Presseschau 19. August 2009

Jon Savage hat ein neues Blog beim Guardian und nimmt sich ↑im ersten Eintrag Canned Heats „Going Up The Country“ vor.

Das Wall Street Journal über die Neue der Arctic Monkeys: ↑Monkey Business

Auch kanadische Musiker haben einen Anteil an amerikanischer Musik (und Country im speziellen) wie Jason Schneider in seinem Buch „Whispering Pines. The Northern Roots of American Music . . . from Hank Snow to The Band“ zeigt: ↑Hockey Skatin’ Singing Cowgirls

Too much wolf. Kleiner ↑Choleriker entschuldigt sich ↑in seinem Blog.

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Presseschau 18. August 2009

The Quietus ruft Les Paul nach, der eben nicht nur die berühmte Gitarre entwickelte: ↑A Sonic Pioneer Beyond The Guitar

Joe Henry im sz-magazin.de-Interview: ↑“Im Blues liegt große Kraft”

Nicky Wire (Manic Street Preachers) steht auf Take That. Neil Hannon auf All Saints. Das Guardian-Blog listet musikalische Vorlieben mit denen man nicht rechnen konnte: The hidden gems that have pop stars hooked

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Presseschau 16. August 2009

Die FAZ-CD der Woche stammt von den Cave Singers: ↑Ein Trio, heute noch so gut wie hausgemacht

Arbeitsteilung. Die Zoot Woman und(Produzent) Stuart Price: ↑Die Dinge sind, wie sie schienen

Die Frankfurter Rundschau über Jan Delay: Das cleverste Cleverle schlägt zu

Second only to The Doors as the most overrated band in pop history. The Independent über das Debüt der Stone Roses, dessen 20jähriges Jubiläum man jetzt feiern kann – oder eben nicht: ↑A ‚classic‘ that is nothing but fool’s gold

Brown’s inability to hold a tune is legendary, of course. Once likened to „an old guy grabbing the karaoke mike at chucking-out time“, no one expected a virtuoso performance. So what exactly did he have going for him? In declaring himself „the resurrection“, this self-styled deity with the Neanderthal skull certainly had an inflated sense of his own importance. If nothing else, he was living proof that a monstrous ego can get you a long way in pop.

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R.I.P. Jim Dickinson (1941-2009)

Der amerikanische Musiker und Produzent Jim Dickinson ist tot. Er starb am Samstagmorgen im Schlaf – kurz nachdem er sich einer dreifachen Bypass-OP unterzogen hatte.

Als Pianist war er auf Platten von Aretha Franklin, Ry Cooder, der Flaming Groovies, der Rolling Stones („Wild Horses“) und Bob Dylans (dem auch der Satz zugeschrieben wird: „if you’ve got Dickinson you don’t need anybody else“) zu hören und produzierte Bands wie Big Star (das legendäre dritte Album), die Replacements, Green On Red, Mudhoney, Primal Scream uvm.

Presseschau 14. August 2009

Franz Dobler in der taz über zwei Bücher zum Thema Woodstock („Making Woodstock: Ein legendäres Festival und seine Geschichte (erzählt von denen, die es bezahlt haben)“ und Frank Schäfers „Woodstock ’69: Die Legende„): ↑Das Bad in Gottes Freudentränen

NZZ: ↑Utopie und Geschäft

Sex, drugs and rock ‘n’ roll—↑Woodstock left its mark on baby boomers everywhere

Die Welt über ein Woodstock-Museum in Bethel: ↑Lümmeln im Hippie-Bus

Und auch Willi Winkler schreibt für die Süddeutsche zum Thema: ↑Endlich eine Heimat

Wie harmlos dagegen die Massen in Bethel, ganz weit oben im Bundesstaat New York. Nicht Kanonen-, sondern bloß Schwenkfutter für die gierigen Kameras: freischwingende Schwänze, unbearbeitete Brüste, ein sorgloses Spielen im Schlamm, das Ravi Shankar an die Wasserbüffel in seiner indischen Heimat erinnerte. Wer sich nicht vorstellen kann, welche Freiheit Woodstock wenigstens vorübergehend brachte, soll mal versuchen, seine noch nicht schulpflichtigen Kinder nackt an einem amerikanischen Hotelpool herumlaufen zu lassen.

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Presseschau 13. August 2009

R.I.P. Les Paul: ↑Me And My Guitar: Legendary Musician/Inventor Les Paul Dies at 94, ↑Death of the Guitar Man: Les Paul (1915-2009) , die Washington Post ↑setzt auf Fotos, ↑Les Paul Dies, ↑Gitarrenerfinder Les Paul gestorben

Und auch bei Newsweek erinnert sich einer, der dabei war:  Stop being nostalgic for the 40-year-old concert. It was wet, crowded, and overhyped.I Was At Woodstock. And I Hated It.

