1978. Ein Jahr und seine 20 Songs

Wie hieß der Chic-Hit „Le Freak“ ursprünglich? Und wem war er gewidmet? Wo hat sich John Travolta den Tanzstil für „Saturday Night Fever“ abgeguckt? Wer sang „I will survive“ auf Deutsch? Wie war Patti Smith beim Rockpalast-Auftritt drauf? Und wer hat ein ganzes Synthiepop-Album mit Rockklassikern eingespielt?All dies: Wissen zur Musik des Jahres 1978 – mitgeteilt in einem stylischen Büchlein mit minimalistischem Cover. Die CD zum Jahr steckt auf der letzten Seite. Und wer auf das „Lied der Schlümpfe“, Boney M. oder Amanda Lear hofft, der wartet vergebens. Die Schlagworte heißen zwar unter anderem Disco und Pop – aber eben auch Punk, Latin, Soul und Independent. Singer-Songwriter haben hier ihren Platz. Selbst afrikanischer Highlife ist drauf.

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VA: England’s dreaming

Dieses Album ist das Ergebnis des Versuchs, einen Soundtrack zu Jon Savages Buch über britischen Punk in den 70ern zusammenzustellen. Da es aber einerseits Lizenzprobleme gab und andererseits Jon Savage lieber ein paar Lieblingssongs zusammenstellen wollte, finden sich jetzt britische und nicht-britische Songs, bekannte Hits und halbvergessene Sammlerstücke, aber alles durchaus den 70ern, dem Geburtsjahrzehnt des Punks, enstammend.

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Long Agos And Worlds Apart: A Tribute To The Small Faces

Wann hört das endlich auf mit diesen (fast durchweg) langweiligen Tribute-Alben? Hab‘ ich auch gedacht, als ich diese Compilation auflegte. Aber, das Anhören macht(e) tatsächlich Spaß. Denn nicht die großen Hits werden hier lustlos heruntergenudelt, sondern die bunte Mischung aus BritPoppern der „2nd generation“ wie z. B. OCEAN COLOUR SCENE, GENE oder NORTHERN UPROAR und weniger jungen Cracks wie z. B. PRIMAL SCREAM oder die BUZZCOCKS versucht tatsächlich, den eher unbekannten Songs aus dem Marriott/Lane-Fundus neue Aspekte und interpretatorische Nuancen abzugewinnen, was erfreulicherweise fast immer gelingt.

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