Ein weiterer Zehnerpack Verzettelungen zur Krimifrage. Ohne Verbindungen zur Eurofrage, also NICHT essentiell. Mit Brecht und Brechmitteln, am Ende mit einer dummen, vielleicht nicht ganz dummen Idee. Wie stets in Echtzeit, Zettel für Zettel, auf Facebook, dort wo die sozialen Netzhäute tränen.
WeiterlesenHefte
Hefte selbermachen geht ganz einfach: Blätter falten, zusammennähen, zuklappen. Fertig. Ich kann das mittlerweile im Schlaf. Leider sieht´s auch manchmal aus, als hätt ich´s schlafend gemacht:
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Kalenderupdate
Wir haben dem Historischen Kalender ein Update verpasst: viele neue Einträge (jetzt mehr als 14.000!) und einige wenige Fehler weniger (bei der Gelegenheit: vielen Dank an all die Leser, die uns auf Fehler aufmerksam machten und noch machen werden).
Bo Diddley caught a nanny goat
Der US-amerikanische Schlagzeuger Clifton James wäre heute 75 geworden. Er war verantwortlich für den typischen Schlagzeugsound auf Bo Diddley-Klassikern wie „Bo Diddley“, „Who Do YOu Love“ oder „Road Runner“. Clifton James starb am 16.2.2006.
http://www.youtube.com/watch?v=ewwe89dtEyE
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Frl. Katja kauft eine Zeitschrift
Ich (39, weiblich, Fußballfan) stehe an der Kasse mit dem neuen 11Freunde-Sonderheft.
Verkäuferin: Ist das wirklich das, was Sie wollen?
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Uwe Schimunek: Katzmann und die Dämonen des Krieges
Ausgerechnet mir einen „historischen Krimi“ aus der Frühzeit der Weimarer Republik andienen zu wollen, ist schon ein dreistes Stück. Ich schätze dieses sogenannte Subgenre in seiner üblichen Ausprägung nicht sonderlich hoch und gerade die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war eine Hoch-Zeit deutscher Kriminalliteratur, Ware aus erster Hand also und keine mehr oder weniger didaktischen Belehrungen über „die Vergangenheit“. Nun sind, wir wissen es alle, diese Romane ebenso mehr oder weniger von einem Markt gefegt worden, der sie von Anfang an nur unter dem Label des Schnellvergänglichen vorrätig hatte und nicht archiviert hat. Also ein wenig Nachsicht mit den „historischen Krimis“. Sie stoßen in eine selbstverschuldete Marklücke.
Sushi
Mjam. Sushis, nadelgefilzt. Die Rollen haben grünen Bastelfilz außenrum. So geht´s allerdings auch: ↑http://lilla-a-design.blogspot.com/2011/09/sushi-lunch.html
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Was ist Krimi? Zettelwirtschaft 2
Und wieder sei ein Packen Zettel abgelegt. Wichtige und unwichtige Gedanken, ein bisschen Offtopic zum Luftablassen. Wie stets der Hinweis: Das kann man alles auch in Echtzeit auf Facebook verfolgen, auf der „Was ist Krimi?“-Seite. Der erste Packen liegt übrigens →hier. So, und jetzt die nächsten Zettel verfacebooken.
WeiterlesenLondon 1
Hübsche Dinge hat Familie Hinternet vom London-Trip mitgebracht: Paddington-Bärchen, Riesen-Kastanie aus Kensington Gardens, eine Schneekugel und ein Buch!
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So geht’s los

Liest sich vielversprechend, dieser erste Abschnitt von Guido Rohms neuem Kriminalroman „Blutschneise“. Mehr davon lesen kann man →hier. Mal schauen, ob Rohm den guten Eindruck, den die Avantgarde des deutschen Krimis in diesem Herbst bisher macht, weiterhin festigt.
