Die taz über Raz Ohara: ↑Öfter mal ausatmen
Der Tagesspiegel über ein Arctic Monkeys-Konzert: ↑Atem raubend
Pitchfork ↑interviewt Kraftwerk (also Ralf Hütter)
↑Re-Meet the Beatles – PopMatters widmet den Fab Four eine ganze Woche
Die taz über Raz Ohara: ↑Öfter mal ausatmen
Der Tagesspiegel über ein Arctic Monkeys-Konzert: ↑Atem raubend
Pitchfork ↑interviewt Kraftwerk (also Ralf Hütter)
↑Re-Meet the Beatles – PopMatters widmet den Fab Four eine ganze Woche
Victory Records ist längst nicht mehr das Hardcore-Label, das es einst war. Seit geraumer Zeit hat man sich in dessen Hauptquartier in Chicago auch anderen Genres geöffnet. Gott sei Dank. Es gibt nichts langweiligeres als Engstirnigkeit bzw. den berühmten Tunnelblick. Für Hardcore-Fanatiker ist das allerdings immer noch ein erstaunlicher Entwicklungsschritt.
Ein Ziegelstein? Eher ein Backstein. Unhandlich und kiloschwer, kein Schnäppchen aus der Krabbelkiste: Jochen Schmidts „Gangster, Opfer, Detektive“ in überarbeiteter, aktualisierter und stark erweiterter Neuausgabe der Erstveröffentlichung von 1989 bei Ullstein. 1127 Seiten, Großformat. Ein Buch, über dessen Existenzberechtigung nicht zu streiten ist, ein Buch aber auch, das nur dann wertvoll wird, wenn man sich MIT IHM streitet.
Weiterlesen20 Jahre Mauerfall bringen auch das musikalisch Schlimmste ans Tageslicht (nicht alles lässt sich so einfach wie U2 hinter einer Mauer verstecken). Die taz über musikalische Missverständnisse zum 9.11.89: ↑Der Mauerbarde David Hasselhoff
Die taz über Robbie Williams: ↑Führerscheinlos im Präriestaub. Alternativ dazu die Frankfurter Rundschau: Butterweich bis zackig. Oder die Welt: Es geht ihm gut. Und in der FAZ gar die CD der Woche
Flareup heißt einer der Transformers – gewusst? Wir auch nicht. Ist auch völlig nebensächlich. Interessanter ist derweil, dass sich Nicke Andersson für The Flare-Up! begeistern kann. Andersson spielte vor einigen Jahren bei Entombed, um diese dann für The Hellacopters links liegen zu lassen. Nun steht der gute Mann also auf The Flare-Up! und hat diese gleich für einen Vertriebsdeal bei seiner Firma Sound Pollution verpflichtet.
Wusst ichs doch, dass die Bewertungsskala auf der Krimicouch (1 – 100) für die →„Armen Leute“ nicht ausreichen würde. Momentan steht das Buch bei 189 Grad, d.h. es brodelt gewaltig. Und, siehe Titel, nach oben sind keine Grenzen gesetzt…
Mit der monatlichen Krimicouch-Kolumne kann ich heute nicht dienen – die Kollegen arbeiten noch dran. Aber zwei neue Rezensionen sind schon zur Besichtigung freigegeben. Einmal mit nickendem (→Bohnet Pleitgen), einmal mit geschütteltem Kopf (→Horst Bosetzky) gelesen. Und die Kolumne reiche ich nach, versprochen.
Die Mauer steht wieder. Dank U2. Michael Pilz in der Welt über die Verleihung der europäischen MTV Awards: ↑Aufgeladen für Millionen
↑Yesterday’s Jukebox PopMatters über das gerade in einer Deluxe-Edition wiederveröffentlichte Nirvana-Album „Bleach“.
In seiner Öligkeit perfekt. Der Spiegel hört zwei akuelle Coverversionen von Foreigners „I Want To Know What Love Is“: ↑Fiep, fiep, fiep, Mariah hat uns lieb
Der Tagesspiegel über die neue (CD, natürlich) von Robbie Williams: ↑Groß zu sein, bedarf es wenig
Die FAZ über Julian Casablancas:↑ Die elfte Dimension
Frauen. Sie denken anders, lieben anders, schreiben anders und fahren anders Auto. Anders als die, aus deren Rippen sie entstanden sind. Daran hat man sich im Laufe der Evolution gewöhnen müssen und eigentlich klappt das Zusammenleben trotz aller Widrigkeiten recht gut, manchmal jedenfalls. Aber jetzt: Könnte es sein, dass Frauen auch anders Krimis lesen? Und, natürliche Konsequenz, auch anders rezensieren?
WeiterlesenNeue Reihe bei PopMatters: Torch & Twang: The Music That Matters. Erster Teil:↑Bill Monroe and Ralph Rinzler
Der Tagesspiegel spricht mit Markus Kavka über dies und das: ↑Busta Rhymes wollte 100 Kondome
„Often seen as the poor third in the Berlin Trilogy, Ben Graham argues that it only shines when examined in isolation.“ The Quietus würdigt ausgiebig David Bowies „Lodger“-Album – ↑30-Years On: David Bowie’s Lodger Comes In From The Cold
Goldene Ballett-Schlüpper, schwarze Glitzer-Leggings, darüber ein rot-weißes Gretel-Kleidchen und ein schwarzes Etwas in ihren gleichfarbigen Haaren – so betrat die schüchtern dreinschauende Natasha Kahn die Bühne des Atelier in Luxemburg.
