Hallgrimur Helgason – 101 Reykjavik

Gehst du in ein Reykjaviker Café, stößt du mit ziemlicher Sicherheit auf einen vor seinem Notebook sinnierenden Menschen, der gerade dabei ist, einen Roman zu schreiben. Dieser Mensch ist zumeist männlich, jung und übernächtigt, verbringt die Tage im Bett oder Café, die Nächte ebenfalls, nur in umgekehrter Reihenfolge.

Wir wissen nicht, wie Hallgrimur Helgason seinen Roman 101 Reykjavik geschrieben hat. Aber wohl so ähnlich. Und sein Held verbringt die Tage im Bett oder im Café, guckt Pornos, hört Pop und – „Hi Fidelity“ läßt grüßen – führt Listen, in denen er Frauen nach ihrem Marktwert taxiert. Er trifft auf Lesben, Schwangere, kaputte Typen, reichlich viel Schrott und Plunder – aber ich kenne kaum einen zeitgenössischen isländischen Roman, in dem das nicht so wäre.

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Lektion 29: Wahlkampf im Internet

Na, wahlberechtigt? Einige von uns waren ja empört, als der Bundestag einstimmig beschloss, dass am 22. September nur Personen unter 18 Jahren ihr Stimmchen abgeben dürfen. Aber seien wir ehrlich: Ist es nicht konsequent, zu einer kindischen Veranstaltung wie der Bundestagswahl auch nur solche Personen an die Urnen zu treiben, bei denen Kindischkeit noch zu den verzeihlichen Begleiterscheinungen ihres Lebensabschnitts gehört?

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Herr Mankell und der Schwedenkrimi

Im 30jährigen Krieg kredenzte man den SCHWEDENTRUNK: eine Labsal, die dem, der sie genoss, nur selten mundete. Das Zwanzigste Jahrhundert amüsierte uns nur mäßig mit SCHWEDENRÄTSELN und SCHWEDENPORNOS und, schon etwas kurzweiliger, SCHWEDENPOP. Als hartnäckigster von all diesen SCHWEDENHAPPEN indes erwies sich der SCHWEDENKRIMI. In den Sechzigern und Siebzigern durch die Romane des Duos Sjöwall/Wallöö erfolgreich nach Deutschland exportiert, ist der Schwedenkrimi Anfang des neuen Jahrtausends in Gestalt der Bücher von Henning Mankell umjubelt zurückgekehrt. Keine Bücherbestenliste, auf der nicht die Geschichten um Kommissar Kurt Wallander penetrant auf Spitzenplätzen liegen, und manche biedere Sekretärin – ein Berufsstand, der ansonsten eher im Hera-Lind-Fieber agonisiert – sah ich schon weltentrückt in Eisenbahnabteilen über „Die fünfte Frau“ gebeugt, Mankells, so viel sei gesagt, bestem Roman.

Kurt Wallander löst seine Fälle im südschwedischen Ystad, wo er ein Team der Mordkommission leitet. Er ist Pessimist und nagt an seinen Depressionen wie weiland Sherlock Holmes an seiner Unterlippe, wenn es galt, komplizierte Sachverhalte zu erhellen. Im Grunde folgen alle Romane dem gleichen Strickmuster: (Mindestens) ein Mord geschieht und stellt Wallander und die Seinen vor Rätsel, die es nach und nach zu lösen gilt. Zwischen den Kapiteln, die sich minutiös mit dem Weg der Aufklärung beschäftigen, gibt es immer wieder andere, die ein Psychogramm des Täters, der Täterin zu zeichnen versuchen. Lustiges Mörderraten wie bei Agatha Christie gibt es bei Mankell nämlich nicht. Das Motiv interessiert ihn und eben der Weg zum Ziel.

Daneben natürlich noch das Seelen- und Familienleben des Helden selbst. Er ist, wie gesagt, reichlich depressiv und leidet vor allem am Zustand der Welt im Allgemeinen und der schwedischen Gesellschaft im Besonderen. Die Mörder werden immer brutaler, die Menschen immer rücksichtsloser, die Polizisten immer inkompetenter und korrupter.

