Inspector Barnaby – Super Sleuth

„Super Sleuth“, also „Super Spürhund“, lautet der Titel der Doku über die britische TV-Krimiserie „Inspector Barnaby“ (im Original: „Midsomer Murders“). In der beschaulichen Grafschaft Midsomer leben nicht nur viele skurrile Gestalten, sie belieben auch fleißig zu morden – und das auf teils sehr perfide Art und Weise. Doch „Super Spürhund“ Inspector Barnaby hat noch jeden dieser Morde aufgeklärt. Was diese Serie ausmacht, wie sie entstand und wer deren Macher sind, das zeigt diese knapp einstündige amüsante Doku.

(kfb)

Muse: The Resistance

1999, zu Zeiten ihres Debütalbums „Showbiz“ waren sie nur eine gute Alternative Rock-Band. Mit den Jahren suchten Muse nach höheren Aufgaben und experimentierten verstärkt mit progressiver Musik. Auf „Absolution“ (2003) und „Black Holes And Revelations“ (2006) waren sie beim Kunstrockmetal mit sirenenartigem Gesang und verspielten Klavier-Pirouetten angekommen. Da sich die Band aber immer weiter zu entwickeln versucht, war abzusehen, dass sie auf ihrem fünften Studioalbum neue Töne anschlagen würde.

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Presseschau 12.Oktober 2009

Michael Pilz in der Welt über die Rückkehr der Plastic Ono Band: ↑Ein bisschen Frieden

Die taz über „Die Entstehung der Nacht“, das neue Album der Goldenen Zitronen: ↑Zu schön zum Schocken

Nachruf auf Dickie Peterson, den 61jährig verstorbenen Bassisten und Sänger von Blue Cheer: ↑R.I.P. Richard ‘Dickie’ Peterson (Blue Cheer) (1948 – 2009)

Die FAZ über das einzige Pixies-Konzert in Deutschland: ↑Sie haben sich ein Denkmal gebaut. Und die Frankfurter Rundschau: ↑Bitte wenden

Spiegel-Interview mit Jay-Z: ↑Geld ist ein Persönlichkeitsverstärker

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Presseschau 9. Oktober 2009

Aus der Vergangenheit lernen heißt die Flatrate schätzen: Tim Renner schreibt in seinem Blog über ↑Das Ende der Krise der Musikwirtschaft

Eigentlich ist es total langweilig, die Geschichte wiederholt sich lediglich: Bereits vor mehr als 75 Jahren ging die Musikwirtschaft in die Knie. Es war ihr nicht gelungen, aus der militärischen Entwicklung Radio wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, als diese dem breiten Publikum zugänglich gemacht wurde. Die Verbreitung von kostenloser Musik via Äther machte ihr in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts das Leben schwer. Als dann auch noch eine weltweite Wirtschaftskrise hinzukam, krachten die Umsätze auf knapp 6% dessen, was man in den guten, alten Zeiten vor dem Siegeszug des Radios erwirtschaftet hatte.

Metro Times spricht mit Iggy Pop und James Williamson über die Stooges-Reunion: ↑Kill city dreaming

John Foxx-Interview bei The Quietus: ↑Impossible DNA

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Presseschau 7. Oktober 2009

Die Welt im Gespräch mit Fanny van Dannen: ↑Jemand muss den Sprachmüll runterbringen

The Quietus interviewt The Editors

Systemkritik zwischen Achtziger-Jahre-Deutschrock-Karikatur und Poesiealbumseintrag. Die FAZ über Culcha Candela: ↑Für und gegen alles

Unfreiwillig komisch wird es, wenn Culcha Candela versuchen, den charmant pseudotribalistischen Großstadt-Pop von Seeed und den antiglobalistischen Reggae-Punk-Pop von Manu Chao auf Betriebsfestmucke zu strecken oder, erbarmungslos mit dem Multikulti-Banner wedelnd, Lebensfreude auf blubbernde Einfältigkeit herunterzukochen. Unerfreulicherweise gelingt ihnen beides sogar.

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Presseschau 6. Oktober 2009

Galore-Interview mit (den Song-Oscar-Gewinnern) Markéta Irglová und Glen Hansard: ↑Veränderung ist gut, man muss sie willkommen heißen. Wenn du das nicht kannst, bist du am Arsch.

Das SZ-Musikblog über eine neue Woody Guthrie-Box: ↑Der Schatz im Keller

PopMatters: ↑Fame, Fortune, and a Fat Queer Icon: An Interview with the Gossip

Über das harte Leben von kritischen Punkbands in eine lupenreinen Demokratie: ↑Banned in the USSR: How Russian rock bands are being censored

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Arctic Monkeys: Humbug

Unsinnig oder töricht klingt das dritte Album der Arctic Monkeys nicht. Dennoch trägt es den Titel „Humbug“. Anfang 2008 nahm das Quartett aus Sheffield die Arbeiten an diesem Album auf. Statt wie zuvor ein Studio in England aufzusuchen, jetteten sie über den großen Teich und quartierten sich in der kalifornischen Wüste ein. Genauer gesagt in dem Studio Rancho De La Luna in Joshua Tree. Das ist seit Jahren Spielwiese und zweite Heimat von Josh Homme, der früher bei den Stonerrock-Urgesteinen Kyuss Gitarre spielte und heute mit Queens Of The Stone Age und den Eagles Of Death Metal rockt.

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The Stone Roses (Legacy Edition)

Die Wiederveröffentlichung dieser exquisiten Box kommt rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum dieses britischen Madchester-Meilensteins auf den Markt. Neben dem neu abgemischten Debütalbum (plus dem Bonustrack „Fools Gold“) liegen auf einer zweiten CD zahlreiche Demoaufnahmen („The Lost Demos“) bei. Auf einer DVD befinden sich diverse Videoclips sowie ein Konzertmitschnitt von damals.

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