Es hat nichts mit dem unbedingten Willen zu tun, gegen den Strom zu schwimmen. Auch spielte für die folgende Kritik der Albumtitel keinerlei Rolle. Fest steht, dass Vampire Weekend auch im zweiten Anlauf, „Contra“ getauft, keine Bewunderung für ihre Songs beim Rezensenten vorfinden werden.
Kategorie: Musik
Jahresrückblick II
Peter Meyers CDs und Konzerte 2009
CDs:
1. Elbow: „The Seldom Seen Kid Live At Abbey Road“
2. Yeah Yeah Yeahs: „It´s Blitz!“
3. Archive: „Controlling Crowds“
4. Mumford & Sons: „Sigh No More“
5. Glasvegas: „Glasvegas“
6. Fever Ray: „Fever Ray“
7. The Dead Weather: „Horehound“
Weiterlesen
Jahresrückblick (I)
Kai Florian Beckers Top Ten 2009
Was vom Jahre übrig blieb. Oder: Aus den weit über 500 gehörten Tonträgern in diesem Jahr ist dies die Quintessenz der emotionalsten Platten. Denjenigen also, die einen tief berührt und nicht mehr los gelassen haben. Es war ein in vielerlei Hinsicht bewegtes Jahr: mit massenhaft guter Musik, die bevorzugt melancholischer Natur war. Liegt vielleicht am Alter — muss aber nicht.
Hinternets Resterampe 2009, Teil 5
Was vom Jahre übrig blieben… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.![]()
Die letzte Ladung auf der Resterampe wird von der „heftigsten“ Platte in dieser Reihe eröffnet: Dem selbst betitelten Album von The Hickey Underworld (Naive/Indigo). Normalerweise erfreut einen das Label Naive mit Electro oder Pop. The Hickey Underworld ist zur Abwechslung mal eine noisige Rockband, deren treibende, manchmal ungestüme bis verkopfte Musik phasenweise an The Jesus Lizard erinnert. Allerdings ist deren Sänger kein David Yow. Zum Noise gesellen sich zudem Alternative- und Indierock-Einflüsse. Die Band aus Antwerpen hat ein wahrlich beeindruckendes Debüt abgelegt. Das wurde übrigens vom belgischen Electropop-Duo Das Pop produziert und von Howie Weinberg (Nirvana) abgemischt.
WeiterlesenHinternets Resterampe 2009, Teil 4
Was vom Jahre übrig blieb… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
Weiterlesen
Hinternets Resterampe 2009, Teil 3
Was vom Jahre übrig geblieben ist… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
Hinternets Resterampe 2009, Teil 2
Was vom Jahre übrig geblieben ist… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert in unser Archiv abwandern sollten.
Weiterlesen
Hinternets Resterampe 2009, Teil 1
Was vom Jahre übrig blieben… Wir stellen in dieser Reihe einige Veröffentlichungen vor, die anfangs auf der Strecke blieben und dennoch nicht unrezensiert ins Archiv abwandern sollten.
Presseschau 15. Dezember 2009
The Quietus ↑interviewt Tom Cowan (The Horrors).
The Quietus: ↑Lily Allen’s Trainers, Lady Gaga’s Willy & Notions Of Gender In The 00s
Die Welt spricht mit Norah Jones: ↑„Schönheit ist kein Schimpfwort“
Presseschau 14. Dezember 2009
Rolling Stone: ↑100 Best Albums of the Decade The most important music of the ’00s as chosen by more than 100 artists, critics and industry insiders
Tagesspiegel-Konzertkritik – ↑Motörhead: Amphetamin-Hochdruck-Rock ’n‘ Roll
Konzertkritik in der Frankfurter Rundschau: ↑Rrrrrrrrammstein sind da
Und Eric Pfeil sah Them Crooked Vultures: ↑Alte Tante Rockmusik
Presseschau 9. Dezember 2009
The Quietus interviewt die Wild Beasts ↑On Courting In Kendal And Life In The Lake District
Nochmal Technics-Ende. der Freitag: ↑Die Abschaffung des Plattenspielers
Durchgeschwitzte Rockpalast-Musik für iPod-Mädchen. Eric Pfeil in der FAZ über ein Moneybrother-Konzert in Köln: ↑Zu viel ist nicht genug
Was ist das Raubkopieren eines Songs gegen das Betreiben eines Labels? ↑Artists‘ lawsuit: major record labels are the real pirates (dabei geht es nur um Kanada und um eine Summe zwischen 50Millionen und 6Milliarden Dollar!)
