… ist Marcus Starck. Nach einer abenteuerlichen Durchquerung Australiens auf dem Motorrad, bereit zu neuen Krimis. Wie schwierig es ist, in australischen Buchhandlungen „german crime fiction“ zu erwerben, schildert er in seinem →Blog. Kein Grund, jetzt unsererseits Garry Disher zu boykottieren.
Autor: dpr
So recht?
Also nochmal ans Cover von „Schwarzwaldau“ gesetzt. Den Hauskünstler Raphael kontaktiert. Jjjjjjaaaaa, sagt der und nimmt ein paar entscheidende Veränderungen am Dilettantenwerk vor. Und was sagt Chef Walter? Der ist grad nicht da, aber seinen Ausruf „Das gibt Augenkrebs!“ kennen wir hier alle zur Genüge.
WeiterlesenKrimikultur – noch einmal Kommunikation

Ein paar ergänzende Anmerkungen zur Kommunikation, wie sie in einer funktionierenden Krimikultur stattfinden könnte. Mein letzter Freitagsessay hat, wenigstens einen Tag lang, wenigstens im kleinen, überschaubaren Kreis, eine hitzige, vielleicht auch richtungslose, ganz bestimmt aber notwendige Diskussion ausgelöst. Man kann auch sagen: Wir kommunizierten über Kommunikation und kommunizierten prächtig aneinander vorbei.
WeiterlesenReginald Hill: Das Dorf der verschwundenen Kinder
Für alle, die bisher von Reginald Hills Krimikunst nur raunen hörten, bietet sich jetzt die preisgünstige Gelegenheit praktischen Nachvollziehens: 636 Seiten „Das Dorf der verschwundenen Kinder“ für 6 €.
636 Seiten? Das mag für manchen schon ein Haken bei der Sache sein. So ausführlich? Gar langweilig?
Zum Regionalkrimi

Regionalkrimis, so hört man, waren auch diesmal wieder ein Messethema. Sie sind es wohl schon, seit der erste dieser Sorte – ich weiß nicht, welcher – aus dem Dickicht schriftstellerischer Phantasie auf das freie Feld des Buchhandels trat. Geliebt hat man sie nie – aber gekauft. Totgesagt werden sie seit langem – und seit langem erfreuen sie sich eines gesunden Daseins. Und es tut sich nichts?
Weiterlesen… und wieviel Krimis?
Weiterlesen‚Es wird sehr, sehr viel gestohlen“, sagt Gregor Möller, Marketingchef des Lübbe-Verlags. „Wir haben im Schnitt 30 bis 35 Prozent Verlust.“ Regelmäßig müssen plötzlich auftauchende Lücken in den Regalen aufgefüllt werden.‘
Blog War!
Chef Walter tigert durch das Strategiezimmer der Hinternet-Redaktion, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den auf Hochtouren denkenden Kopf napoleonisch auf die Brust gebeugt. „Der Feind heißt Menke“, murmelt er, „als hätte ich es nicht immer gewusst. Dieser Fischkopf, dieser sauerländische. Diese Natter, die wir an unserer Brust genährt haben.“ Und dann, sich entschlossen aufrichtend: „Meine Damen und Herren! Das ist das Pearl Harbor der Krimibloggerei. →Wir sind angegriffen worden! Wir werden aufrüsten und zurückschlagen!“
WeiterlesenSchule der Rezensenten -10-
Der Leser längerer Krimirezensionen. Nicht ausgestorben wie der Tasmanische Tiger, aber vielleicht so selten wie der Sibirische. Behutsame Nachzucht dieser aussterbenden Spezies ist also geboten.
Das Internet, denkt man, könnte ein solcher idealer Ort zu Hege und Pflege sein, zumal er, wenigstens in den Sphären, in denen wir uns bewegen, „contentmäßig“ kosten- und gebührenfrei ist, wo man nicht zur Auflage hinschielt wie nach einer schönen Frau, wenn die eigene neben einem steht. Bliebe die Frage: Wünscht der Leser überhaupt längere Rezensionen?
Messe, Kürzestbericht
Die gute Nachricht: Auch 2006 wird es Krimis geben. Die noch bessere Nachricht: Erstmals fand auch eine Antiquariatsmesse statt. Die beste Nachricht: Edgar Allan Poe in der französischen Erstübersetzung von Baudelaire für 450 Affen. Die schlechte Nachricht: Ich hatte meine Kreditkarte dabei. Und sonst?
WeiterlesenKrimikultur – die Kommunikation

Gemütlich im Sessel, im Bett: einen Krimi nach dem anderen dem stampfenden Häcksler der Augen vorwerfen: ein kulturelles Idyll. Oh, ich mag dieses private Kultivieren eines Interesses. Mache es ja genauso. Manchmal ist mir allerdings auch nach Austausch zu Mute, interessieren mich die Meinungen anderer, ihre Erkenntnisse, sogar ihre Irrwege. Als Krimifreund habe ich es da nicht leicht.
WeiterlesenKinky Friedman: Greenwich Killing Time
„In dieser Nacht regnete es wie eine Hure mit Überziehungskredit.“ – Eigentlich habe ich alles verstanden in Kinky Friedmans Erstling „Greenwich Killing Time“, die Bedeutung dieses Vergleichs ausgenommen. Macht nichts. Ein Krimi, der von den Assoziationen seines Protagonisten lebt, ist immer noch besser als einer, der von seinen vorgestanzen Bauteilen erschlagen wird.
WeiterlesenAdolph Müllner: Der Kaliber

