Kanye West ist auf dem besten Wege, sich unsterblich zu machen. Auf seiner Habenseite stehen zum einen die vielen Produktionen, mit denen er bewiesen hat, dass er ein gutes Gespür bzw. Gehör für moderne und aufregende „black music“ hat. Ob er nun Common half, HipHop mit Soul zu versüßen oder mit Nas auf dessen Album „HipHop Is Dead“ kooperierte. Aber er ist nicht nur ein versierter Produzent: Er ist auch HipHop-Musiker. Und ein ganz großer obendrein. Da muss man sich nur seine aktuelle Single „Stronger“ anhören, die just auf Platz drei der britischen Charts auftauchte.
WeiterlesenAutor: Kai Florian Becker
M.I.A.: Kala
Maya Arulpragasam alias M.I.A. gibt sich auf ihrem zweiten Album weltoffener denn ja. Sie vermischt HipHop mit UK Garage, auch Grime genannt, und World Music. Was u.a. wohl daran liegt, dass die Songs überall auf der Welt entstanden sind: in Indien, Trinidad, Jamaika, Australien, Japan und den USA.
WeiterlesenKarl Lagerfeld: Les Musiques Que J’Aime
Tolerance Records also. Da sind wir ja schon beim Thema. Man mag sich diesen extrem dünnen Modezar eigentlich gar nicht anschauen, wie er da breitbeinig und ernstem Blick auf dem Cover abgebildet ist – so als wolle er gleich den Colt ziehen und jeden Ungläubigen über den Haufen schießen. Dass ausgerechnet er jetzt eine CD zusammengestellt hat, das können sicherlich nicht viele gut heißen oder tolerieren.
WeiterlesenCat Power ante portas
Cat Power hat heute abend in Heidelberg ihren einzigen Deutschlandauftritt im Rahmen ihrer aktuellen Europakurztour. Kollege kfb wird sich das Konzert für Hinternet ansehen und ist schon den ganzen Tag vorfreudig erregt. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob der Besuch lohnt leisten wir etwas Entscheidungshilfe:
WeiterlesenFu Manchu: We Must Obey
Fu Manchu, eine der coolsten noch amtierenden und regierenden Stoner Rock-Könige, haben zwar bei einem Metallabel unterschrieben (Century Media), metallisch ist ihr Labeldebüt dennoch nicht geworden. Die Band ist ihrem bisherigen Stil auch anno 2007 noch treu. So treu sogar, dass jeder, der je in seinem Leben Fu Manchu gehört hat, schon nach wenigen Takten diesen ganz typischen Sound und diese ganz markante Stimme erkennen sollte.
WeiterlesenMalcolm Middleton – A Brighter Beat
Schon nach den ersten Sekunden des aktuellen Soloalbums des einstigen Arab Strap-Mannes ist die Überraschung groß. Nix Singer/Songwriter-Pop wie noch zuvor. Nix Arab Strap-Nachwehen. Flott, poppig und energisch legt „We’re All Going To Die“ los. Der Opener klingt wie ein Befreiungsschlag, ein Neuanfang.
WeiterlesenCold War Kids: Robbers & Cowards
Angeblich sind die Cold War Kids, wie vor ihnen schon Clap Your Hands Say Yeah und die Arctic Monkeys, Lieblinge der Internetmusik-Stöberer. Nach drei Singles erscheint dieser Tage ihr Debütalbum ‚Robbers & Cowards‘. Nun gilt es, dem Hype standzuhalten und auch noch die letzten Zweifler zu überzeugen.
WeiterlesenThe Good, The Bad And The Queen: –
Damon Albarn will partout nicht zur Ruhe kommen. Wenn nicht Blur bei ihm auf der Tagesordnung stehen, dann die Gorillaz. Und wenn nicht die, dann Musikprojekte in Afrika oder vielleicht die Band, die keinen Namen hat, von der aber das Album ‚The Good, The Bad And The Queen‘ erschienen ist. Albarn hat sich hierfür mit Paul Simonon, bekannt geworden mit den unvergesslichen The Clash, Simon Tong (Ex-The Verve, danach The Shining) und Tony Allen, dem einstigen Schlagzeuger von Fela Kutis Band Africa 70, zusammengetan. Von einer „Supergroup“ will Albarn aber nichts wissen. Das tut er als „dummes Geschwätz“ ab.
WeiterlesenBelasco: 61
Das dritte Album einer Band, soll ja das wegweisende sein. Sollte diese Regel des Musikgeschäfts stimmen, so stehen Belasco von nun an Tür und Tor offen. Die Jungs, die schon als Nachfolger von Coldplay gehandelt wurden, aber im windigen Musikbiz nicht immer vom Glück verfolgt waren, machen auf ’61‘ alles richtig.
