„Es“(1) „ist“(2) „ein Rätsel“(3).
(1) Leo Perutz, Zwischen neun und neun, Rowohlt 1988, S. 18
(2) H.G. Wells, Die Zeitmaschine. Diogenes 1974. Deutsch von Peter Naujack. S. 20
(3) Robert van Gulik, Der See von Han-yuan, Diogenes 1990, S. 89
„Es“(1) „ist“(2) „ein Rätsel“(3).
(1) Leo Perutz, Zwischen neun und neun, Rowohlt 1988, S. 18
(2) H.G. Wells, Die Zeitmaschine. Diogenes 1974. Deutsch von Peter Naujack. S. 20
(3) Robert van Gulik, Der See von Han-yuan, Diogenes 1990, S. 89
Der zweitbeste Koch ist immer besser als der erstbeste, denn der heißt bekanntlich Hunger. Nur leider ist der zweitbeste, ein Chinese, spurlos verschwunden. Er hat in einer Art Mega-China-Event-City mitten in Wien gekocht, einem fernöstlichen Disneyland mit Restaurants, Hotels, einem Riesenrad (kleiner als das im Prater) – und einem Zoo. In diesem kulinarischen Paradies verkehrt auch Romanheld Xaver Ypp und das von berufswegen, er ist nämlich Gourmetkritiker der Zeitschrift „Lukull“.
Weiterlesen10 Doktorarbeiten, die wir demnächst überprüfen wollen:
Hallo Deutschland, wie bist denn du wieder drauf? Taumelst durch dich selbst und stellst dir unerhört sinnhafte Fragen, wie ich in den letzten Tagen leider „den Medien“ entnehmen durfte. Was ist gute Unterhaltung, „Wetten dass“ oder „Dschungelcamp“ („Maybrit Illner“)? Soll man mit Drill oder ohne erziehen („Hart aber fair“). Hat ein Minister „gespickt“ (überall)? Entschuldige, Deutschland, aber das ist ungefähr so wichtig wie das „Wer war’s“, das einen Krimiautor umtreibt, also völlig ohne Belang, aber leider: Es zählt.
WeiterlesenIch muss sie loswerden, diese Papp-Kindertheater vom Möbelschweden. Es hat nie jemand damit gespielt. Und jetzt gibt es ja das wesentlich aufregendere Holz-Theater, das Oma zu Weihnachten geschenkt hat. Der Cutter wird mir beim Loswerden helfen. Weiterlesen
Auf den Einfluss des Schauerromans, der Gothic Novel, auf die Entwicklung der Kriminalliteratur muss eigentlich nicht mehr hingewiesen werden. Er hat seine Spuren auch anderswo hinterlassen, von Schiller über Jean Paul bis ETA Hoffmann und darüber hinaus, viele ihrer Elemente finden sich später eben auch im „Krimi“ wieder und einer der zentralen Begriffe der Gothic Novel wurde geschickt trivialisiert, der des „Genius“ nämlich.
WeiterlesenKaum hat man sein aktuelles Buch „Joint Adventure“ in einer Leserunde auf der Krimicouch über den grünen Klee gelobt, gibt Peter J. Kraus medial Gas. Er bloggt wieder. →Hier nämlich. Ich werde ihn im Auge behalten müssen, damit mir der Bursche nicht zu keck wird.
Lovely Paula hat sich für den Valentinstag in ein herziges Ensemble geschmissen. Weiterlesen
Natürlich hat Paula am Samstag „Wetten, dass…“ geschaut. Sie hat dazu extra das grelle Thomas Gottschalk-Solidaritäts-Outfit angezogen. Und sie trägt eine originale Wettkandidaten-Brille, die sie bei ebay ersteigert hat. Durch die Brille sieht man natürlich nix, das war ein bisschen blöd am Samstagabend, aber Paula bestand drauf. Wenigstens hatte sie die passende Knabberei für lauschige „Wetten, dass…“-Stunden. Weiterlesen
Ab heute macht Frl. Katjas Nähkästchen ernst: ich hab wirklich eins und benutze es auch. Also gibt’s ab jetzt regelmäßig Genähtes, aber auch Gebasteltes, Gefilztes, Geklebtes.
