Autor: mitty
Hans Keller
In der Süddeutschen erinnert Diedrich Diederichsen an seinen ehemaligen Sounds-Kollegen Hans Keller, der vor Kurzem 76jährig gestorben ist: „Vee Are Pfrom The German Band Eisenstein“.
Wegen seiner Kritiken habe ich ’78/’79 u.a. die (von mir immer noch sehr geschätzten) Debütalben von Suicide und Joy Division, diverse Punk- und New Wave-Singles und die ein oder andere Reggaeplatte (Culture, Linton Kwesi Johnson) gekauft. Es folgten u.a. noch Wire, Siouxsie And The Banshees, The Pop Group, Throbbing Gristle, This Heat, Tuxedomoon. Und so erweist sich – zum ersten Mal rückblickend betrachtet – Hans Keller als eine der wohl wichtigsten Inspirationen meiner musikalischen Sozialisation.
Farewell!
Geburtstag!
Hinternet wird heute 25 Jahre alt!
Der dazu geplante hochwertige Content muss wegen der Redaktionsfeiern leider entfallen. Wir bitten um Verständnis.
Der junge Inspektor Morse, Staffel 4
Neues von unserem aktuellen Lieblings-Inspektor, dem Mann mit dem Hang zum Grübeln und dem Gespür fürs Verbrechen.
Wo seine Kollegen an Unfälle glauben (wollen), da ahnt Morse schon Niedertracht und finstere Machenschaften („Zwei Ertrunkene an einem Tag. Das ist doch ungewöhnlich“). Und – spoiler alert! – hat am Ende immer recht.
Wir schreiben inzwischen das Jahr 1967. Die Serie hat weiter ihren anachronistischen, sepia-getönten Charme, aber ins beschauliche Oxford halten nun langsam Fortschritt und Wandel Einzug mit Farbfernseher, Computer, Kernkraftwerk, Rockmusik und den Ausläufern von Swinging London.
Call My Agent! Staffel 2

„Du kennst Dich doch aus mit Frankreich“, sagt der Chefredakteur, drückt mir eine DVD in die Hand und ist schon wieder verschwunden, bevor ich auch nur „Au contraire, mon capitain“ oder auch nur „M’enfin!“ sagen kann.
Eh bien. Die erste Staffel von „Call My Agent!“ war nominiert für den International Emmy 2016 als Beste Comedy-Serie. Mit französischer Comedy hatte ich mich zuletzt etwas schwer getan. Aber nach Durchsicht der 6 Folgen kann ich Entwarnung geben. Denn „Call my agent!“ hat nichts Schenkelklopferisches, ist eher Groteske oder Soap. Unterhaltsam, charmant und mit Witz, aber doch mit (fast) allen Elementen einer guten Soap.
Ganz ruhig

Nein, ich rege mich nicht auf. Ich bin strukturell ganz ausgeglichen.
Lieblings-Stein
Heute vor 50 Jahren hatten die Rolling Stones ihren ersten Auftritt. Das Jubiläum nutze ich gleich einmal, um zu sagen, dass mein Lieblings-Rolling Stone nicht Keith Richard ist, sondern Charlie Watts. Eine eigentlich jubiläumsunpassende Bemerkung, denn Watts war vor 50 Jahren noch gar nicht in der Band, sondern wurde erst 1963 Stammschlagzeuger der Band. Und meine Lieblingsversion meiner Lieblingsanekdote ist diese hier (kurzerhand aus dem ↑Wikipedia-Artikel über Charlie Watts geklaut):
Tag 114
Ja, das waren die analogen 80er (I suppose). Da schickt eine Band clevererweise einen Gruß auf Band auf dass der Sender ihn spiele und dadurch den Bekanntheitsgrad der Grüßenden mehre. Gut gedacht, aber leider nicht gut genug. Dadurch, dass sie nicht die einzig gute Musik spielende Sendung grüssten, sondern gleich den ganzen Sender hatten wir von der tollen Sendung mit der guten Musik auch gar kein Interesse daran, diese Grüße zu senden. Und die anderen Wellen und Sendungen hatten schlicht kein Interesse an Musik a la Invisible Limits. Dumm gelaufen. Oder eben nicht.
Tag 96
Und wieder ein Haufen Videokassetten. Weiterlesen
Tag 52
Weiter geht´s im bunten Single-CD-Reigen:
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Tag 16
Ich bekenne: Ich bin ein Lexikon-Fan. Mit einem Lexikon (ob ↑eher unterhaltsam oder ↑seriös
) kann man mir fast so viel Freude machen wie mit einer Flasche Single Malt.
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Tag 2
Fast zwei Jahrzehnte leistete mir meine Brille treue Dienste. Was alles hätte ich ohne sie nicht gesehen: das Holstentor, den Golden Pudel Club, das Weimarer Stadtschloss, Griechenland (vor der Krise) und die Steueroase Luxemburg, Notre Dame und Pariser Schuhläden, den Mont St. Michel und das Teetassenkarussel in Eurodisney, das schwarze Quadrat von Malewitsch und Fettflecken von Beuys, den Schriftzug „Feldzug 1870/71“, den Bademantel des Dude, den Kimono von Bill Murray und die Sauerei, die mein Sohn bei seiner Geburt verursachte.
Video des Tages: Tanzenkotzen
Heute erschienen: „Tanzenkotzen“, die die 1. Single vom demnächst folgenden neuen Adolar-Album „Zu Den Takten Des Programms“ (VÖ: 14.10.2011)
Infos zur Single ↑hier