Keine Sorge; die Geschichte des Kriminalromans muss nicht neu geschrieben werden. Nach der Lektüre von Adolph Müllners Novelle „Der Kaliber. Aus den Papieren eines Criminalbeamten“ wäre es indes angebracht, sie wenigstens zu ergänzen.
WeiterlesenEin Auch-Krimi-Blog
Gerade entdeckt: → der oder das Blog von Jürgen Albertsen, mit vielen Rezensionen, auch Kriminelles von Ani über Paprotta bis Rankin.
Unbezweifeltes Verständniß menschlicher Zustände
Die Geschichte des Tierkrimis muss neu geschrieben werden. Weder Katzen noch Schafen gebührt der Ehrenkranz, nein, ein kluger Storch ist’s, der die Tradition des animalischen Detektivs begründet.
WeiterlesenSchule der Rezensenten -9-
Lesen ist ja schon anstrengend genug. Und dann erst: Urteilen und Schreiben! Geht es nicht auch bequemer im Rezensentengewerbe? Klar doch! Einfach die 3-S-Maschine anwerfen.
WeiterlesenPrima Idee
Da quatschen wir hier über Rezensionsethik, und anderswo ist man längst woanders. Bei der Zeitschrift Ixlibris etwa, wo →das Rezensieren bestellt werden kann. Die Vorschriften werden selbstverständlich eingehalten. Autoren und Rezensenten sind miteinander weder verwandt noch verschwägert, kennen sich nicht einmal. So geht’s doch auch! Zur Nachahmung empfohlen! Sauber!
Krimibibliothek des 19. Jahrhunderts
Das wäre mal etwas Konkretes nach all der Theorie: Eine sukzessive zusammengestellte „Krimibibliothek des 19. Jahrhunderts“, hübsch im PDF-Format für jedermann zu nutzen, mit hilfreichen Anmerkungen versehen. Aber alleine stemme ich das nicht. Erstens: Mir fehlen die Quellen, denn was da der Lektüre harrt, ist zumeist nur noch antiquarisch zu beziehen. Ich besitze zwar selbst ein paar Raritäten, aber Auswahl sollte schon sein. Zweitens: Das muss ja auch alles sauber aufbereitet werden ( neu abgetippt oder als Faksimile-Ausgabe eingerichtet). Also: Hat jemand etwas Altes, Rares im Bücherschrank, das er / sie zur Verfügung stellen könnte (als Scan-Kopie oder, falls nicht möglich, durch den Fotokopierer gejagt)? Wäre jemand daran interessiert, die Herausgabe zu besorgen, also auch die hilfreichen Anmerkungen zu schreiben? Kontakt: hier.
Untersuchung an Krimis: Albert Drach

(„KrimiX“ sind Krimis, die keine sind und doch welche sind. Gemixtes halt. Diese Tierchen sind übrigens der Regelfall in der Literatur, bloß wissen es die wenigsten. In dieser Reihe sollen also Bücher vorgestellt werden, die man als genretreuer Kritiker und Leser nicht „Krimi“ nennen würde, die aber unbedingt dazugehören. Übrigens ist der Leser durchaus zur Mitarbeit aufgefordert. Nutzt die Kommentarfunktion, um Geschöpfe zu benennen, von denen ihr auch nicht so genau sind, ob sie nun oder ob eher nicht. Wer selbst etwas Ausführlicheres zu einem solchen Titel schreiben möchte, schicke mir eine Mail.)
WeiterlesenDer Kopf durch einen dumpfen Schlag getroffen
Dass es sich bei Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ um einen blutrauschigen, sexszenenschwangeren Krimi der Sonderklasse handelt – „ein Thriller wie eine Schweinemetzgerei“ (Thomas Wörtche) -, wurde ja in diesem Blog schon hinreichend bewiesen. Aber mehr noch! „Schwarzwaldau“ ist zudem ein Gerichtsmedizinerreißer par excellence! „Kathy Reichs“ (Tobias Gohlis) ist „ein“ (Ludger Menke) Dreck „dagegen „(Andrea Fischer). Quod erat Demonstrationsverbot:
WeiterlesenLieber Piper Verlag
Mein Name ist Dieter Paul Rudolph, bekannt bin ich auch als dpr, und ich schreibe Krimi-Rezensionen für meinen Weblog „Watching the detectives“, der ein Teil des Hinternet-Weblogs ist, welcher wieder als Teil des legendären Hinternet fungiert. Außerdem bin ich bisweilen für das Titel-Magazin tätig und, aber nur noch ganz, ganz selten, auch im Rundfunk präsent. Aber was erzähl ich dir da. Weißt du doch schon. Oder willst du es ganz einfach nicht wissen?
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