Townes Van Zandt: No Deeper Blue

Hallelujah! Er ist wieder da!
Dem großen Publikum ist er bislang unbekannt geblieben, den Anderen gilt er als Singer/Songwriter-Gott. Acht Jahre lang vertröstete er seine Fans immer wieder mit Live-CDs (und dem fast stets gleichen Repertoire), jetzt ist mit „No Deeper Blue“ endlich wieder ein Studioalbum von Townes van Zandt erschienen. Auch wenn man seiner Stimme die Folgen seiner andauernden Trunksucht anhört, zeigen die 14 Songs doch, daß er als Songschreiber immer noch eine Klasse für sich ist.

Produziert wurde „No Deeper Blue“ ausgerechnet im irischen Limerick. Zwischen treibendem Bluesrock und sanfter Ballade erzählt van Zandt wieder seine tief traurigen Geschichten um Liebesleid, Abschied und Versagen.

TOWNES VAN ZANDT: "No Deeper Blue"
(Veracity/I.R.S.)

Frank Laufenbergs Rock- und Poplexikon

Frank Laufenberg, der Ulrich Wickert unter den Pop-Nachschlagewerk-Produzenten hat wieder zugeschlagen. Ausgerechnet er ist der erste, der ein „Rock- und Poplexikon auf CD-ROM“ herausbringt.

Heißt es.

Zunächst einmal ist das ganze die Umsetzung seines bereits seit einiger Zeit erhältlichen, zweibändigen „Rock- und Pop- Lexikons“ – ergänzt um all das, was in einem Buch keinen Platz findet: Musik, Interviews, Fotos, Cover, etc… Dazu eine bunte und gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche.

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Verschwundene Autoren

„…das Wetter war herrlich, die Maschine in tadellosem Zustand, der Auftrag sorgfältig vorbereitet (…). Ich gab ihm die letzten Anweisungen, dann half ihm einer von uns wie gewöhnlich beim Einsteigen ins Flugzeug und versicherte sich dabei, daá alles in Ordnung war. Wir sahen ihn von unserm Fluggelände von Borgo aufsteigen und hinter den Bergen, die die schmale Küstenebene säumen, in Richtung Frankreich verschwinden. Als die vorgeschriebene Stunde seiner Rückkehr verstrichen war, erfaßte uns Unruhe, dann Angst. Wir stellten alle möglichen Nachforschungen an, aber keine Radiostation, keine alliierte Maschine konnte die geringste Auskunft geben. Auch später in Frankreich hatten wir mit unsern Unternehmungen kein Glück.“

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Vince Bell: Phoenix

It made me strong, to be on my own.
It never did me no harm, to live all alone.
Now and then in the color of the evening
drunken in a bar room, with the fan turning,
I come to miss a few

(Sun & Moon & Stars)

Vince Bell ist ein amerikanischer SingerSongwriter der leiseren Sorte. Er arbeitete schon mit Sangeskollegen wie Townes van Zandt (auf dessen neuer CD „No Deeper Blue“ man ganz ähnliche Texte wie o.g. finden kann) und Guy Clarke zusammen und kann auf „Phoenix“ gleich eine ganze Sammlung prominenter Freunde und Mitstreiter wie Victoria Williams, Lyle Lovett oder John Cale präsentieren.

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