Tigerbeat: No. 1

Huch, die neue Platte von Jon Spencer und seiner Blues Explosion? Fast. Nicht New York, sondern Hamburg ist der Brutkasten dieser vorzüglichen trashigen Rock’n’Roll-Band. International Frehn, The Rev D und Angry S.E. (klasse Pseudonyme!) verstehen ihr Handwerk und sich nicht als Kopisten. Sind sie auch nicht. Jedoch haben sie die Musikgeschichtsbücher gut und eingehend studiert. Besonders die Kapitel über The Make-Up und über eben jene Blues Explosion. Da kommt Freude auf.

Mit einem lauten Schrei geht es los, die Gitarrensaiten werden angeschlagen, der Bass wummert, das Schlagzeug poltert und im Hintergrund ertönt das Keyboard. Die Drei-Mann-Multiinstrumentalisten-Band, die spontan von Kitty, Kat D.D. Rokk und Hannibal ergänzt wird. Tigerbeat, das heißt so viel wie: Tiger im Tank, Beat- und dreckige Rock-Musik im Kassettendeck und mit Volldampf auf dem Highway To Hell. Let’s rock!

Tigerbeat: No. 1
(Exile On Mainstream/EfA)

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