WeiterlesenBrazilian Girls: Talk To La Bomb
‚Talk To La Bomb‘ könnte man hier einmal wörtlich nehmen. Denn wir sprachen mit ihr, genauer gesagt mit der bezaubernden Sabina Sciubba, der Frontfrau der Brazilian Girls. Denn jüngst erschien das zweite Album des Quartetts, das dem selbstbetitelten Debüt von 2005 in nichts nachsteht.
WeiterlesenTokyo Police Club: A Lesson In Crime
Okay, die Musik ist nicht mehr neu, sprich eben dieser hippe Dancepunk, der uns schon seit einigen Monaten auf Trab hält. Dennoch darf man sich über dieses Album freuen, denn der Tokyo Police Club bringt frischen Wind in dieses fast schon etwas überstrapazierte Genre und fegt mit frischem Besen den ersten Staub sogleich wieder hinfort.
WeiterlesenFishbone: Still Stuck In Your Throat
Überraschung: Fishbone sind zurück. Die verrückten Crossover-Helden von einst wollen es tatsächlich noch einmal wissen. Mittlerweile steht in ihren Reihen übrigens Rocky George, der legendäre Gitarrist der Suicidal Tendencies. Wenn das nichts ist!
WeiterlesenKitty Solaris: Future Air Hostess
Da fehlt leider der letzte Kick, der einen hier mitreißt. Ganz nett, ist das ja, was Kitty Solaris da auf „Future Air Hostes“ macht. Doch zwingend ist anders. Die Songs gehen ebenso schnell raus wie sie ins Ohr gehen. Eine Phrase, aber der Tatsache entsprechend.
WeiterlesenLuca: Sick Of Love
Wer schon mit Howe Gelb und mit Calexico auf einer Bühne und in der Funktion des Toningenieurs mit ihnen im Studio stand, der hat natürlich etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Sollte man meinen. Doch irgendwie ist das, was Nick Luca auf „Sick Of Love“ uns da in die Ohren schickt, nicht der Weisheit letzter Schluss. Netter bis süßer Indiepop mit ein paar Country-Einwürfen – mehr ist das nicht.
WeiterlesenStonepark: Tracks
Schwedische Rockimporte verleiten nicht immer zum großen Jubelschrei. Stonepark sind eine Band aus der Kategorie „Unter-ferner-liefen“ und – um es gnadenlos vorwegzunehmen – mit „Tracks“ werden sie dieser Verortung kaum entrinnen können.
WeiterlesenThe Evens: Get Evens
Ah, die Stimme des männlichen Teils dieses Duos ist unverkennbar. Ich sage nur: Ian MacKaye. Der Fugazi-Frontmann hat sich nun schon zum zweiten Mal mit Amy Farina, ihres Zeichens von der Band The Warmers, zusammengetan und mit ihr ein gemeinsames Album aufgenommen.
WeiterlesenDisco Ensemble: First Aid Kit
2003 nahmen Disco Ensemble ihr Debütalbum „Viper Ehtics“ in der schwedischen Stadt Umea auf. Diese galt jahrelang als eine der Hochburgen der europäischen Hardcore-Bewegung. Disco Ensemble hatten von dort nicht nur ein respektables Debüt, sondern auch allerhand musikalische Einflüsse mit in ihre finnische Heimat gebracht.
WeiterlesenThe Magic Numbers: Those The Brokes
Eigentlich hätten die Magic Numbers nach dem Erfolg ihres Debütalbums und den darauf folgenden Tourneen eine kleine Pause verdient gehabt. Doch die Band war nicht zu bändigen. „Wir haben wirklich darüber nachgedacht, eine Pause einzulegen. Selbst unsere Plattenfirma hat uns das empfohlen. Aber wir hatten bereits wieder einen Haufen neuer Songs zusammen und konnten es kaum abwarten, wieder ins Studio zu gehen. Wir wollten uns einfach nicht monatelang auf die faule Haut legen, um dann feststellen zu müssen, dass wir eingerostet sind.“ So erklärt Romeo Stodart die damalige Situation.
WeiterlesenBrian Setzer: 13
„How can you always put me down, when you’re not even there to hang around“, fragt sich Brian Setzer im Opener „Drugs & Alcohol“ seines neuen Albums ’13‘. Genau so viele Alben hat die Rockabilly-Ikone schon veröffentlicht. Nicht mitgezählt sind die Veröffentlichungen mit den Stray Cats, aber die mit dem Brian Setzer Orchestra.
WeiterlesenHenrik Schwarz: DJ-Kicks
Henrik Schwarz, deutscher DJ und Produzent, ist in den erlesenen DJ-Kicks-Kreis aufgenommen worden. Sein Mixalbum ist er mit viel Intuition angegangen. Erst suchte er behutsam die Tracks aus, die Richtung des Mixes ließ er ganz allein von der Musik bestimmen. Sprich: Er ließ sich treiben.
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