Geschichtsschnipsel aus über 90 Jahren Filmstudio, von „Der Deutsche Kaiser in Rom“ bis „Aeon Flux“‚. Catrin Barnsteiner in der Berliner Morgenpost über erste deutsche Filmversuche und einen Besuch in der Halle, in der einst Marlene Dietrich drehte: „Haben Sie einen Unglücksfall?“
Kategorie: Aufgelesen
Über Besuche freue ich mich
Hier hat ein Züricher vorgesorgt und schon zu Lebzeiten seine Todeanzeige entworfen. Die NZZ wollte sie nicht abdrucken, der Tagesspiegel Tagesanzeiger tat’s:![]()
Gefunden bei: → Kobi.ch
Für die Jugend der Welt
Über all dem konzeptuellen Brimborium, das er um seinen Output herum veranstaltet – die hochgradig albernen Videoclips, in denen ein weißer Kubus auf einem weißen Tisch herumrollert und sich verformt, während Hawtin vergeistigt unter seiner Frisur hervorschaut – und über der ganzen Ich-will-an-die-Grenzen-des-Machbaren-gehen-Rhetorik: Man vergisst immer wieder leicht, wie großartig und wegweisend diese Musik dann doch ist.
Der Techno-DJ Richie Hawtin komponiert für die Eröffnung der Turiner Winterspiele: → Minimal große Gesten
Intensiv und Rebellisch

Die Wissenschaft hat mal wieder was festgestellt. US-amerikanische Forscher – wer sonst? – suchten nach einem Zusammenhang zwischen Musikvorlieben und Persönlichkeit – und sind fündig geworden: →Musikwahl lässt auf Charakter schließen. Demzufolge bin ich wohl ein intoleranter, geschwätziger, konservativer Linksparteiwähler, der glaubt, dass die Mädels auf ihn fliegen.
Zu den weiteren aufregenden Erkenntnissen gehört, dass
Es hat geblasen
Auch wer kein Fan des Bollywood-Kinos ist könnte an → dieser DVD-Kritik des Films „Parineeta“ seinen Spaß haben. Zumindest die → Untertitel haben die Klasse von Gebrauchsanweisungen koreanischer Haartrockner und eignen sich auch für lustige Quizspiele: was könnte „…hat es zugestöpselt und Schwule! Es hat geblasen!“ wohl im Original bedeutet haben?
Martin macht’s
Gefunden auf der SWR-Seite zur frühsamstäglichen Sendung Literatur im Foyer:
Walsers unveröffentlichten Tage- und Notizbücher sind legendär. Wo, wenn nicht in ihnen, findet die deutsche Literaturgeschichte seit den 50er Jahren statt?
So lobt man sich doch die „deutsche Literaturgeschichte“: sie ist äußerst preisgünstig, da sie Walser ja im Alleingang wuppt und solange sie unveröffentlicht blieb war sie vielleicht legendär, hat aber niemanden belästigt.
Baut eine, viele Mauern
Ich boykottiere die Wahl selbstverständlich.
Rocko Schamoni, der Spitzenkandidat der Partei „Die Partei“ in Hamburg, im → jetzt.de-Interview
Schluss mit lustig
Aber sehen wir doch mal das Positive: Wenn die Deutschen sonst keine Sorgen haben als das Stammtischgezeter eines unter anal-retentiven Kontrollzwängen leidenden Laienpredigers, ist eigentlich alles in Ordnung mit diesem Land.
Denis Scheck über Platz 1 (Peter Hahne) der Top-10 der Spiegel-Sachbuchbestsellerliste: → Nüchtern durch mehr Saufen
Gemein
In der SPD stößt die Zweitstimmenkampagne der Grünen auf wachsende Kritik. „Es ist nicht klug und unfair, daß die Grünen uns in einer groß angelegten Kampagne Stimmen wegnehmen wollen“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner der WELT.
(Die Welt: → Zweitstimmen-Kampagne der Grünen verärgert SPD)
Mir kommen die Tränen.
