Zufälliges Zusammentreffen der Ereignisse. Kürzlich eine wohlmeinende Mail: Das mit den alten Krimis sei toll, aber warum denn Sponsoren? Es gibt doch öffentliche Fördermittel! Irgendwo ganz bestimmt auch ein Töpfchen für das kulturell Abseitige, aber dennoch Wertvolle. Heute dann ein Blick ins → Forum der Krimicouch : Silvia Kaffke setzt ihren Kreuzzug geben die Kostenlosigkeit der Literatur fort, diesmal argumentiert sie gegen Autorenlesungen ohne Honorar und, indirekt, für mehr öffentliche Fördermittel.
WeiterlesenAutor: dpr
Ulrich Schmid: Aschemenschen
Himmel, was für ein Plot! Rankende Ideenblüten, phantastisches Efeu allüberall. Die beschauliche Schweiz, das geheimnisvolle hinterste China, Äthiopien in der Diktatur. Und gleich mehrere Kriminalfälle, dazu ein ausführlicher Blick ins Reich der Mythen und wieder zurück in die traurige Wirklichkeit. Klarer Fall von überplottet? Nicht unbedingt.
WeiterlesenAlte Krimis: Schwarzwaldau
Und außerdem: Das 1. Buch von „Schwarzwaldau“ (Neusatz) von Carl von Holtei ist jetzt als PDF verfügbar! Ohne die hilfreichen Anmerkungen und das gehaltvolle Nachwort, beides dann irgendwann zusammen mit dem 2. und abschließenden Buch. → Hier, wie immer. Reinschauen, angefixt werden, bestellen.
Alte Krimis: Der Wilddieb
Nein, nix Bayern, nix Problembär. Wilddiebe gab’s auch anderswo, in Litauen etwa, wo Ernst Wicherts hochdramatische Wildererstory „Der Wilddieb“ (1881) spielt. Jetzt zu finden in der löblichen → „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“, deren Papier gewordenen und werdenden Produkte → hier bestaunt und bestellt und gesponsort (! Ihr banausigen Verleger!) werden können. Und die Porträtheftchen (off topic).
Tagtraum
Ja, Hannes Stein müsste man heißen, Krimikritiken für die „Welt“ schreiben und für ein Porträt des Autorenduos P.J. Tracy nach Minnesota reisen dürfen. Und zwar →so:
WeiterlesenKrimiblock 4
Im Krimiblock werden flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute: Stichworte zu Erzählperspektiven
WeiterlesenSponsoring-Vorschläge
Nun ist es raus. Eigentlich wollte ich ja noch gar nicht offiziell verkünden, dass der nächste Band in der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ Emilie Heinrichs‘ „Leibrenten“ sein wird. Gibt aber schon Subskriptionen. Ein ungewöhnliches Buch, für das ich mir drei Gruppen von Sponsoren (was das ist, siehe → hier) vorstellen könnte.
WeiterlesenLesen für die Konjunktur

Wer, wenn nicht der deutsche Finanzbeamte, sollte der entschiedenste Feind jener Konsumverdrossenheit sein, die unser Volk seit Jahr und Tag in Not und Elend hält? Darum, Deutschland: Nicht jedes Buch dreimal lesen! Schon gar keine Krimis. Lohnt sich nicht.
WeiterlesenNein, Astrid!
Vorsatz: einen Schweinekrimi schreiben. Mit Bären.
Du hast da irgend etwas missverstanden, liebe → Astrid. Nicht Schweinekrimi, sondern einen schweineguten Krimi. Mit aufgebundenem Bären, wenn wieder mal jemand von „Psychothriller“ schwafelt. Also einfach so weitermachen wie bisher.
WeiterlesenKrimiWelt-Bestenliste Juni 2006
Die großen Drei des Mai sind die großen Drei des Juni – nur ein bisschen durcheinander geschüttelt. Oliver Bottini vom 3. auf den 1. Platz, Arne Dahl dafür vom 1. auf den 3. – dazwischen David Peace starr wie ein Buddha auf Rang 2.
WeiterlesenUllrich Wegerich: Berliner Blut

Berlin und Bauen und Beschiss: das gehört zusammen wie Krimi und Mord und am Ende war’s ein anderer. Ullrich Wegerichs „Berliner Blut“ bietet sowohl als auch. Eine junge Tischlerin wird ermordet, sie lebte in einem Haus, das Gegenstand einer betrügerischen Immobilienspekulation ist. Das verspricht Einblicke in die Realpolitik der Bundeshauptstadt. Und gewährt sie nicht.
WeiterlesenArme Leute, Prolog des Prologs
Das ist der Grund, wenns in den nächsten Monaten werktags vielleicht mal keinen Eintrag hier geben sollte. So fängts vielleicht an, da steckt alles drin und wird „Arme Leute“ heißen und ein Krimi sein.
WeiterlesenDer ganze Wahnsinn der Welt
…in zwei Sätzen:
„Der Brite Robert Wilson ist Erfinder des „literarischen Thrillers“. Schreiben konnte er aber erst, nachdem er England verlassen hatte.“
Warum wünscht man sich angesichts solcher Tollheiten auf einen fernen →Stern?
Krimiblock 3
Im Krimiblock werden ab sofort flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute ein paar spontane Gedanken zu schwachsinnigen Plots, die von grobmotorischer Sprache durch die Lande gekarrt werden. Ohne Bezugslink für die Porträtheftchen.
WeiterlesenNeues von den Porträtheftchen
Und zwar das hier: Einige Leute haben mich gefragt, wer denn nach Astrid Paprotta die Ehre habe, dort auf dem Seziertisch zu landen. Ich weiß es noch nicht genau. Horst Eckert wäre ein Kandidat. Norbert Horst ebenfalls, obwohl der erst zwei Krimis hat, aber vielleicht kommt ja noch einer zur Buchmesse?
WeiterlesenSilvia Kaffke: Blutleer
Blutleer, liebe Silvia, ist dein neuer Krimi nicht. Da sei schon mal beruhigt. Er lässt mich auch nicht totenstill zurück, sondern fordert zur messerscharfen Kritik heraus, die zwar nicht euphorisch geraten wird, aber doch herzensgut gemeint ist.
WeiterlesenJugendschänder
Manchmal stolpert man über das Innovative, weil man sich verliest:
WeiterlesenGenres
Ach was, Sie lesen Bezis? Hätte ich Sie anders eingeschätzt. Mehr intellektueller. Aber Beziehungsromane… ich weiß nicht. Hab nix an dem Genre. Das ist doch Rosamunde Pilcher, ja? Oder die andere, die deutsche da, mit dem Margarinenamen, Sanella oder wie. Hab ich im Fernsehen geguckt, zufällig natürlich. Liegt mir nicht. Überhaupt: Alles was so in der Verniedlichungsform daherkommt: Bezi, Krimi, SciFi – nee.
WeiterlesenRezension ohne Worte
Und zwar von Astrid Paprottas anlässlich eines geplanten Werkporträts wiedergelesenem Kriminalerstling „Mimikry“. Die Wörter dazu gibt es in besagter → Broschüre. Die Zeichnung stammt natürlich von Raphael Wünsch und wird in der Veröffentlichung neben anderen ebenfalls zu finden sein.
Die Dürrenmatt-Krimi-Tage
…sind scheinbar angebrochen. Nach dem heutigen Blockdenkeln hier folgt ein launiges Dürrenmatt-Zerhacken in der →taz dort.
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