Da finden in unserer Stadt drei Veranstaltungen zeitlich und räumlich nah beieinander statt – Fußball (3. Liga!), Musical, Erotikmesse – und schon droht dem Berufsheimreiseverkehr der Kollaps. Die Polizei macht – laut Saarbrücker Zeitung – trotzdem Hoffnung:
Dabei falle die Erotikmesse verkehrstechnisch eher weniger ins Gewicht.
Nein, nicht angeekelt die Seite hier wegklicken, es geht nicht um abirelevante Mathematik! Sondern um Krimis und Spannung. Den →ersten Teil, in dem nun einmal Kurven, Kurven, Kurven besprochen werden, gibt es ab sofort auf der Krimicouch, dem ultimativ spannendsten Ort im Internet – außerhalb von wtd, versteht sich.
Klassiker Glauser
Die Wachtmeister-Studer-Romane Friedrich Glausers gehören seit den siebziger Jahren zum Inventar einer im Nachhinein gezimmerten Tradition der deutschsprachigen Kriminalliteratur. Anlass dieser „Wiederentdeckung“ war vor allem eine Reihe von TV-Verfilmungen, in deren Gefolge man diesen in mancherlei Hinsicht merkwürdigen Autor aus dem großen Vergessen zurückholte. Inzwischen ist nicht nur ein Krimipreis nach ihm benannt, er gilt vielen gar als DER Kirchenvater der deutschsprachigen Kriminalliteratur, das Pünktchen, mit dem „Krimi als Schund“ endet und „Krimi als Literatur“ beginnt.
WeiterlesenNoch einmal der Hinweis: Ab Samstag/Sonntag sind die ersten 75 Folgen des →Edwin-Drood-Projekts für Späteinsteiger auch am Stück als PDF-Dokument erhältlich. →Kurze Mail genügt. So, und jetzt weiter mit dem Glauser, wird a weng länger.
Das Internet ist der größte Komiker. Du denkst an nichts Böses, recherchierst mal brav den Glauser Fritz und landest bei Wikipedia, wo dich folgende →Behauptung
WeiterlesenNein, den „neuen Suter“ hab ich noch nicht gelesen, wenn schon Diogenes, dann den alten Glauser. Wird aber unisono verrissen, jetzt auch von Spiegel Online, →hier, und Dank an Schorsch, der sich →hier darüber mokiert, aber warum eigentlich.
WeiterlesenAuf den Schultern von Riesen steht es sich gut. Sie heben uns, sie stützen uns, leider begrenzen und bevormunden sie uns auch, spielen die Gesetzgeber, was wie im richtigen Leben zwei Seiten hat, eine konstitutive und eine repressive, eine bewahrende und eine hemmende. Aber sind es wirklich die Klassiker des Genres oder doch nur die Exegeten der Klassiker des Genres? Wie haben es die Meister denn nun wirklich angestellt, Meister zu werden?
WeiterlesenWarum sollen wir eigentlich Elmore Leonards „Road Dogs“ lesen? Erwarten uns „gesellschaftliche Relevanz“, „packende Milieustudien“, gar „psychologische Tiefer“? Eher nicht. Ein bisschen ist das wie ein Roman von Saul Bellow. Es wird einem was erzählt und man braucht schon einiges Abstraktionsvermögen, um herauszufinden: Hey, der schreibt da grad über mich.
WeiterlesenVon den in diesem Jahr auserkorenen Werken für den →Deutschen Krimi Preis habe ich nur zwei gelesen, aber für die (Frank Göhres →„Der Auserwählte“ und Dominique Manottis →„Letzte Schicht“) freut es mich sehr. Dass auch die restlichen Vier es verdient haben, nun, kein Zweifel daran.
WeiterlesenGestern gleich zweimal über den Geburts- und Todestag von Helmut Zenker (11.1.1949 – 7. 1.2003) gestolpert und für ein paar Gedanken liegen geblieben. Zenker erfand den Polizeimajor Kottan – hieß er nicht Adolf mit Vornamen? – Held einer Serie, die einem die hedonistischen 80er Jahre erträglich machte, wenn es überhaupt die 80er waren, gefühlt auf jeden Fall, keine Lust zu googeln.
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