Das Johlen im Wald
Gegenüber so viel Glück und Diesseitigkeit kann natürlich eine muffige, von alten Männern und autoritärem Ansatz geprägte Kirche nicht mithalten. Zumal sie intellektuell unredlich mit ihren Quellen umgeht und die Auseinandersetzung mit dem Kuschelchristentum scheut. Ihre Funktion sinkt auf die eines Dienstleisters für die Gläubigen, die außer Hochzeit, Taufe und Beerdigung neuerdings eben auch Popveranstaltungen wie Papstbeerdigungen und Weltjugendtage organisiert.
Rüdiger Suchsland in Telepolis: → „Gott ist geil, irgendwie“
Cooles Koteletten-Kolorit
Das nach diesem Film Allernaheliegendste können seine Autoren aber nicht sehen: dass christlicher Fundamentalismus und industrielle Pornokultur zwei Symptome des gleichen Defekts sind. Nur wo der family-values-Terror sein Regime errichtet, gibt es die Idee der Hure und das Bedürfnis nach Bildern solcher Huren, die man wiederum dafür bestrafen und erniedrigen muss, dass sie einen erregen.
In der Zeit mosert Diedrich Diederichsen über den gerade angelaufenen Dokumentarfilm „Inside Deep Throat“: → Der gute alte Schnauzbart-Sex
Scorpions und Bratwurst
Das Vorwahl-Politfeuilleton bringt schon seltsame Blüten hervor. In der Süddeutschen (→ „Brutto: Kultur. Netto: Pop„) fragt Tobias Kniebe
WeiterlesenKann man Deutschland überhaupt regieren, wenn man zwar ein Dauerticket für den Bayreuther Wagnerhimmel, aber nur eine einzige „Beatles“-Platte besitzt?
Go fug yourself
„Fugly is the new pretty“ ist das Motto dieses speziellen Stars-und-Mode-Blogs: Go fug yourself
Wissenswertes über Burda
Nach der Lektüre dieses → Artikels von Juliaan B. Schnitter fragt man sich: wer gehört eigentlich noch dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) an?
Gerade ist die Verlagsgruppe Milchstrasse (Cinema, TV Spielfilm) ausgetreten, um ihre Mitarbeiter weiter untertariflich entlohnen zu können, der Heinrich Bauer Verlag ist auch schon weg und der Präsident des VDZ gibt zwar viele Zeitschriften heraus, die aber alle selbst nicht im VDZ organisiert sind.
[via medienrauschen]
Immer im Kreis…
Meine Lieblingsstelle aus der heutigen Süddeutschen (über die CDU-„Hoffnung“ Jochen Seidel):
Als Landrat des Müritz-Kreises residiert er im idyllischen Waren an der Mecklenburgischen Seenplatt, wo er als Landrat den Müritz-Kreis regiert.
Die Wahrheit über Harry Potter
FANTASY ist das Gegenteil von Phantasie, das braucht kein Kind und kein Erwachsener. Schaden richtet es zwar auch keinen allzu großen an, aber allein wegen der in Harry Potter-Verkleidung durch die Welt strummselnden Erwachsenen steht es doch im Rang einer nicht unbeträchtlichen öffentlichen Belästigung.
Wiglaf Droste im Deutschlandfunk: „Harry Potter und die Halbblutwurst„
100 Jahre JPS
Jean-Paul Sartre, Philosoph und Literaturnobelpreisverweigerer, der Mann, der uns den Existenzialismus und One-Liner wie „Die Hölle das sind die anderen“ gab, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag spendiert ihm die ARD einen kleinen Psychotest: Wie existenzialistisch sind Sie?.
100 Jahre JPS
Jean-Paul Sartre, Philosoph und Literaturnobelpreisverweigerer, der Mann, der uns den Existenzialismus und One-Liner wie „Die Hölle das sind die anderen“ gab, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag spendiert ihm die ARD einen kleinen Psychotest: Wie existenzialistisch sind Sie?.
We find the defendant… creepy
Cagle.com versammelt an einem Ort rund 70 Cartoons von „Amerikas Top-Cartoonisten“ zum Michael Jackson-Urteil: → Michael Jackson, Innocent…
Schöne Gelegenheit mal die stilistische und Pointenvielfalt (oder eben -einfalt) US-amerikanischer Cartoonisten zu vergleichen.