The Quietus spricht mit Michael Rother über dessen Vergangenheit (und da kommt ja einiges zusammen): ↑Dr Rock on Deutsche music from the 70s – heavenly!
Dietmar Dath in der FAZ über das neue Album von Slayer: Ich hab‘ meinen Hass, der hält mich warm
Was gefällt ihr eigentlich an diesem schweren Schlagbrettschaben; an tieffrequenten Bauchfellmassagen mit der Basswalze; an einer Perkussionsarbeit, die sämtliche Spannreifen aller Knüppelbecken bis kurz vorm Zerspringen bedrischt; an Texten schließlich, die von nichts als Zorn, Verstümmelung, Wahn, Seuchen und Christdemokratie handeln?
König Midas? Der Tagesspiegel über ein Konzert von The Dead Weather: ↑Mehr als die Summe der einzelnen Teile
Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Süddeutsche Musikblog: ↑Letzter Tanz am Zydeco Highway
Der Spiegel über den „Rap-Newcomer“ Kid Cudi: ↑Auch HipHopper dürfen heulen

Wenn die „Rudolph’sche Verlagsbuchhandlung“ in „Rudolph’s Roman-Reihe“ 1920 einen Krimi veröffentlicht, kann man sicher sein, dass dpr diesen Krimi – Moritz Wilhelm Sophars „Dunkle Taten“ – kaum 89 Jahre später in der →„Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“ präsentiert. Und dafür in der Überschrift auch noch den Deppenapostroph ehrt. Muss sein.
Im Radiozeitalter Hexenkult zu untersuchen – das klingt im doppelten Sinne merkwürdig und verrückt: auf dem Papier wie auch im Ohr. Broadcast, also Trish Keenan und James Cargill, haben sich für dieses Unternehmen mit The Focus Group zusammen geschlossen. Dahinter steckt wiederum Julian House, Grafikdesigner und zugleich Mitinhaber des Ghost Box Labels.
Jamie Cullum im Interview mit dem Süddeutsche Musikblog: ↑Ich schieße aus der Hüfte
Die taz über Massive Attack in Berlin: ↑Politische Publikumsattacke
Noch mal Berlin. Der Tagesspiegel über ein Konzert von Muse: ↑Größe und Wahn.
Das State Magazine ↑interviewt John Vanderslice.
Das „Syndikat“ als Vereinigung deutschsprachiger Kriminalautorinnen und –autoren sowie die Jurorenschaft der „KrimiWelt-Bestenliste“, federführend in Sachen Krimikritik, baten mich, meine anerkannten spirituellen Fähigkeiten zu bemühen, um einen Blick auf die Krimikultur 2059 zu werfen. Meine unbestreitbaren Erfolge der jüngeren Vergangenheit (eine Frau im Kanzleramt, Wolfsburg deutscher Fußballmeister und das Auftauchen autistischer Floristinnen als Ermittler in Kriminalromanen – alles exakt vorhergesagt!) lassen uns in guter Hoffnung, dass sich auch die folgenden Prognosen in fünfzig Jahren als schnöde Wirklichkeit besichtigen lassen.
WeiterlesenHarri Nykänen hat die Seiten gewechselt. Wanderten wir bisher mit seinem Serienhelden Raid, einem ausgewiesenen Gangster, durch die finnische Normal- und Unterwelt, tun wir dies nun mit dem Polizisten Ariel Kafka. Die sofort fällige Namensassoziation spielt keine Rolle; wohl aber das, was dahintersteht. Denn Ariel Kafka ist Mitglied der kleinen jüdischen Gemeinde von Helsinki und die wird in „Mord vor Jom Kippur“ kräftig durcheinander gewirbelt.
Weiterlesen– und wer „Arme Leute“ noch nicht gelesen, ja, nicht einmal im Bücherregal stehen hat, der verkneife es sich bitte, an der →Leserunde zu partizipieren (statt dessen: kaufen, lesen, weiterempfehlen. Nur so kommt Deutschland aus der Krimikrise). Aber erfahren, wie es den Teilnehmern bisher gefällt, sollt ihr dennoch…
WeiterlesenDer erste Song des neuen Weezer-Albums, namentlich „(If You’re Wondering If I Want You To) I Want You To“, klingt überraschend frisch und unbekümmert und man glaubt, Weezer hätten tatsächlich ihr kreatives Tief endlich überwunden und würden wieder annähernd so gut wie zu „Buddy Holly“-Zeiten loslegen.
Die taz über die Flaming Lips und ihr neues Album: ↑Die Grenzen des Weltalls
Tagesspiegel-Interview mit Robbie Williams: ↑Ich bin ein unsicherer Typ
Die Frankfurter Rundschau über Joel Gibb und die Hidden Cameras: ↑Sprung in den Mainstream
R.I.P. Taylor Mitchell: ↑19-jährige Folk-Sängerin von Kojoten getötet