Presseschau 8. Dezember 2009
Financial Times: ↑The rise and fall of MySpace
Die Frankfurter Rundschau über Laibach in Frankfurt: ↑Ein Gesamtkunstdings
Auch in Frankfurt war Funny van Dannen: ↑Mit Katzenpissepistole
Cory Doctorow im Guardian: ↑Streaming will never stop downloading
Legal Downloads:
↑Daytrotter-Session mit The Oh Sees
Presseschau 7. Dezember 2009
Devendra Banhart in Hamburg: ↑Do the Bart, Man! (Spiegel)
Die taz über 20 Jahre Hardwax: ↑Der Nabel der Technoszene
Der Tagesspiegel über ein Konzert von Port O’Brien: ↑Auf Trübsal folgt Raserei
Die SPEX interviewt Yoko Ono: ↑»… oder ob man tatsächlich zum Hammer greift.«
Sidewaytown: Years In The Wall
Im Herbst 2006 hatte der saarländische Sänger, Gitarrist und Songschreiber Markus Baltes (Ex-Paragon Of Beauty) seine Band Autumnblaze zu Grabe getragen und meldete sich kurze Zeit später mit Sidewaytown zurück. Auf dem Debütalbum dieses neuen Projekts, „Years In The Wall“, verbeugt sich Baltes im wahrsten Sinne des Wortes vor den sogenannten Shoegazer-Bands. Zu denen gehörten Mitte der Achtziger und Anfang der Neunziger britische Gitarrenrock-Bands wie Ride, Slowdive, The Jesus And Mary Chain und My Bloody Valentine. Die Genrebezeichnung rührt daher, dass deren Musiker dafür berüchtigt waren, zum Boden blickend Gitarre oder Bass zu spielen.
Presseschau 3. Dezember 2009
Die taz über 20 Jahre Warp: ↑Musik für den Unterschied
Eye weekly ↑interviewt The XX (mit einem Promobild aus alten Quartettzeiten)
Drowned in Sound interviewt Broadcast: ↑Investigating Witch Cults…
Aus Anlass der Rhino-4er-Box „Keep an Eye on the Sky“ preist PopMatters Alex Chiltons Big Star als ↑Most Underappreciated Band in Pop Music
Savoy Grand: Accident Book
So langsam sie musizieren, so langsam sind sie anscheinend bei der Fertigstellung ihrer Alben. Geschlagene vier Jahre mussten die Fans der britischen Slowcore-Helden Savoy Grand auf ein neues vertontes Lebenszeichen warten – sieht man mal von dem Beitrag zum The Walkabouts-Tributealbum „Got No Chains – The Songs Of The Walkabouts“ ab.
WeiterlesenPresseschau 2. Dezember 2009
Große Wahrheiten, einfach ausgesprochen. Die taz zum Beginn der (vorerst letzten?) Deichkind-Tour: ↑Pimp dein Showtool
„…einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen zehn Jahre“. Eric Pfeil kann sich in der FAZ für Pete Doherty – den Doherty jenseits der Schlagzeilen – erwärmen: ↑Der letzte Verlorene des Rock’n’Roll Und wo wir schon dabei sind noch ein Artikel aus dem Bildblog zum Doherty-Medienbohei der letzten Tage: ↑Peter Doherty singt Medien in Nazirausch
Pitchfork wählt ↑The worst album covers of 2009
Das Wall Street Journal über Kris Kristofferson: ↑That ’70s Guy at 73
Der Tagesspiegel ahnt, dass HipHop noch nicht tot ist: ↑Das Lied von der schwarzen Gitarre
WeiterlesenPastewka: Die 4. Staffel
Sebastian Pastewka, also der reale Schauspieler, der in der Comedyserie „Pastewka“ „sich selbst“ spielt, ist und bleibt brillant. Unter der Regie von Joseph Orr und Jan Markus Linhof läuft er in der vierten Staffel, die zwei Jahre nach der dritten im TV angelaufen ist, zu Hochform auf.
WeiterlesenPresseschau 1. Dezember 2009
FAZ-Konzertkritik: Max Herre – ↑Der Teufel trägt Jute
Herre aber will zu sehr der sympathische Stufensprecher sein, als dass er seinen Songs auch nur den Hauch des Rätselhaften oder Herausfordernden verliehe, die sie doch so dringend benötigten. Gerade „Geschenkter Tag“, seine an „Sympathy for the Devil“ entlang arrangierte Hymne auf Freigeistigkeit und Alltagsremmidemmi, wirkt brüllend bieder. Herres sympathischer Teufel, so scheint es, ist Attac-Mitglied und kauft nur Bio-Produkte.

R.I.P. SL-1200. Michael Pilz ruft in der Welt dem Technics-Plattenspieler nach, dessen Produktion jetzt eingestellt wird: ↑Als die Welt noch eine Scheibe war
PopMatters-Interview mit den Wild Beasts: ↑“We’re Trying to Make Our Own Kind of Mythology”
Die taz über die Rückkehr von Kiss: ↑Donnergötter im Schweinebusiness
WeiterlesenPresseschau 30. November 2009
Beth Ditto und ihre Band Gossip geißeln den Durchschnitt und spielen für alle. Michael Pilz in der Welt über ↑Die neue Lust auf Fleisch.
Und die New York Times interviewt Beth Ditto: ↑Talent Beloved and Hairdos Admired
FAZ-Interview mit Grandmaster Flash: ↑Dürfen Ihre Kinder Hiphop hören, Mister Saddler?
Der Guardian interviewt Julian Casablancas: ↑‚What would you like me to say?‘