King’s X: Black Like Sunday

Da buddeln die drei Texaner 20 Jahre alte Songs aus und klingen so frisch, wie schon lange nicht mehr. King’s X haben das Band- Archiv durchforstet und für das neue Album ausschließlich Tracks verwendet, die älter sind als die meisten Abiturienten. Selbstverständlich wurden alle neu eingespielt und dieses Mal scheint sich Ty Tabor’s Popeinfluss durchgesetzt zu haben.

Das Trio wird mit diesem Album bestimmt nicht seinen Ruf als Innovatoren zurück erobern, aber King’s X ohne vertrackte Rhythmen und mit eingängigen Refrains ist definitiv eine Überraschung. Besonders, weil man bei „Manic Moonlight“ den Eindruck hatte, dass die Band den Spaß verliert. Der Albumtitel „Black Like Sunday“ klingt zwar nicht nach einem Befreiungsschlag in Richtung Sommerplatte – die 14 Tracks dafür umso mehr.

King's X: Black Like Sunday
(Insideout/SPV)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert