Kai Florian Beckers Inselliste

10 Alben für die einsame Insel, Ausgabe 2025

1. Mogwai „Come On Die Young“ (1999)

Im August 1999 schrieb ich über dieses Album: „‚Come On Die Young‘ ist nach ‚Mogwai Young Team‘ abermals ein von vorne bis hinten überzeugendes Werk, das lediglich dann Schwächen aufweist, wenn die Band ihre sphärischen Pfade verlässt und schrammelt/noist.“ Der letzte Halbsatz ist natürlich aus heutiger Sicht totaler Unsinn. Dieses Album ist eine 12 von 10. Keine andere Musik berührt meine Seele so sehr.

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Limp

„Man hat Limp Bizkit fast vergessen, da erinnern sie noch einmal an glorreiche Zeiten – oder das, was sie dafür hielten. Die Kulisse von „Rock im Park“ ist natürlich gewaltig, aber Fred Durst tut zunächst alles, um sich unbeliebt zu machen. Jedes dritte Wort ein „fuck“, immer wieder die Frage, ob das Publikum denn wach sei. Sein hysterischer Sprechgesang klingt inzwischen so altmodisch, dass man kaum glauben mag, dass so etwas vor sieben Jahren noch gefragt war. Auch fällt auf, wie gleichförmig und stumpf wirklich alle Songs sind (bis auf „Master Of Puppets“, aber das ist ja von Metallica – und das vergeigen sie auch).“

Arne Willander und/oder Birgit Fuß im Rolling Stone 5/2008 zur DVD „Rock im Park 2001“ von Limp Bizkit. 1*

Metallica – Reload

Okay. Anderthalb Jahre hab ich sie verteidigt, hab sie unermüdlich in Schutz genommen gegen den Vorwurf, das alte Feuer sei erloschen. Und sind wir mal ehrlich: die Jungs sind alle über dreißig, da macht man keine Revolution mehr. Die Innovationen leisten Jüngere, außerdem – Metallica haben ihre Pflicht mehr als erfüllt mit fünf grandiosen Alben. Und was ist peinlicher als eine Band, die sich selbst kopiert?

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Interview: Die Krupps

…auf dem Weg ins Paradies?

„Paradise Now“mit diesem euphorischen Schlachtruf ziehen „Die Krupps“ zur Zeit zu Felde! Bei allen kritischen und engagierten Tönen haben sie sich ihren Optimismus bewahrt – zu recht: nach 17 Jahren und 10 Alben drückt sich ihr konstantes Wirken inwischen auch in ansehnlichen Verkaufszahlen aus, der wahre Wert der Band läßt sich daran natürlich nicht ermessen! Katja Preißner sprach mit Jürgen Engler

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