Sogar Chef Walter, seit zwanzig Jahren Abonnent der „Borkumer Zeitung“, ist vom Wir-sind-die-Nothandtaschen-Virus erfasst und schickt folgende wichtige → Meldung aus seinem Leib- und Magenblatt: „Über ein interessiertes und fachkundiges Publikum freute sich der Literarische Arbeitskreis Borkum in seiner Veranstaltung am letzten Freitagabend in der Kulturinsel.“ Vorgestellt und eifrigst exegetisch aufgemischt wurde Julie Parsons‘ „Psychothriller“ „Zähl die dunklen Stunden nur“.
WeiterlesenAutor: dpr
Frau Fischer auch noch
Ein Fall für die Ex-Bundesgesundheitsministerin im „Tagesspiegel“: Antonio Dal Masettos →„Noch eine Nacht“. Hat ihr gut gefallen. „Aus dem schlichten Plot macht Dal Masetto eine spannende und verstörende Geschichte. Einen Krimi von literarischer Qualität.“ Oder: The Beatles – klingt fast wie Musik.
Titelkrimititel
Auch die Kollegen vom „Titel-Magazin“ haben diese Woche schon fleißig Krimis besprochen. Frank Kaufmann etwa Marcia Mullers → „Giftige Wasser“, wo, wie der Rezensent berichtet, „aus ein paar Ideen und eher schlappen Charakteren“ ein unterhaltsamer Krimi wird. Das nennt man sparsamen Umgang mit Rohstoffen.
WeiterlesenDie Erben des Alligators
Während Alfred Miersch Sangriakübel mit einem Strohhalm leer zischt, schlägt sich die Hinternet-Redaktion Tage und Nächte um die Ohren, ihre Leser wie stets umfassend und objektiv zu informieren. So what’s new? Zwei Italiener: Andrea Camilleri und – Donna Leon (okay, der Witz war nicht besonders). Gut kochen, anständige Schuhe machen und gelegentlich akzeptable Krimis schreiben: das ist das Land wo die Zitronen blühen. Dafür können wir besser Fußball spielen.
WeiterlesenWas nicht kommt, was kommt
Eigentlich wollte ich heute ja das letzte Bild zur Paprotta-Tetralogie veröffentlichen und was Neues in den Krimiblock schreiben. Aber das ist ja vorläufig ausgesetzt. Schade. Schauen wir also nach den News des Tages, die dann nach und nach hier erscheinen werden. Und die Rezension für morgen muss ich auch noch endfeilen. Stand Krimiheftchen: 13 insgesamt. Prima.
Noch etwas für die Handtasche
„Nun gibt es keinen Zweifel mehr: Auf Borkum lebt eine Schriftstellerin, die mehr und mehr in ganz Deutschland und darüber hinaus wahrgenommen wird.“
Huch! Echt? Ja; glaubt man der → „Borkumer Zeitung“, denn:
WeiterlesenEine Anekdote
Weiterhin wird → hier endlich wissenschaftlich bewiesen, dass auch Hirntote zu niederen Internettätigkeiten wie dem Schreiben von Forumsbeiträgen durchaus in der Lage sind. Letzter Beleg:
Weiterlesen„250 Euro für eine Stunde!
Silvia muss ja Nobelpreisträgerin sein! Nicht mal ein Handwerker oder eine Dame in einem Edelpuff verlangt so viel! Ich kenne tatsächlich Hartz IV Empfänger, die haben so viel für einen genzen Monat.“
Zweite Not-Handtasche
Die sich für den laufenden Monat fußballgründig abgeseilt habenden Krokodile haben eine große Lücke im Krimitümpel hinterlassen. Da ist man für jede zusätzliche Handtasche dankbar, wie etwa für die von → Joachim Linder. Apropos: Im letzten Eintrag ist mir ein Fehler unterlaufen: Donna Leons neuer Roman ist natürlich kein „Ladenhüter“, sondern ein „Ladenflüchter“.
Neues aus der Not-Handtasche
„Er beginnt wie ein Thriller und entpuppt sich als Märchen:“ – Patricia Highsmiths letzter Roman „Small g“. Findet jedenfalls Nadine Lange im heutigen → „Tagesspiegel“.
WeiterlesenNot-Handtasche
Lustlos in den Zeitungen geblättert. Niedersachsens Ministerpräsident trennt sich von seiner Frau, das heißt: Da will einer Bundeskanzler werden. Deutsche Elf endlich in Berlin. Frau Löffler ausgetreten, das heißt, die hat jetzt noch mehr Zeit für dumme Gedanken, mei o mei. Und das Kriminelle? Bislang Fehlanzeige im Blätterwald.
