„Warum kommt diese Buchbesprechung erst jetzt? Wäre es nicht besser gewesen, sie zum Jahreswechsel 2011/2012 zu veröffentlichen, also richtig passend zur Geschenkezeit?“ – Die Antwort auf diese Fragen kann man →in einer Besprechung von rezension.org nachlesen, die sich dem „Mord(s)kalender 2012“ widmet. Für mich als Mitherausgeber ist es ein denkwürdiges Ereignis, denn zum ersten Mal wurde einem Buch, an dem ich beteiligt war, „Lesbarkeit“ bescheinigt. Fünf von fünf Sternen – und auch sonst freuen wir uns. Und versprechen: Der „Mord(s)kalender 2013“ ist schon in Arbeit.
Tag 65
Ein Relikt aus vergangenen Computertagen. Ein Adapter um eine Maus mit PS2-Anschluß an einen Computer ohne PS2-Anschluß anzuschliessen. Irgendwie sind die Zeiten doch einfacher geworden. Etwas einfacher.
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Das Verschwinden der Beweise
- Assistent: Da liegt die Leiche.
- Kommissar: Wo? Ich sehe nichts.
- Assistent: Das ist der Beweis.
- Kommissar: Für was der Beweis?
- Assistent: Für einen unnatürlichen Tod.
- Kommissar: Erzählen Sie weiter.
Tag 64
Und noch ein Relikt aus Vor-USB-Zeiten:
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Tag 63
Monatsbücher. Mit prominenten Geburtstagen und historischen Ereignissen zu jedem Tag des jeweiligen Monats.
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Tag 62
Eins dieser wirklich nützlichen kleinen Dinge, für die ich – bei genauer Betrachtung – doch keinerlei Verwendung habe.
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Paperwonderland
Willkommen im ↑Paper Wonderland! Ein Buch voll mit Ausschneide-Stuff. Es dauert ein paar Tage, bis man alles geschnibbelt, geklebt und geknotet hat.
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Tag 61
Ein Taschenlampe meines Vaters, die sich inzwischen nur noch nach intensiver Bespassung des Akkus dazu herablässt, für einige Sekunden zu leuchten. Weiterlesen
Dpr erklärt euch das Internet
Was ist das Internet. Das Internet ist das Leben, also ein krimineller Ort. An ihm haust der Idealist einträchtig neben dem Intriganten, hier trifft sich intellektueller Tiefsinn mit der Facebookhymne „Bin gerade aufgestanden“, hier blättert man von einem Foto der syrischen Gräuel unvermittelt zu dem einer geschändeten Vierjährigen. Im Internet werden Geschäfte gemacht und zwar im doppelten Wortsinn, wobei der Teufel wie immer auf den größten Haufen scheißt. Es wird beschenkt und bestohlen, ge- und missbraucht, ein Philosophensatz besitzt die gleiche digitale Wertigkeit wie der Satz eines geistigen Brandstifters. Also, noch einmal: Das Internet ist das Leben ist ein krimineller Ort, eine Inszenierung, ein Konvolut von Texten, Literatur im Rohzustand, die darauf wartet, dramaturgisch hergerichtet zu werden, ein Krimi.
WeiterlesenTag 60
Wie schon bei der MW-Antenne: etwas was man kaum braucht, aber immer wieder mitgeliefert wird.
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Ach übrigens: die Zeiten ändern sich
Damit ich auch mal was zum Urheberrecht gesagt habe und zum „JA!“, das einem gerade auch aus krimiliterarischer Richtung entgegenschallt: Verschissen, Leute. Arschkarte gezogen. Das läuft jetzt so wie in der Musikindustrie, als MP3 aufkam. Unsere MP3s heißen ebooks und vergesst mal schnell so etwas wie „Kopierschutz“. Die illegale Verbreitung von ebooks wird man nicht verhindern können, es sei denn, man stellt einfach keine mehr her, was aber illusorisch ist.
WeiterlesenNotizbücher auf Retro-Art
Die Erfindung ist nicht von mir, sondern zum Beispiel von hier: ↑Heides Welt. Alte Buchdeckel nehmen, Blankoblätter dazwischen und das Ganze binden. Weiterlesen
Tag 59
Gerade in einer Kiste entdeckt:
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Tag 58
Heute werde ich meinen Nerdfaktor in ungeahnte Höhen treiben.
Also: Ich spiele gerne Schach.
„Naja, das machen doch viele. Sooo nerdig ist das auch wieder nicht“, höre ich den kleinen User von der Straße nörgeln.
Na gut Kleiner, nimm das: Weiterlesen
Michael Molsner: Dich sah ich
Der Krimi lässt vieles mit sich machen, mehr oder weniger klaglos, wenn man das Ächzen im Gebälk der Story, der Sprache, der Intention gnädig überhört. Eine Prise Krimi als geschmackliche Verfeinerung, der Spannungskick als Einschlafverhinderungshilfe und, versteht sich, schlagendes Verkaufsargument. Die entscheidende Frage lautet dann zuverlässig: Würde der Text auch ohne das Krimikorsett eine gute Figur machen und, falls ja, warum braucht er dann überhaupt diese Stütze? Bei Michael Molsners „Dich sah ich“ fällt die Antwort leicht: Ja, macht eine gute Figur, doch, Krimi kann nichts schaden.
Büchlein für Schätze und Schätzchen
Ein Schatzbüchlein! In ↑die Idee hab ich mich sofort verliebt, zumal ich noch einen Vorrat an Butterbrottüten hatte. Es ist wirklich schnell gemacht. Hinein mit den flachen Schätzchen! Weiterlesen
Tag 57
Das Hinternet-Hauptquartier ist ein sehr radioaffiner Ort. Bis auf die Gästetoilette gibt es in allen Zimmern ein Radio (und da ist das →Duschradio noch nicht einmal mitgezählt). Weiterlesen
Tag 56
Gerade aus einer Kiste mit Altpapier gefischt:
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Tag 55
Noch einmal ein Dutzend Silberlinge zum Ende der MCD-Entsorgungswoche.



