Pieke greift in die Tasche

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… aber entwendet nichts, sondern lässt etwas darin zurück. Eine Reportage zum „Multi-Kulti-Delikt“ Taschendiebstahl nämlich. Am Freitag, 18. Januar 2008 im RBB-Inforadio 93,1 um 10:27 und 13:27 Uhr (für Wiederholungstäter auch am Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45 Uhr) und / oder und am Sonnabend, 19. Januar 2008 in DER TAGESSPIEGEL (möglicherweise unter einem anderen Titel). Und was passiert, wenn ich oben auf die Grafik klicke? —

Wo Gedränge ist, sind Taschendiebe. In großen Städten ist viel Gedränge.

Das Berliner Terrain bearbeiten Täter aus den neuen EU-Ländern und dem alten Jugoslawien, aus Nordafrika und Südamerika, und sie kommen sich dabei kaum in die Quere: Es ist ganz im Stil moderner global players mit regionalen Markenzeichen “ethnisch sortiert”, und dabei sind “ethnische Deutsche” allenfalls im Promillebereich aktiv:

Chilenen sind spezialisiert auf “Frühstückstaten” – sie greifen Brieftaschen morgens in den Frühstückssälen feinerer Hotels ab. Algerier pflegen den “Jacke-Jacke-Trick” abends in Restaurants. Rumänen, Bulgaren, Polen sind tag- oder nachtaktiv – in Supermärkten und Kaufhäusern, Bussen und U-Bahnen, auf Straßen und Plätzen.Und nach diversen flexiblen modi operandi.

Sie alle sind “reisende Täter” – eine Fußball-WM mit ihren Fanmeilen, Public Viewing Points, Stadien und ihren vielen “reisenden Opfern” macht die Austragungsorte zum Mekka für Taschendiebe. Deshalb gibt es seit 2005 in Berlin die EG Tasche – ein Team aus Kripo und Schupo, Zivilfahndern und Auswertern. Bundesweit einzigartig und höchst erfolgreich gegen die “Wirtschaftskriminalität ohne Nadelstreifen”.

4 Gedanken zu „Pieke greift in die Tasche“

  1. gibt’s bei Taschendiebstahl eigentlich eine Dunkelziffer – multi-kulti-mäßig, mein‘ ich? Die ist wahrscheinlich in der Tasche!

    In diesem Sinne: beste Grüße?

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