Fear Factory: Concrete

Nein, „Concrete“ ist kein neues Album von Fear Factory. Ja, sie haben recht: Die Band hat sich nach dem Ausstieg von Sänger Burton C. Bell aufgelöst. Was nun hinter „Concrete“ steckt? Nun, es handelt sich um ein verschollenes Debütalbum, könnte man sagen. Noch bevor sie bei Roadrunner einen Vertrag unterschrieben und damit ihren Industrial/Metal-Siegeszug antraten, hatten sie diese Songs mit Produzent Ross Robinson aufgenommen. Veröffentlicht wurden sie jedoch nie – nicht offiziell und nie als Bootleg.

„Concrete“ ist also ein Abschiedsgeschenk und Dankeschön an die über Jahre treuen Fans der LA-Mosher. Ja, Mosher. Immerhin geht es hier noch richtig zur Sache. Burton grunzt statt zu singen, Schlagzeuger Raymond Herrera kriegt seine Füße nicht weg von der Doublebass und die Riffs rattern mit Höllengeschwindigkeit los. Große Teile der Songs fanden sich übrigens Jahre später in überarbeiteten Versionen auf „Soul Of A New Machine“, „Obsolete“ und „Demanufacture“ wieder.

Fear Factory: Concrete
(Roadrunner/Universal)

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