Fire In The Attic: I’ll Beat You, City!

Redfield Records ist der Beweis, dass es ein kleinen deutsches Label mit viel Hingabe und Ausdauer packen kann. Nicht dass Redfield schon zu den Großen gehören würde. Aber das Label aus Düsseldorf hat sich im Emorock/Screamo-Sektor schon einen Namen gemacht.

Nicht zuletzt dank Veröffentlichungen von A Case Of Grenada, Crash My Deville, des Gameface-Sängers Jeff Caudill und natürlich von Fire In The Attic. Der Band also, die im Redfield-Lager zuletzt am meisten Kilometer auf der Autobahn zurücklegte, um den deutschsprachigen Raum zu betouren. Nun liegt endlich der Nachfolger ihres 2005er Debüts ‚Crush/Rebuild‘ vor. Herausgekommen sind zwölf Songs, die in knapp 38 Minuten klar machen, warum FITA so angesagt sind. ‚I’ll Beat You, City!‘ ist hochklassiger, dynamischer und abwechslungsreicher Emorock mit leichtem Screamo-Touch.

Fire In The Attic: I'll Beat You, City!
Redfield/Cargo
VÖ: 2.6.2006

V.A.: The New Gold Standard

Fort Knox ist ein beliebtes Label bei DJs und Electro/HipHop-Fans. Schon seit einigen Monaten verkaufen sich die 12-Inches ganz gut. Hinter dem Label stecken Fort Knox Five, die mit fünf Vinylveröffentlichungen ein solches Aufsehen erregten, dass einige renommierte Künstler sie gleich engagierten. So durften sie ein paar Songs für das neue Afrika Bambaata-Album produzieren und als DJs Tourneen von Gwen Stefani und den Black Eyed Peas begleiten.

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Snow Patrol: Eyes Open

In Großbritannien braucht man niemandem, der behauptet, auch nur ansatzweise mit Indie(pop) sich auszukennen, zu erklären, wer Snow Patrol sind. Dazu bedurfte es nicht erst der letztjährigen Support-Tournee für U2, welche quer durch Europa ging. Da genügte bereits das Major-Debüt ‚Final Straw‘, das anno 2003 erstmals und 2004 in Neuauflage auf den Markt kam und sich zur Überraschung der Band und der Musikkritiker knapp über drei Millionen Mal verkaufen konnte.

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Rob Zombie: Educated Horses

Mit White Zombie hat das, was deren früherer Mastermind Rob Zombie neuerdings macht, nicht mehr viel gemein. Dazu fehlt die Wucht, der Rock’n’Roll, in seinen Songs. Dennoch sind einem natürlich Zombies Stimme und der Klang der Gitarren bekannt. Daran hat sich in all den Jahren nichts geändert.
Die Songs auf ‚Educated Horses‘, seinem ersten Album in fünf Jahren, sind in Kooperation mit John Five (Ex-Marylin Manson) und seinem Produzenten Scott Humphrey entstanden. Im Studio waren zudem Bassist Blasko, Schlagzeuger Tommy Clufetos (Ex-Alice Cooper/Ted Nugent) sowie die Aushilfsschlagzeuger Tommy Lee (Mötley Crüe) und Josh Freese (A Perfect Circle) behilflich.

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Paul Wall: The Peoples Champ

Man kann nur hoffen, dass die mit Diamanten besetzten Beschläge, die Paul Walls Frontzähne auf dem CD-Cover zieren, nicht echt sind. Oder sind sie es und etwa dafür verantwortlich, dass der gute Mann etwas nuschelt? Nun ja, lassen wir das. Paul Wall befindet sich in guter Gesellschaft. Zu seinen Freunden zählen unter anderem Lil‘ Wayne, B.G. und Kanye West. Letzterer ist auch mit einem Track auf Walls Album vertreten: „Drive Slow“.

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The Streets: The Hardest To Make An Easy Living

Mike Skinner ist ein Genie. Seine Musik, seine Art zu singen (oder ist es rappen?): das sind seine unverwechselbaren Markenzeichen. Er ist ein Mann von der Strasse, der in seinen Texten sein Leben reflektiert. Hatte er früher darüber geschrieben, wie er pleite in seiner Wohnung sitzt und an der Spielkonsole zockt, musste er sich nach den Erfolgen seiner ersten beiden Alben neuen Themen widmen. Denn pleite ist er keineswegs mehr. Allerdings kam ihm da die britische Klatschpresse zur Hilfe, die sehr gerne über Skinners bewegtes Leben berichtete.

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Infadels: We Are Not Infadels

Dass in Großbritannien nicht nur jeden Tag mindestens eine gute Gitarrenband im Mittelpunkt der Pop-Berichterstattung steht, das dürfte klar sein. Nur hat man vor lauter The-Bands und die Gitarre rockenden Jungspunde fast die anderen Künstler aus den Augen verloren, die nicht auf den Britrock-Zug aufgesprungen sind. Die Infadels zum Beispiel. Doch jetzt hat deren Stunde geschlagen.

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