Ein Album und schon ganz oben dabei. Davon können Funeral For A Friend ein Lied singen. Ihr Debüt ‚Casually Dressed & Deep In Conversation‘ übertraf die kühnsten Erwartungen: Gold in Großbritannien, Supporttouren für Iron Maiden und Linkin Park, „Best Newcomer“ bei den 2004er „Kerrang Awards“ und zuhauf Titelgeschichten.
WeiterlesenKategorie: Musik
Static-X: Start A War
Viele Neuigkeiten gibt es aus dem Hause Static-X zu berichten. Zum einen ist Gründungsmitglied Koichi Fukudain in die Band zurückgekehrt. Nick Oshiro ersetzt derweil Schlagzeuger Ken Jay, der vor einiger Zeit das Handtuch warf. Zum anderen haben die Mannen um Wayne Static ein neues Studioalbum eingespielt.
WeiterlesenTimo Maas: Pictures
Timo Maas hatte sich für sein neues Album sehr viel vorgenommen. „Wir haben die nötigen Konsequenzen gezogen, um unseren Sound den Gegebenheiten im Jahr 2005 anzupassen. Es gibt jetzt viel mehr Einflüsse durch Rock, HipHop und Alternative, und es ist wichtig zu zeigen, dass die Dance Music in ganz neue Richtungen gehen kann“, sagt Maas.
WeiterlesenRay Wilson: Live
Bei Ray Wilson beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass schon der Nachlassverwalter das Regiment übernommen hat. Bei den meisten Tätigkeiten des schottischen Sängers steht ein ‚Ex‘ davor und so zeigt er gerne auf Live-Platten, was er schon so alles gemacht hat.Nach dem super Akustikalbum „Live And Acoustic“ folgt jetzt ein randvoll gepackter Doppeldecker mit 32 Songs in Bandbesetzung, die alle Phasen seines Schaffens abdecken. Stiltskin, Cut, seine Soloplatten und natürlich auch Erinnerungen an seine kurze Zeit als Sänger von Genesis. Dabei sieht Wilson das Genesis-Repertoire als ‚All you can sing‘-Büffet und bedient sich nicht nur bei der „Calling All Stations“-Phase, sondern wildert auch noch in alten Zeiten.
WeiterlesenRoisin Murphy: Ruby Blue
Diese Stimme kennt man natürlich. Roisin Murphy war bis vor kurzem noch Sängerin von Moloko, deren „Sing It Back“ in unserer aller Ohren war/ist/für immer sein wird.
WeiterlesenUnion Youth: The Boring Years
Union Youth – wer es nicht wusste: das sind vier deutsche Jungs namens Maze, Orion, Bowy und Nosse – befinden sich mit ihrem neuen Album „The Boring Days“ mehr denn je auf den Pfaden des Post-Grunge und damit des Alternative Rock. Zwei in diesem bestimmten Genre nicht ganz unwichtige Namen springen einem da in den Sinn: Nirvana und Foo Fighters. Das sind Referenzen der obersten Kategorie. Union Youth haben deren Schaffen gut studiert, nicht jedoch kopiert. Ihre Songs haben Schmackes (gleich: Druck) und strotzen nur so vor Energie. Bestes Beispiel dafür ist die Singleauskopplung „Sweet Song“. Ein Kracher.
Aber keine Sorge: Union Youth haben nicht nur diesen in petto. An der Albumproduktion beteiligt war übrigens ein gewisser Pelle Gunnerfeldt, bekannt von Fireside. Jetzt ist aber Schluss mit Querverweisen. Rock on!
Union Youth
The Boring Years
Eat The Beat/Roadrunner/Universal
VÖ: 6.6.2005
Tiefschwarz – Eat Books
Eigentlich sollte es „Read books“ heißen – zumindest nach kulturellem Allgemeinverständnis. Aber Tiefschwarz haben sich für das Aufessen der Bücher, nicht das Lesen und Studieren der dieser entschieden. So ganz unbedarft, wie das aufgrund des angeblichen Verschreibers erscheinen mag, ist das Duo natürlich nicht.