Hm…. spätestens hier aber müssen wir nun doch auf die erste Welle der Schwedenkrimis zurückkommen, auf Sjöwall/Wallöö und ihren Kommissar Martin Beck. Denn eigentlich könnte ich eine alte Rezension dieser Romane hervor kramen und durch bloßen Namenstausch zu einer Rezension der Mankell-Romane machen.

Es war alles schon einmal da: Ein zur Depression neigender Kommissar mit Ess- und Eheproblemen, ein Team aus verschiedensten Charakteren und Temperamenten, vor allem aber: die Sozialkritik. In den Sechzigern und Siebzigern noch galt Schweden als der paradiesische Hort aller Menschenrechte und -gerechtigkeiten. Da tat es gut, eine andere, kritische Stimme zu hören, die das Unmenschliche der Situation heraus arbeitete und darlegte, wie die einstige Vision von der besten aller Welten degenerierte.

Auch die Strickmuster ähneln sich frappant: Ein Mord geschieht (oder auch gleich neun auf einmal wie in Sjöwall/Wallöös „Endstation für neun“), Rätselberge türmen sich auf und werden allmählich abgetragen. Was Mankell von seinem Vorgängerduo indes unterscheidet: Brauchten die gerade einmal 200 Seiten zur Klärung des Falles, können es bei ihm auch schon mal leicht über 500 werden. Das funktioniert dort, wo es die Story hergibt, in der „Fünften Frau“ etwa oder, mit leichten Abstrichen, in „Die falsche Fährte“. Andere Romane, vor allem „Der Mann der lächelte“ oder „Mörder ohne Gesicht“, sind, obgleich nicht ganz so umfangreich, im Grunde nur aufgeblasene Gebilde aus Versatzstücken, wo man bei der Lösung auch Kommissar Zufall oder Kommissar Brechstange bemühen muß.

Wie alle Serienkrimis setzen die Wallander-Romane natürlich auf die Kontinuität der Lebensläufe des Stammpersonals. Das war auch schon bei Martin Beck und seinen Kollegen so. Nachsichtig lächelnd nahm der getreue Leser zur Kenntnis, dass Kollbergs Frau Gun hieß und etwas von Sexualakrobatik verstand. Auch Becks Vorliebe für Schiffsmodelle mußte man Stücker dreißigmal zur Kenntnis nehmen – aber es waren nur kurze Erwähnungen, sie störten nicht weiter.

Anders bei Wallander, der sich etwa fünfmal pro Roman über die hohen Preise für Wurstbrote ärgert, etwa zehnmal seinen Vater erwähnt, der als Maler von Sonnenuntergängen und Auerhähnen sein Geld verdiente, bis ihn der Tod dahin raffte, etwa zwanzig Mal gar begegnen wir dem inzwischen auch schon toten Kollegen Rydberg und überlegen uns mit Wallander, was der wohl in dieser Situation gemacht hätte. Und so weiter. Das nervt.

Schlimmer noch: Es gibt keinen Roman Mankells, in dem der Held nicht etwa Entscheidendes übersieht, nicht weiß, WAS er übersehen hat, aber weiß, DASS er etwas übersehen hat. Und sich wenigstens zehnmal im weiteren Verlauf erinnert, irgendwann etwas Entscheidendes übersehen zu haben, aber nicht zu wissen was. Das nervt ganz arg.

Bei allen déjà vu (oder besser: déjà lu)-Momenten, die der Kenner und Liebhaber der zehn Beck-Romane bei der Lektüre der Mankell-Bücher hat, vermißt er aber eins: den Humor von Sjöwall/Wallöö. Der wird von Roman zu Roman skurriler und erreicht gelegentlich Slapstickniveau. Manchmal basiert sogar die komplette Handlung (vor allem bei „Verschlossen und verriegelt“) auf einem gigantischen Witz, dessen Pointe am Ende offengelegt wird. Nichts von alledem bei Mankell. Die Welt ist trostlos, aber scheinbar noch nicht trostlos genug, um sich darüber lustig machen zu können.

