The King: Return To Splendor

Ich finde die Idee wahrlich nicht schlecht, als „The true impersonator of Elvis“ anzutreten und Klassiker der Rock- und Popmusik zu covern. Die einzige Voraussetzung muss nur sein, dass der Künstler oder eines der Bandmitglieder bereits die Radieschen von unten betrachten darf. Ansonsten würde der Rock’n’Roll-King keinen Sinn darin sehen, selbst aus der Gruft zu steigen, um seine Leidensgenossen zu huldigen. The King hatte dies bereits auf seinem Debüt „Gravelands“ geschickt und überzeugend getan. Dieses Konzept geht mit „Return To Splendor“ nun in seine zweite Runde.

Es standen erneut Klassiker auf dem Wunschzettel: „Sympathy For The Devil“ (Rolling Stones), „Under The Bridge“ (Red Hot Chili Peppers), „Whole Lotta Love“ (Led Zeppelin), „Good Vibrations“ (Beach Boys), „L.A. Woman“ (Doors), „The House Is Rockin'“ (Stevie Ray Vaughan), „Crazy Little Thing Called Love“ (Queen)… Ihr könnt ja selbst einmal testen, ob ihr alle Lieder erkennt. Was soll ich euch die Arbeit abnehmen? Pah! The Kings Karriere fing übrigens vor ein paar Jahren an. Der in Belfast geborene James Brown (kein Scherz!) hing seinen Job als Postbote an den Nagel und widmete sich fortan vollends der Musik. Selbst John Peel, bekannter BBC Radio 1-DJ, konnte von Kings Fähigkeiten überzeugt werden. Das will was heißen. „Return To Splendor“ ist aber auch unterhaltsam. Schade nur, dass manche Interpretationen bzw. deren Produktionen zu modern ausgefallen sind. Das klingt mitunter seltsam.

The King: Return To Splendor
(EMI)

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