Una estupenda novela
Keine Angst, diesmal überspare ich euch die Übersetzung. Die Quintessenz der →Rezension steht im Titel, also übersetzt selber.
dpr
(muss auch einmal ein positives Erlebnis heute haben)
Ernste Warnung
Nein, das ist jetzt ausnahmsweise KEIN Scherz. Ich muss alle Leute, die sich in gewissen Publikationen der „Krimiszene“ erwähnt sehen wollen, ernstlich vor diesem Blog hier warnen. Hinterlassen Sie bitte keine Kommentare und kommen Sie schon gar nicht auf den naiven Gedanken, diesem Blogger hier Texte zur Veröffentlichung zu überlassen. Nennen Sie vorsichtshalber auch seinen Namen nicht, es sei denn in negativen Zusammenhängen, das dürfte ihre Chancen anderswo beträchtlich erhöhen. Vertrauen Sie generell nicht auf das Versprechen „objektiver Berichterstattung“ und glauben Sie bitte kein Wort, wenn behauptet wird, man sei ja schließlich „für den Krimi“ da. Denn das hier ist Deutschland. Hier geht es um Egos, nicht um „den Krimi“.
Sandro Veronesi: XY
In diesem Roman geht es um eine Frau, die nach 15 Jahren wieder Ski fahren möchte. Damit sie das am Ende auch tun kann, sterben elf Menschen eines gewaltsamen Todes. Eigentlich ist „XY“ wie der „Ulysses“ von James Joyce, nur andersrum. Im Mittelpunkt steht ein Rätsel, das nicht gelöst werden kann, weil es keines ist. „XY“ ist kein Krimi und auch nicht mehr als das, man lernt daraus aber, wie Krimi nicht funktioniert, wenn er funktioniert.
Der kleine Unterschied
»“XY“ ist unglaublich spannend, aber es ist kein Krimi. Ein Krimi löst Rätsel. „XY“ ist das Rätsel selbst.« La Repubblica
WeiterlesenWas ist Krimi? Zettelwirtschaft 1
Man verzettelt so vor sich hin. Zettel für Zettel auf Facebook, ab jetzt auch gebündelt im Blog. Voilà, der erste Packen Notizen, Gedächtnisstützen für den Autor, Korsett des Anfangs.
WeiterlesenKlüger werden!
Dieser nette →Herr hat schon einen. Wir versprechen natürlich nichts, von wegen „30% klüger in 10 Tagen“, aber wenn Sie mit dem „Mord(s)kalender 2012“ binnen 10 Tagen nicht mindestens 30% klüger werden sollten, würde uns das ganz schön enttäuschen. Deshalb verlosen wir hier ein Exemplar des „Mord(s)kalenders“ unter allen, die sich durch →knappe Willensbekundung für die Steigerung der eigenen Klugheit aussprechen. Ausgelost wird am Dienstag, eine/r wird gewinnen. Alle anderen können dieses nützlich Büchlein käuflich erwerben, →direkt beim Verlag, beim stationären oder ambulanten (Internet-) Händler.
Die Burg
Kartons, Heißklebepistole, Cutter, Pinsel und Farbe: der Stoff, aus dem Ritterburgen gemacht sind. Der Burghof ist ein umgedrehter Karton. Die Mauer ist außenrumgeklebt. Und Opas Weinverpackung ergab die perfekten Türme. Weiterlesen
Kalender mit Schuss(wunde)
Er ist da: Der „Mord(s)kalender 2012“, war ne Heidenarbeit, Leute, aber hat Spaß gemacht. Und wird euch hoffentlich auch Spaß machen. Mehr zum Kalender gibt es direkt →beim Verlag, wo man auch bestellen kann.
Gut gemacht und gut gemeint
Die September-Ausgabe der Krimicouch ist online und darauf haben auch zwei Rezensionen aus der Feder des Bloggers ihren Platz gefunden. Das famose →„Müllers Morde“ von Monika Geier und das leider leicht an den Möglichkeiten vorbeigeschrammte →„Feindberührung“ von Gregor Weber. Natürlich wie immer höchst subjektive Einschätzungen des Kritikers, aber wir lernen: Lieber höchst subjektiv als objektiv höchst verlogen…