Jan Delay gibt sich im Welt-Interview bescheiden: ↑„Ich kann es mit Michael Jackson aufnehmen“

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Presseschau 8. August 2009

Andrian Kreye macht sich für die Süddeutsche auf die Suche nach dem wahren Bob Marley: ↑Rastafahndung

Der Spiegel sieht in der ARTE-Dokureihe „Welcome To The 80’s“ (die am kommenden Dienstag beginnt) eine ↑Späte Ehrenrettung. Als ob die 80er die wirklich nötig hätten…

Der Telegraph bespricht Mark Ribowskys Buch „The Supremes: a Saga of Motown Dreams, Success and Betrayal“.

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Presseschau 6. August 2009

Jon Savage talks punk with The Quietus: ↑Jon Savage Interview & An Extract From The England’s Dreaming Tapes

The Quietus über das gerade bei Sony wiederveröffentlichte ↑“Jeff Wayne’s War Of The Worlds

Thomas Dörschel,  von Virginia Jetzt! übers unterwegs sein: ↑Der Beginn ist das Ziel

Unterschätzt. jetzt.de spricht mit Rebecca Forest, der Autorin von „Groupies and the Construction of the Heavy Metal Rock God„: ↑Sex mit dem Namen

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Presseschau 5. August 2009

2raumwohnung im Interview: ↑“Man kann cool und trotzdem erfolgreich sein”

Radiohead mit neuer Single „Harry Patch (In memory of)“, in Erinnerung an den gerade 111jährig verstorbenen WeltkriegI-Veteran. Anhören kann man das Stück ↑hier bei der BBC.

Die taz über Hollow Skais aktuelles Buch „Alles nur geträumt: Fluch und Segen der Neuen Deutschen Welle“: Erkläre deine Jugend

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Presseschau 4. August 2009

Leistungsschau der lautesten und härtesten Bands der Welt. Die taz über das Wacken-Festival: ↑Trash trifft Tradition

Kulturflatrate. Wie kann Vergütung für Kultur im Internet funktionieren? ↑Wir kriegen die Zahnpasta nicht zurück in die Tube

Hendrix und Woodstock: ↑10 Little Known Facts about the Performance That Defined the ’60s

The Quietusspricht mit Travis Elborough, dem Autor von „The Long-Player Goodbye“  über die Vergangenheit und mögliche Zukunft des Vinyl-Albums.

Und zum gleichen Thema fragt man sich im Guardian-Blog: ↑Record breaking: is the album format dead?

Und Wired: ↑The Album Is Dead, Long Live the App

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Presseschau 3. August 2009

Differenzierung findet nun nicht mehr diachronisch zwischen den Zeiten statt, dem Heute, der Zukunft, der Geschichtlichkeit der Traditionen, auf die ich mich beziehe und die ich verwerfe. Die Differenzierung findet in der Synchronie eines enthistorisierten Angebots an Lebensentwürfen statt.

Na, wie klingt das? Nach Diedrich Diederichsen? Genau! Der schreibt nämlich in der heutigen Süddeutschen über das Ende der Popmusik und wie es danach weiter geht: ↑Wohlklang in einem etwas anders sozialisierten Ohr

Fuck you Katy Perry. The Rumpusinterviewt Jill Sobule und die macht aus ihrem Herzen keine Mördergrube.

The Telegraph über Imogen Heap: ↑all hail the online queen

R.I.P.: ↑Andy Parle. Der Space-Schlagzeuger starb am vergangenen Samstag. Er wurde 42 Jahre alt. Die Todesursache ist noch ungeklärt.

R.I.P.: ↑Billy Lee Riley – Der Rockabilly-Veteran („Flying Saucers Rock and Roll“) aus dem Hause Sun starb 75jährig.

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Presseschau 1. August 2009

Retrofuturistisches Fest? Die Zeit über Donna Summer im Konzert: ↑Wenn Saturn mit Venus tanzt

Times Online portraitiert David Byrne: ↑Speaking in tongues. Dazu gibt´s einen Auszug aus Byrnes demnächst erscheinenden Buch „Bicycle Diaries“.

Interview mit Barry Mazor zu seinem Buch ↑Meeting Jimmie Rodgers: How America’s Original Roots Music Hero Changed the Pop Sounds of a Century: ↑Warum ist Jimmie Rodgers unsterblich?

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Presseschau 31. Juli 2009

Strategische Partnerschaft aka Product Placement. Chefredakteur Max Dax erklärt im taz-Interview wie die SPEX-Kantine zu einer Tonne Nudeln kommt: ↑„Pasta für uns, das Impressum für sie“ und wir erfahren nebenbei, dass die SPEX-Auflage jetzt 20% höher ist als vor dem Umzug.

Und nämlicher Max Dax hat gerade bei Suhrkamp ein Buch mit Interviews veröffentlicht (↑Dreißig Gespräche), das die Süddeutsche ↑heute lauwarm bespricht.

FAZ-CD der Woche:↑ Son Volt

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