Im idyllischen Bargfeld, Kreis Celle werden jetzt auch alte Krimis verlegt. Zumindestens einer, „In eiserner Faust“, 1872 von J. Steinmann (d.i. Julius Stinde) verfasst, „Ein Polizeiroman aus der neuesten Zeit“. Herausgegeben und verlegt wurde das Werk von Ulrich Goerdten, den kennt man auch, wenn man Bargfeld kennt. Und er hat eine →ausführliche Seite zum Roman bei Wikipedia angelegt, auf die an dieser Stelle hingewiesen sei.
In eiserner Faust
Im idyllischen Bargfeld, Kreis Celle werden jetzt auch alte Krimis verlegt. Zumindestens einer, „In eiserner Faust“, 1872 von J. Steinmann (d.i. Julius Stinde) verfasst, „Ein Polizeiroman aus der neuesten Zeit“. Herausgegeben und verlegt wurde das Werk von Ulrich Goerdten, den kennt man auch, wenn man Bargfeld kennt. Und er hat eine →ausführliche Seite zum Roman bei Wikipedia angelegt, auf die an dieser Stelle hingewiesen sei.
Hasenhaus
Es geht los. Bald ist Ostern. Deshalb wird es in den nächsten Wochen hier kräftig haseln und eiern. Dieses Stoffhaus hab ich letztes Jahr zu Ostern gemacht, nach ↑dieser Anleitung. Weiterlesen
Na endlich
Wenn ein Buch bei Amazon als „nicht lieferbar“ angezeigt wird, existiert es praktisch nicht. Jetzt ist es →lieferbar und kann erworben werden. Muss ja nicht bei Amazon sein. Und zur Belohnung noch ein schönes Bannerchen:
Reginald Hill: Ein nasses Grab
Sollte „Ein nasses Grab“ als Reginald Hills größtmögliche Annäherung an eine klassische Konstellation des Rätselkrimis gedacht sein, dann ist sie gelungen. Eine überschaubare Menge Personal in einem (beinahe) geschlossenen Raum, mysteriöse Todesfälle und mittendrin als Ermittler Andrew Dalziel. Das hat was – unter anderen auch Schwächen.
Kleine, sehr kleine Brötchen
Die SPD in Rheinland-Pfalz: rund 20% Landtagssitze weniger.
Die SPD in Baden-Württemberg: schlechtestes Ergebnis.
Und was sagt der Vorsitzende dazu?
WeiterlesenSammeln für die Trümmerarbeit
Ich kann nun wirklich nicht behaupten, die Verlage stünden bei mir Schlange und heischten „neue Produkte“. Bei einer Sache (nennen wir sie hochtrabend Desiderat) jedoch scheint es tatsächlich verschärftes Interesse zu geben, der Beantwortung der Frage „Was ist Krimi?“.
WeiterlesenEin Genre fällt in sich zu sich zusammen. William Faulkners „Die Freistatt“
Lexikonwissen
Sanctuary (engl.): Zuflucht, Schutzgebiet, Freistätte, Freistatt (gehoben), Altarbereich, Heiligtum, heiliger Ort
„Schätzen Sie Faulkner im allgemeinen nicht; oder aber nur speziell dieses 1 Buch?“. „Allgemein nich. Und schpeziell schon gleich gar nich.“ (Arno Schmidt, „Piporakemes!“; mit dem „1 Buch“ ist der Erzählband „New Orleans Sketches“ gemeint, den Schmidt übersetzt hatte)
Geschichtsnachhilfe, bitte
ZDF, Aspekte, 18.3.2011. Von Moderator Wolfgang Herles hören wir Warnendes, wohin zu viel der Umweltschützerei doch führen könnte:
Und es gibt Leute, die sagen, die nächste Diktatur ist eine Umweltdiktatur. Denn jede Diktatur, das war auch bei Hitler so, die kommt ja erst einmal unter dem Fähnchen von etwas Großem, Positivem. Auch der Umweltschutz kann umkippen in etwas Totalitäres.
