Asita Hamidis Bazaar: Live

Plattenfirmen sind manchmal richtige Spaßvögel. Auf dem Backcover von „Live“ steht „File under: World & Beyond / Ethno / Bazaarmusic; Scandinavian & oriental roots, a unique set of instruments & wide-open interest in other cultures“. Wow, mit ein bisschen Mühe hätten wir bestimmt noch die Lieblingsmarmelade von Asita Hamidi untergebracht. Aber auch wenn sich das etwas ungelenk liest, trifft die üppige Information immerhin den Kern.

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Damien Rice: 9

Gentlemen sind dieses Jahr scheinbar ‚in‘. David Fridlund hat seine eigene Platte nicht selbst eröffnet, Bert Jansch gibt großzügig das Mikro weiter und Frauenversteher Damien Rice steht da auch nicht hinten an. „9 Crimes“, der erste Song seines zweiten Albums, eröffnet mit einem herrlichen Pianosound, gefolgt von der hinreißenden Stimme Lisa Hannigan’s. Was für ein Start!

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Yusuf: An Other Cup

Man kann eigentlich fast nicht über „An Other Cup“ schreiben, ohne sich mit aktuellen religiös-politischen Problemen zu befassen. Wichtig in diesem Zusammenhang erscheint mir im Wesentlichen die Erwähnung Yusuf Islams, dass sein Nachname und der Name seiner Religion ‚Friede‘ bedeutet. In seinen durchweg spirituellen Texten zeichnet er dann auch ein Bild, das Friede, Toleranz und die Sinn-Suche ins Zentrum einer jeden Religion stellt.

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Cerys Matthews: Never Said Goodbye

Ich geb’s zu: Ich hab mal eine Catatonia-CD verkauft, weil ich Cerys Matthews‘ Stimme nicht mehr ertragen konnte. Ein Fehler – ganz klar! Matthews ist jetzt ohne Band wieder da und hat in den vergangenen Jahren erkannt, dass es langfristig kein Kompliment ist, wenn man alle Jungs unter den Tisch saufen kann. Inzwischen ist sie Mutter zweier Kinder und neuerdings auch Mutter einer zweiten Solo-CD.

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