Urzeitkrebse #10

Jedesmal wenn ich dieses weißliche, quallige Wasser voll zuckender Wesen sehe, muss ich an Aspik denken. Und daran, wie ich gleich einfach ein Tütchen Gelatine ins Glas schütte, den Glasinhalt in Scheiben schneide und abendlichem Besuch als besonders mediterranen Aufschnitt anbiete. Gott, wenn das PETA liest!

Urzeitkrebse #9

Ein bisschen trostlos sieht es ja schon aus: weiße Dinger in mehr oder weniger trübem Wasser, unten immer noch ein paar Krümel Urzeitkrebsfutter (Mirko Zell!), oben undefinierbare dunkle Punkte. Das ist ein Fall für die Wohn-Blogs! Bitte einen Wettbewerb ausschreiben: „Wer hat das schönste Urzeitkrebs-Aquarium?“ Ich nicht. Weiterlesen

Urzeitkrebse #8

Das Wasser ist rappelvoll. Immer noch. Das Kind ist nur so-lala dran interessiert, guckt ab und zu mal geheuchelt-teilnahmsvoll durch die Scheibe. Warte, wenn der Schrei nach einem Hund kommt. Dann bin ich fein raus: „DU hast dich NIE um die Urzeitkrebse gekümmert. Immer hab ICH gefüttert, gerührt, Wasser aufgefüllt und ausgetauscht…!!!“ Ich wusste es: die Urzeitkrebse werden noch für ´was gut sein.

Urzeitkrebse #6

Der Chefredakteur starrt ins Glas und hat ein Déja vu: „Sieht aus wie so ´ne alte Computergraphik. Weil die sich so ruckartig bewegen“. Passt doch gut, denn für Nerds ist das ja die Urzeit schlechthin: als Computer noch nicht das konnten, was sie heute können. Gucken in ein Glas YPS-Urzeitkrebse und fragen sich, ob man das nicht besser animieren könnte.

Das große Städte-Labyrinthbuch

Vincent sagt: Ein Buch über riiiiesengroße Städte, wo man sich nicht zurechtfindet. Da muss man Hans und Grete zuerst mal zum Fernsehturm bringen. Indem man den richtigen Weg findet. Aber man darf nicht durch die roten Männchen durchgehen, denn die versperren den Weg.

Auf jeder Seite ist es anders. In London ist es schwieriger als in Berlin. In London sind nicht nur Riesenhäuser, da versperren auch ein paar Wächter Wege. Man muss zu dem Doppeldeckerbus kommen, der mitten in der Stadt steht. Wenn man jeden Tag übt, braucht man eine Minute, um den Weg zufinden. Ich brauch manchmal sogar eine Stunde.

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