Wurstigkeit, die
Bedeutung: Gleichgültigkeit
Beispiel:
„Bei Anwendung der Gesetze durch die Bundesregierung hat sich eine gewisse Wurstigkeit eingestellt.“ (Bundestagspräsident Norbert Lammert, 2011)1
Faulkner wieder- und fertiggelesen
Als ich auf Facebook nach einem geeigneten „klassischen Krimi“ für eine ausführliche Betrachtung fragte, nannte mir der gute Frank Nowatzki William Faulkners „Sanctuary“(„Die Freistatt“). „→(Jim)Nisbet hatte mir speziell Sanctuary ans Herz gelegt. Definitiv Crime.“
Hm, guter Typ, also guter Tipp, also das Büchlein angeschafft. Schon nach den ersten Sätzen wusste ich: Hast du schon einmal gelesen. Jahre her, in einem ganz anderen Zusammenhang und auch nicht zu Ende. Jetzt habe ich das nachgeholt und durchaus mit Gewinn. Und da man im Hinblick auf eine zukünftige bessere Welt ja alles teilen sollte, tue ich das auch mit meinen Leseerfahrungen. Anfang nächster Woche.
Hier auch noch
Den folgenden Text kann man auch →hier lesen, aber das ist natürlich Werbeumfeld und deshalb gehört er auch auf wtd, wo ja nicht geworben wird, das heißt anders geworben. Man kann sich auch das Werbeumfeld einmal anschauen, ist ja nix Schlimmes. Ein Autor wirbt für sein Buch, andere werben für Atomkraft, Windmühlenflügel begegnen diesen wie jenem, ach, so ist das nun einmal.
WeiterlesenFaulkner wieder- und fertiggelesen
Als ich auf Facebook nach einem geeigneten „klassischen Krimi“ für eine ausführliche Betrachtung fragte, nannte mir der gute Frank Nowatzki William Faulkners „Sanctuary“(„Die Freistatt“). „→(Jim)Nisbet hatte mir speziell Sanctuary ans Herz gelegt. Definitiv Crime.“ Hm, guter Typ, also guter Tipp, also das Büchlein angeschafft.
WeiterlesenFruity Paula
Fastnacht ist rum, aber Paula hat sich noch schnell ein Frühlings-Ensemble genehmigt. Weiterlesen
Eilmeldung
Morgen schlepp ich mal die ersten Exemplare von „Pixity“ ab. Wer bis 10 Uhr morgen früh ordert, kriegt auf jeden Fall sein Vorabbuch. Zögerer vertrauen auf ihr Glück… nähere Informationen →hier.
Hans Helmich: Stadt der Spitzel
Einen guten Stoff findet der Krimiautor auf der Straße oder in den Geschichtsbüchern. Man kann auch beides kombinieren, wie es Hans Helmich in seinem Debüt „Stadt der Spitzel“ getan hat: das Verflachen, Gewinnmaximieren und Klüngeln der Medien trifft die Hausbesetzerszene der frühen 80er Jahre in Berlin. Der Stoff ist also weniger das Problem. Seine Be- und Verarbeitung entscheiden über die Qualität, auch, man will es kaum glauben, die Sprache und ihr möglichst unfallfreies Umschiffen von Klischees. Überhaupt: Klischees.
WeiterlesenMalbücher sind böse
Das sind →Paula und Billy the Kid. Gemalt von Vincent, vier Jahre alt. Weiterlesen
Musikrevue
Um die Musikabteilung hier mal wieder in Gang zu bringen habe ich mich breitschlagen lassen, in unregelmäßig regelmäßigem Rhythmus hier interessante neue Alben vorzustellen. Und das möglichst mit entsprechenden Videos. Zum Auftakt habe ich drei Coverversionen ausgewählt, die sich deutlich vom Original abheben.
Los geht´s mit dem britischen Wunderjungen James Blake und einem Feist-Cover, das schon letztes Jahr als Single erschien aber auch auf dem gerade erschienenen Debütalbum „James Blake“ zu finden ist.
Blog zum Roman
„Pixity“ wird seit heute gedruckt, nächste Woche kommen die ersten Exemplare zum Autor, gegen Monatsende ist der Titel dann überall erhältlich. Den Blog zum Krimi gibts ab sofort hier.



