Pieke verteidigt

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Dass nicht nur Täter einen Rechtsbeistand benötigen, sondern Opfer auch, sollte man wissen. In Krimis erfährt man es allerdings selten. Dafür in der neuen Folge von „Menschen – Orte – Kriminalität“, in der uns Pieke Biermann den Opferanwalt Roland Weber vorstellt. Wie immer im RBBinfoRADIO 93,1 am 23. Juni 2007 um 11:45 Uhr, die Wiederholungen um 16:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45 Uhr. Und zum Podcasten wie gehabt auf den Volksempfänger klicken.

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Deutsche Krimis – eine statistische Klarstellung

Sind deutsche Krimis besser als ihr Ruf? Wird dieser Ruf in erster Linie von den Kritikern als den Meinungsmultiplikatoren ruiniert? Darüber haben wir in den letzten Tagen u.a. heftig diskutiert, und es wird Zeit, die Tatsachen sprechen zu lassen. Wie hält es wtd mit der einheimischen Produktion? Und als besonderes Bonbon: Eine kleine Auswertung der Links aus der Alligatorstellvertreterzeit…

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Alligatorersatz 190607, das Letzte?

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Is this the end of the world we know? Nun, was das Alligatorersetzen anbetrifft: wahrscheinlich. Hier noch einmal ein paar Tipps der Herren Mitty und Bussmer. Herrn Mittys Wunsch, Frau Jolie gegen ein KJB 2007 einzutauschen, konnte übrigens entsprochen werden. Wir überreichen ihm das Werk demnächst im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Keine Ahnung, was wir jetzt mit Frau Jolie machen.

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Alligatorersatz 180607

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Der Ersatzalligator kommt auf die Zielgerade – morgen noch, dann sitzt das Original wieder auf seinem Thron. Bis dahin: Wer einen Link loswerden will – →hier wird er gern genommen!
Auf Ihrer →„Krimischiene“ für den österreichischen „Standard“ rollt unbeirrbar Ingeborg Sperl durch die Spannungslandschaft. Michael Collins‘ „Schlafende Engel“, Patrick Lennons „Tod einer Strohpuppe“, Pablo de Santis „Die sechste Laterne“ und Gabriel Baryllis „Ballerina“ fahren diesmal mit und werden wohlwollend besprochen – mit Ausnahme von „Ballerina“:

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Okay, dann lektoriert mal

Ein wahllos aus einem Krimi herauskopierter Text. Der Autor fragt: Gut so? Bedenken? Einwände? IHR seid die LektorInnen! Ihr könnt hier nach Herzenslust…Wir wollen ja in Zukunft gute Krimis lesen, oder? Dann mal los!
Noch so einer mit Bügelfalten in der Trainingshose: Gupphorst; schon der Name. Hüpfte am Spielfeldrand auf der Stelle, klatschte in die Hände – was sie ihm bei einem Seminar als akustisches Motivationsmittel beigebracht hatten – schrie seine Anweisungen in grammatisch korrekten und vollständigen Sätzen aufs Feld, wo sich die Halbwüchsigkeit hinter Bällen herbemühte.

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Crime School: Unterrichtsmaterialien

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Im Rahmen der großen Bildungsoffensive „Krimiwissen für alle Stände“ bieten wir in Zusammenarbeit mit der „Criminalbibliothek des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts“ sowie dem Ministerium für seltsame Lesarten einen Meilenstein frühen deutschen Krimischaffens zum Download an: Adolph Müllners „Der Kaliber“ (1828), in einer Ausgabe von 1908. Natürlich kostenlos (der Steuerzahler blecht) und →nur hier!

P.J. Tracy: Memento

P.J. Tracy, das Mutter-Tochter-Krimiduo aus den Staaten vollführt seit nun vier Romanen einen besonderen Balanceakt. Zwischen perfekt gebrauter Kriminalliteratur, die allen Globalisierungsmaßstäben genügt, und dem kleinen störrischen Etwas, der individuellen Note, die sie aus der Masse ähnlicher Markenware heraushebt. Auch „Memento“ lässt die beiden nicht vom Seil fallen. Das schwankt aber ein wenig.

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Alligatorersatz 130607, die Nachlese

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Hm, das ist jetzt aber merkwürdig! Horst Eckerts neuer Kriminalroman „Königsallee“ – einmal in höchsten Tönen gelobt, einmal ziemlich in der Luft zerrissen. Darf man das? Geht das überhaupt?
Axel „Ick bin ein Berlina“ Bussmer wollte eigentlich nur eine kurze Rezension zu „Königsallee“ für seine →„Kriminalakte“ schreiben, doch dann hat ihm schiere Begeisterung die Fingerchen förmlich auf die Tastatur genagelt.

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Alligatorersatz 130607

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Nachdem wir die traurige Nachricht des Tages ja schon gesondert meldeten, hier der bisherige Rest der Alligatorjagd. Sie wissen ja: Wer mitjagen will, der schicke uns seine Links. Hierhin. Danke.
Die monatlichen →Krimibuchtipps der 3sat-Kulturzeit widmen sich diesmal James Pattersons „Todesschwur“, wobei uns der Autor„in rasanter Weise (zeigt), wie machtlos die US-amerikanische Justiz ist.“ und James W. Bennetts „Tricky“, einem „Thriller über die Macht des Geldes und des Internets“.

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metro kopflos

Nein, diese Nachricht darf nicht im heutigen Alligatorteich untergehen. →„Buchmarkt“ berichtet lapidar:

„Nach sieben Jahren, 150 Titeln und 55 neu entdeckten Autorinnen und Autoren haben Thomas Wörtche und der Unionsverlag vereinbart, die Zusammenarbeit Ende September 2007 auslaufen zu lassen. Thomas Wörtche wird sich neuen Projekten und Herausforderungen zuwenden. Der Unionsverlag wird die Spannungsreihe mit bisherigen und neuen Autoren im Rahmen der allgemeinen Programmarbeit des Verlags weiterführen.“

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