WeiterlesenBloodsimple: A Cruel World
Hoppla, da kehren zwei Musiker zurück, mit denen wir gar nicht mehr gerechnet hatten. Sänger Tim Williams und Gitarrist Mike Kennedy hatten vor Jahren mit einer begnadeten Band namens Vision Of Disorder die Hardcore-Szene New Yorks mit progressiven, teils verkopften Tönen aufgemischt.Seit dem jähen Ende von VOD fragte man sich, was aus Williams & Co. wohl geworden ist. Nun wissen wir eine Antwort: Bloodsimple – zwei Mal Ex-VOD, ein Mal Ex-Downset, ein Mal unbekannte Herkunft plus ein Mal Ex-Skrew. Aus Hardcore – wie sollte es anders sein – wurde zwischenzeitlich Metalcore, respektive Metaledge. Insofern darf Kennedy mehr Mosh-Parts denn je einstreuen, während Williams wie gewohnt seine Stimmbänder aufs Extremste strapaziert und alles aus ihnen herausholt. Im Gegensatz zu früher geizt er mit melodiösen Passagen und konzentriert sich aufs Schreien. Gerade das kann er ja perfekt. Große Platte! Insbesondere der Song „What If I Lost It“.
Bloodsimple
A Cruel World
Warner
VÖ: 23.5.2005
Fury In The Slaughterhouse: Acoustic Grand Cru Classé
Auch wenn Fury In The Slaughterhouse schwer zur Vermögensverwaltung übergegangen sind, hat die neue Akustik Doppel-CD ihre Existenzberechtigung. Die Studio-Alben wollen nicht mehr so richtig zünden, aber live sind die Hannoveraner einfach unschlagbar.
WeiterlesenThirteen Senses: The Invitation
„Stadionpop im Widescreen-Format à la Radiohead gepaart mit Coldplay-Melodien“. Ergo: „Brillant-schönen Melodien“. Das sind „vom Piano geführte Chartstürmer“. Was hat die britische Presse nicht schon alles an Lob über Thirteen Senses ausgeschüttet.
Die Band um den gerade mal 21-jährigen Songschreiber Will South ist dabei, sich für längere Zeit im Pop-Gedächtnis einzunisten. Ihre Melodien gehören fürwahr in die Stadien. Sie sind auch wunderschön und erinnern tatsächlich an Coldplay & Co. Die vier jungen Burschen aus der Gegend von Cornwall zelebrieren melancholischen Edel-Britpop, wie ihn Coldplay und auch Keane bekannt gemacht haben. Piano, Akustikgitarre und die Kopfstimme von South – das sind die Markenzeichen dieser vielversprechenden Band, die wahrscheinlich bald aus dem Schatten ihrer Vorgänger treten wird. Zu schön, um wahr zu sein.
Thirteen Senses: The Invitation
Mercury/Universal
VÖ: 15.3.2005
Bedouin Soundclash: Sounding Amosaic
Netter, ähm, Soundclash aus Reggae, Rock und arabischen Elementen. Mit dem Namen und dem Albumtitel ist eigentlich alles erklärt: Bedouin Soundclash sind drei junge Musiker, die bunt ihre Songs zusammenbasteln, als hätten UB40 zu viel Rock gehört.
WeiterlesenOlli Schulz & der Hund Marie: Das beige Album
Irgendwie war Olli Schulz bislang mehr so der Clown aus dem Hause GHvC. Inzwischen hat man sich gemerkt, dass der Hund eigentlich Max Schröder heißt, und Olli und eben dieser Hund Marie biegen mit einem Album um die Ecke, das den Tatbestand ‚Pausenclown‘ gar nicht mehr erfüllen will.
WeiterlesenMotion Pictures: Motion Pictures
Ein ungewöhnlicher Sound für den Kölner Electro-, HipHop- und Reggae/Dancehall-Vertrieb Groove Attack. Obwohl sich in den letzten Monaten schon die ein oder andere Indie-Platte in ihren Backkatalog gewagt hat.
WeiterlesenThe Church: El Momento Descuidado
The Church haben seit ihrem Bestehen nicht gerade mit Veröffentlichungswut geglänzt. Analog zu ihrem Bandnamen gab es neue Alben deutlich seltener als die obligaten Kirchenbesuche an Weihnachten, und mit viel Glück dürfte maximal ihr ‚Hitchen‘ „Under The Milky Way“ im kollektiven Gedächtnis geblieben sein.
WeiterlesenVCR: VCR
Der Musik-Zeitgeist spukt durch dieses Album. VCR machen Dancepunk auf Synthesizer-Basis.
WeiterlesenThe Glimmers: DJ Kicks
Ein neuer, äußerst lohnenswerter DJ-Kicks-Mix. Diesmal angefertigt von The Glimmers, die 80er Electro mit Dub, Disco-Funk und Electroclash mischen. Macht 18 Tracks in einem wilden, betörenden und tanzfähigen Dauerdröhnmix. Herrliche Sache, das.
(8 Fritten)
The Glimmers: DJ Kicks
!K7/Rough Trade
VