Ulme: Dreams Of The Earth

Groß ist die Versuchung bei den Brachialrockern Ulme, einen kompletten Baum als Metapher zu verheizen. Was könnte man hier nicht alles mit Wurzeln, Neuaustrieb und starken Stämmen schreiben, aber das liegt einfach zu sehr auf der Hand. Deswegen nüchtern: Ulme sind wieder zurück und haben mit „Dreams Of The Earth“ ein Album gemacht, das ähnliche Gefühle auslöst wie das Comeback-Album von Dinosaur jr..

Eine astreine Indie-Rock-Platte, die mit jedem Ton daran erinnert, warum man angefangen hat Gitarre zu spielen. Wuchtig gemischt haut das Trio in die alte Kerbe zwischen Grunge und Indie und klingt trotzdem unverbraucht. Kondition haben die Jungs auch und breiten die zehn Songs auf mehr als 60 Minuten vor dem Hörer aus. Ulme — selten hat ein Name besser zu einer Band gepasst.

Ulme: Dreams Of The Earth
Nois-O-Lution
www.ulme-music.com
VÖ: 15.6.2007