Fassen wir zusammen: Mankells Romane übernehmen viel – nicht selten zu viel – von Sjöwall/Wallöö und fallen häufig hinter den Standard der Originale zurück. Sjöwall/Wallöö sind schneller, präziser, weniger redundant. Sie vermögen es, interessante Charakterstudien zu zeichnen, besonders von den anderen Mitarbeitern des Kriminalteams, während diese bei Mankell seltsam blass bleiben. Letzterer hat seine stärksten Momente immer dann, wenn er nach den Motiven für eine Tat sucht. Dies allein macht aus „Die fünfte Frau“ und „Die falsche Fährte“ lesenswerte Romane. Wo dies indes versagt, bleibt am Ende nur heiße Luft.

Also, Freunde: So ihr die Romane von Sjöwall/Wallöö nicht kennt: Lest sie. Es gibt sie wohlfeil in jeder Buchhandlung. Empfehlenswert sind außer den bereits genannten: „Mord am Götakanal“, „Die Polizistenmörder“ und „Terroristen“, wieder so ein großer Witz mit toller Pointe. Danach werdet ihr in der Lage sein, Mankell vernünftig einzuordnen: Kein Überautor, aber partiell nicht ohne Gewinn zu lesen.

Lektion 28: Die IT-Krise

Weihnachtszeit ist Fußgängerzonenzeit. Ach, wie glänzen die Glühweinbuden! Wie duften die heißen Maronen! Wie klimpert so schön Bob Dylan aus Niederauerbach sein „Blowing In The Wind“! Und da – sehen wir richtig? – ein schäbig gekleideter Mann, dessen Kleidung gleichwohl auf frühere bessere Zeiten schließen läßt, jongliert mit HTML-Seiten! Und – ja was ist denn das!? – eine junge, verhärmte Frau programmiert vor staunenden Frührentnern und Hausfrauen komplexe Datenbanken! Ui, da klatscht das fachkundige Publikum und wirft sein Scherflein in die ausgehöhlte Festplatte, die statt eines Hutes aufgestellt worden ist.

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Lektion 25: Wie eine Kolumne das Leben verändern kann

„Aber das wäre doch nicht nötig gewesen, Fräulein Kohn!“ – Soeben hat mir unsere neue Volontärin, Fräulein Cilly Kohn, im Namen der Redaktion einen riesigen Strauß duftender roter Rosen überreicht, hinter dem sich die nicht weniger riesige und duftende Pracht zweier… nun ja, das gehört nicht zur Sache. Jedenfalls heute nicht. Denn wir haben allen Grund zum Jubeln! „Wir lernen Computer“ ist jetzt genau 25 Folgen lang! Das muß gefeiert werden! Zunächst jedoch wollen wir auch diese Jubelfolge anständig füllen, und zwar mit Leserbriefen, die beweisen, wie doch ein so bescheidenes Medium wie meine Kolumne ganze Existenzen radikal, um nicht zu sagen vollständig verändern kann.

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Lektion 22: Neue Computerbücher

Liebhaber dieser Kolumne haben es im Allgemeinen nicht mehr nötig, Ihre Zeit mit der Lektüre von Büchern zu vergeuden und widmen sich stattdessen den schönen Dingen des Lebens, als da wären das Häkeln von Rundkissenbezügen für die Gartenbank und guter Sex mit schlechten Frauen. Dennoch: Das führende europäische Verlagshaus für Computerfachliteratur, DADA BECKER, hat es an prima Argumenten nicht fehlen lassen, mich von der Notwendigkeit zu überzeugen, an dieser Stelle auch auf gedruckte Helferlein durch das Dickicht der PC-Welt hinzuweisen, wiewohl 50000 Argumente, wenn sie in DM und nicht in Euro rübergeschoben werden, beim nächsten Mal nicht mehr reichen dürften. Dies zur Warnung, liebe DADA BECKER-Leute.

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Musikbücher VII

Zu den erschütterndsten Erfahrungen meiner verblühenden Pubertät gehörte die Erkenntnis, daß ansonsten intelligente Menschen imstande waren, Dummbeutelmusik zu lieben, während personifizierte Dummbeutel durchaus einen akzeptablen Musikgeschmack haben konnten. Diese tiefere Einsicht in die Abgründe des Menschseins erschütterte meine Weltanschauung, nach der Musik generell in sogenannte Hirnmusik und ebenfalls sogenannte Hosenmusik einzuteilen war. Erstere lieferte Futter für die Gedanken und ging nur bisweilen voll in die Hose, wenn z.B. The Taste „What’s Going On“ fragten und immer für einen veritablen Orgasmus gut waren. Hosenmusik indes diente zur Befriedigung niederster Instinkte wie „glücklich sein wollen“, „schunkeln können“ und „mal kurz mit der Kleinen da drüben auf der Toilette eine heiße Nummer schieben“. Ins Hirn fraß sich diese Musik nur selten, nämlich höchstens dann, wenn dort noch die Überreste dessen dahinvegetierten, was wir Liebhaber von Hirnmusik ein kritisches und waches Bewußtsein nannten.

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Lektion 21: Der Speicher

Neulich, als ich auf dem Dachboden meiner tessiner Zweitvilla nach meinem alten Teddybären suchte, weil mein neuer, mit dem ich meine Nächte zu verbringen pflege, unauffindbar war, neulich also auf dem Dachboden, da dachte ich so für mich: Das ist ja komisch. Eine anständige tessiner Villa und ein anständiger Computer mögen nicht viel gemeinsam haben, aber eines doch: den Speicher. Woher kommt das? Wohin geht das? Und warum, um nicht zu fragen: wieso?

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Lektion 20: Von Viren und Nähkästchen

Aufregung in der HINTERNET-Redaktion. Unsere neue Dauervolontärin, Fräulein BwieBusen, ist, kaum drei Tage im Amt, auch schon verletzt. Die bezaubernde junge Dame, gerade ins süße pkwführerscheinerwerbsfähige Alter gekommen, wollte einen Surfkursus am Timmendorfer Strand absolvieren und aus diesem Grunde vorbereitende Trockenübungen in den Reaktionsräumen abhalten. Leider geriet sie dabei aus dem Gleichgewicht, stürzte nach hinten und fiel, mit den allerwertesten Pfunden ihres erregenden Körpers, auf ein skandalöserweise herumstehendes Nähkästchen, aus dem eine verdammt spitze Nähnadel ragte…Ui, das tat weh! Dankenswerterweise ist Chef Walter ausgebildeter Rettungssanitäter, und seinen Erste-Hilfe-Maßnahmen – „Machen Sie sich frei, Fräulein BwieBusen! Nein, noch freier!“ – ist es zu danken, daß außer einer ziemlich häßlichen und schmerzenden Wunde das Fräulein mit dem Schrecken davon kam.

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Lektion 19: Wenn der Rechner abstürzt

Neulich abends – ich blätterte gerade in meinem Salat – erreichte mich ein Handy-Notruf von Herrn Reinhold M., dem bekannten Alpinisten und Buchautor. „Hilfe!“ keuchte der Meister, schwer nach Atem ringend. „Ich habe soeben zum 145. Mal zusammen mit meinem Rechner den Mount Everest bestiegen, in der Absicht, dort oben auf dem Gipfel mein neuestes Werk, „Ich habe soeben zum 145.Mal zusammen mit meinem Rechner den Mount Everest bestiegen“ zu verfassen. Und jetzt das! Eine Sekunde nicht aufgepaßt – und dieses Schrottding von Rechner ist abgestürzt. In eine mindestens 400 Meter tiefe Gletscherspalte. Was kann ich tun?“

