Live: Hot Water Music

Kamp, Bielefeld, 8.3.2004

Das Kulturkombinat hat eingeladen und alle sind gekommen: Die Emocore-Kids, die an den wichtigsten Textstellen gekonnt den Zeigefinger in die Luft recken, die Rocker, Alternativen und Spießer – sogar ein Iro-Punk wurde gesichtet. Hot Water Music ziehen eben ein immer größeres Publikum an. Zu Recht, denn an diesem Abend haben sie wiedermal bewiesen, dass sie so richtig abgehen können.

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Christiansen haben mit typischer Green-Hell-Katalog-Emo-Geballer (klang da nicht auch stellenweise ein bißchen klassischer Heavy Metal durch?) das Publium in Stimmung gebracht, HWM haben gekonnt noch kräftig einen draufgesetzt. Nach meinem Wissensstand waren eher neue Songs zu hören (z.B. nix von „Forever and counting“), sogar ein Song vom kommenden Album, das ja erst noch aufgenommen werden muss – bemerkenswert übrigens, dass eine Band das Kamp ohne Album-Promo-Tour mal eben voll bekommt. Allerdings nicht gedrängelt voll, so dass die Stagediver meist nicht sehr weit gekommen sind, aber was soll’s.

Meinen Begleiter, der vor dem Konzert nur „Emo- was?“ fragte, konnten die höflichen lauten rauhen zarten (über 30-jährigen) Jungs jedenfalls spontan überzeugen. Genau wie mich.

Links:
www.hotwatermusic.com
www.jz-kamp.de
Fotos: http://www.jz-kamp.de/index_v.php?main=galerie.php

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