WeiterlesenRichard Powell: Say it with bullets
Auch im Zeitalter des Internets gibt es sie immer noch und immer wieder: Unentdeckte Krimi-Schätze, die kaum jemand kennt und die häufig auch nicht mehr verfügbar sind. „Hard Case Crime“, dessen sprödes Retro-Meisterwerk →„The Confession“ von Dominic Stansberry hier schon gelobt wurde , hat es sich zur „Aufgabe“ gemacht, solche verschollenen Schätze zu heben. Das 1952 erschienene und vermutlich niemals ins Deutsch übersetzte „Say it with bullets“ von dem weniger bekannten Richard Powell ist solch ein Buch.
WeiterlesenHeftchenkrise
Ja doch. Das könnte eine feine kleine Sache werden mit den Krimiporträts. Hübsche Heftchen, ein jedes dem Werk eines Krimiautors, einer Krimiautorin gewidmet. Low price, 24 Seiten, mit Abbildungen. Nummer eins auch gleich der Blick zum Krimiolymp: Astrid Paprotta. Doch, doch, ja: feine kleine Sache. Aber die Wirklichkeit hat mich, scheint’s, eingeholt.
WeiterlesenDanke, Jan Seghers!
Dafür, dass Sie mich daran →erinnert haben, heute Arno Schmidts zu gedenken. Denn wie Sie richtig schreiben:
Weiterlesen„Die Toten des Tages: Georges Bizet, Johann Strauss, Franz Kafka, Roberto Rossellini, Arno Schmidt, dessen Werk man ja bewundern darf, dessen Jünger einem aber schrecklich auf den Zeiger gehen können.“
Na also; geht doch
Kaum zeigt man den Jungs den Hammer an der Wand, schon parieren sie. Neublogger Georg gar stehenden Fußes. Eine →schöne Rezension von Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ hat er geschrieben, am schönsten aber ist der Satz: „Aber wo ist eine Universität, die Herrn Rudolph ein Forschungsstipendium gibt?“ Ach, will ich ja gar nicht. Auch keine „Fördergelder“. Bloß a bissel Wohlwollen beim interessierten Leser. Der darob reich belohnt wird. So wie Georg, der natürlich ein von Carl von Holtei handsigniertes Exemplar bekommt. Ich üb schon mal die Unterschrift.
Georg bloggt
Unserer fleißigen Mitarbeiterin →Anobella verdanken wir den Hinweis auf den neuen Blog eines alten Bekannten. Georg, der emsige Hinternet-Kommentator, führt jetzt, als „Giorgione“, auch → Tagebuch. Nicht nur Krimi, aber viel Krimi für den Anfang, u.a. einen Verriss(!) des zweiten Romans von Oliver Bottini. Wo der doch sonst immer so gelobt wird. Dann sind wir mal gespannt, was der Georg weiter so treibt. Mit Argusaugen werden wir sein Tun verfolgen und bei Bedarf einschreiten.
Krimiblock 5
Im Krimiblock werden flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute: Psychologie, Plots – und Klappentexte
Die Psychologie schreibt die Klappentexte für die Seele.
Wir lernen Computer
Und weil wir gerade so schön beim Permanentverlinken sind: Eine alte Serie, für die ich unbedingt mal wieder was schreiben müsste. Bloß: wann? → Wir lernen Computer.
Mein Krimischaffen
Lange musste man mich prügeln, jetzt hab ich nachgegeben. Permanent verlinkt nunmehr mein in zwei Onlinekrimis manifestiertes → Krimischaffen.
WeiterlesenKrimischaffen
Inzwischen legendär: → Die Pfauenfeder Erfahren Sie, warum Nigeria 1998 Fußballweltmeister wurde und was eine Pfauenfeder zwischen den Hinterbacken eines respektablen Bürgers zu suchen hat.
Formal revolutionär, inhaltlich von kaum zu ertragender Brutalität. Und am Ende verschwindet ein ganzes Volk von der Erdoberfläche. Happyend. → Das Promimassaker
Zweite Rezension ohne Worte
Keine Zeit? Kein Geld? Keine Lust? Prima. Nein, Sie brauchen weder Astrid Paprottas „Sterntaucher“ noch die bald in den „Krimiporträts“ geplanten el-len-lan-gen Ausführungen dazu wirklich zu lesen. Schauen Sie sich einfach untenstehendes Bild an und kommen Sie zeit-geld-lustsparend ins Grübeln.
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