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Lektion 18: Neue IT-Berufe

Falls Sie zu jenen Unbelehrbaren gehören, die den Computer für einen Moloch und Vernichter von Arbeitsplätzen halten, werden Sie die folgenden Zeilen gewiß von Ihrer Technikfeindlichkeit und beschränkten Denkungsart heilen. Denn natürlich ist genau das Gegenteil der Fall: Der Computer schafft Arbeitsplätze! Wohl werden so ehrwürdige und nützliche Berufe wie der Flohzüchter oder die Milchmädchenrechnungsprüferin allmählich vom Markt verschwinden, doch eine Fülle neuer Ausbildungsberufe wird dies mehr als ausgleichen.

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Lektion 17: Fehlermeldungen

Über eines sollten Sie sich im Klaren sein, sobald Sie Ihren Rechner einschalten: SIE machen keine Fehler! Fehler macht allein der PC, und sein größter Fehler ist die Ausgabe von Fehlermeldungen, die als aparte Fenster zur Hölle die Wände unserer heilen Userwelt durchbrechen(poetisch, was?).

Aber was soll’s. Nichts produzieren Computer lieber als Fehlermeldungen. Wir unterscheiden, grob betrachtet, vier verschiedene Arten, uns den letzten Nerv zu rauben: numerisch codierte, alphabetisch explizierende, Ausnahme- und schwerliterarische Fehlermeldungen.

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Lektion 16: Ein Gespräch mit Herrn AOL

Helle Aufregung in den HINTERNET!-Redaktionsräumen. Herr AOL persönlich hat sich zu einem „roundtable“-Gespräch angekündigt, und nach dem spontanen Ankauf einer solchen Rundtafel sitzen wir gespannt um selbige und starren zur Tür, durch die ER gleich treten wird: Beherrscher des WWW, Weltmeister der Niveaulosigkeit, Zelebrator der schrottigsten Software seit Adams Reinfall mit dem Apfel.

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Lektion 15: Der Volks-PC

Kommt ein ansonsten ehrbares und rechtschaffenes Wort auf die Idee, sich die Silbe „Volks-“ um den Hals zu hängen, verliert es auf der Stelle all seine Seriosität und höhere Bildung, ja, stürzt ob dieses Mühlsteins hinab in die Abgründe des Anspruchslosen. Aus dem Mr. Hyde des guten Geschmacks wird ein Dr. Jekyll des schlechten. Volks-wagen, Volks-hochschule, Volks-zählung, Volk-er – auch das von der rot-grünen Bundesregierung angestrebte Volks-Volk wird da keine Ausnahme machen: Stimmvieh, das brav Steuern zahlt, „Big Brother“ glotzt und „Intelligenz“ für einen Handy-Provider hält – also billig in der Anschaffung und Unterhaltung, genügsam im Verbrauch und jederzeit durch seinesgleichen zu ersetzen..

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Lektion 14: Meine erste Homepage

Es naht mit Riesenschritten der Tag, an dem die eigene Homepage so selbstverständlich zu uns gehören wird wie die Eiche zum Hörnchen oder das Ei zur Dechse. Grund genug, die Kunst der Homepagegestaltung so früh wie möglich zu erlernen.

Man kann es sich natürlich einfach machen und durch den Erwerb einer gebrauchten Homepage, wie sie auf Flohmärkten immer häufiger feilgeboten wird, alle Probleme des DoItYourself umschiffen. Doch Vorsicht! Bekanntlich schaffen durchschnittliche Homepages nicht mehr als 100000 Klicks in ihrem Leben – und einer gebrauchten sehen Sie es nicht an, wie oft schon auf ihr herumgeklickt wurde. Besonders üble Gesellen manipulieren den Tachometer, auf dem die Anzahl der Klicks registriert wird, und ziehen so dem arglosen Käufer Geld für etwas aus der Tasche, das dieses Geld nicht wert ist.

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