Krautrock, irgend jemand?
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Tag 96
Und wieder ein Haufen Videokassetten. Weiterlesen
Wolfgang Burger: Die falsche Frau
Ein Heidelberger Polizeikrimi. Muss das sein? Wo sich Regionalität und Beamtentum paaren, da erblickt Langeweile das Licht der Welt. Verkauft sich natürlich gut, traurig genug, Autorinnen und Autoren nehmen aber in Kauf, sich in einem Panoptikum voller totformulierter Gemeinplätze zu bewegen. Überhaupt: Regiokrimi ist out (das Publikum hat es nur noch nicht gemerkt), Polizeikrimi ist out (die Schreiber derselben haben es nur noch nicht gemerkt). Da geht man mit einer gehörigen Dosis Skepsis an Wolfgang Burgers „Die falsche Frau“, wie in einen falschen Film sozusagen, aber bevor man sich mit Popcorn in den Schlummerzustand frisst, wird’s dann doch noch ein unterhaltsamer Abend.
Tag 95
Familienerinnerungen:
Tag 94
Texte schreiben am Computer fällt mir leicht. Naja, nicht wirklich leicht. Aber es geht mir besser von der Hand als die traditionelle Textwerkerei mit Papier und Stift. Texte am Computer korrigieren hingegen klappt fast gar nicht. Das erklärt auch die vielen Rechtschreib- und Interpunktionfehler im Hinternet. In Wirklichkeit bin ich nämlich gar kein Legastheniger. Weshalb ich früher manchen korrigierungsbedürftigen Text lieber ausgedruckt habe. Zum Beispiel Seiten unseres →Historischen Kalenders. Natürlich nur Teile, denn bei mehr als 14000 Einträgen käme da einiges zusammen und die druckerpatronenherstellende Industrie würde auf den Tischen tanzen.
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Zukunft des Kriminalromans?
Na, das ist ja mal eine besondere Montagsattraktion! Ludger Menke →bespricht den „Boten“ und mag ihn sogar. „Ein verstörender und unbequemer Roman, dessen kraftvoller Realismus gebrochen und veredelt wird durch die bildstarken Phantasie des Autors. Die Mechanismen von Macht und Ohnmacht, von Durchtriebenheit und Dummheit legt Rudolph in einem zukunftsweisenden Stück Literatur offen.“ Und weils so schön ist, finden auch → „Die Sorgen der Killer“ des geschätzten Kollegen Guido Rohm ihre angemessene Würdigung.
Tag 93
Das Begleitheft zu einer Lou Reed-Werkschau-Multi-CD-Box. In einer Zweitausendeins-Bude irgendwo in dieser Republik in der Ramschkiste gefunden. Und gekauft. Zur Unterfütterung eines geplanten Lexikonartikels über good old Lou.
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Tag 92
An anderer Stelle habe ich mich schon darüber ausgelassen, dass ich meinen Tee →nicht so gerne aus einem Glas trinke. Deshalb sind auch diese Teeglashalter an mir schlicht verschwendet.
Tag 91
Ein Blatt aus einem 15 Jahre alten Filmabreisskalender.
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Tag 90
Der „netScout“ war eine Beilage zum „Journalist“ und der ist wiederum das Mitgliedermagazin des Deutschen Journalisten Verbands.
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Tag 89
Das sind die Momente, in denen ich mich schon ein bisschen alt fühle. Wenn ich z.B. auf dieses Plakat sehe und feststelle, dass das legendäre „Jung & Wild“-Festival nächstes Jahr schon sein 30jähriges Jubiläum feiern könnte.

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Tag 88
Dies hier kam wieder verpackt in eine Papiertüte. Einmal die Nase reingesteckt und ich wußte, warum es verpackt war.
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Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 15
Und wieder ist ein Zehner voll. Diesmal mit einem Ausflug ins Literaturwissenschaftliche, Gedanken über Eskapismus und Bundespräsidenten, die Dummheit, das Elend deutschen Fernsehschaffens und – die Langeweile. Sowie noch vieles mehr. Hier am Stück, auf Facebook aktuell in Filets gehackt.
WeiterlesenFimo
Der Geruch von gebackenem Fimo ist etwas eklig, und manchmal bekomm ich ihn den ganzen Tag nicht mehr aus der Nase. Aber es ist auch wie beim Kinderkriegen: man vergisst schnell und will es immer wieder machen. Ich schaffe Fimo-Tierchen sogar ohne PDA.
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Tag 87
Ich mußte ja schon des öfteren zugeben, dass ich mich nicht mehr erinnere, wie der eine oder andere Gegenstand in meinen Besitz kam. Das gilt auch für die heutige Entsorgeware. Eine CD-ROM mit Tools für einen Toshiba-Laptop. Weiterlesen
Und wieder muss sich einer das Gel aus dem Haar waschen und gehen
„Er heuchelt Interesse für die völlig überteuerten Weine, die der Händler von Gegenüber auf samtbezogenen Röhren präsentiert.“ Den Satz kennst du doch!, meldet ein hinterster Winkel meines Hirns. Der Satz steht in Guido Rohms „Die Sorgen der Killer“, aber daher kenne ich ihn nicht, ich hab ihn ja eben gerade erst gelesen. Aber, flüstert es aus meinem Hirn, du hast ihn eben auch schon früher einmal gelesen und das bedeutet, ob dir das gefällt oder nicht: Guido Rohm ist ein Dieb.
WeiterlesenTag 86
Auch auf die Gefahr, dass es langweilig wird: noch ein Griff in die Kiste und heraus kommen vier Phillip Boa-Promoshots. Weiterlesen
Tag 85
In der erwähnten Fotokiste ist noch viel Stoff. Bis aus dem gedruckten Hinterland das digitale Hinternet wurde, habe ich Promofotos von interessanten Bands aufgehoben. Für den Fall, dass sich jemand fände, der über The Fluid, Miracle Workers, Giant Sand, Tar, The New Christs oder Soul Asylum einen Artikel schreiben wollte.
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Tag 84
Heute öffne ich eine Kiste mit Fotos. Nein, macht Euch keine Hoffnung. Darinnen sind kaum peinliche Belastungsfotos zu erwarten. Statt dessen Promofotos aus dem Hause SST. Große, schwarz-weiße Fotos von Bands und Künstlern wie Always August, Angst, St. Vitus, Das Damen, Treacherous Jaywalkers, Silvia Juncosa oder Brian Ritchie.
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Tag 83
Ein Plakat, ein Plakat. Oder: Erinnert sich noch jemand an die Kastrierten Philosophen?
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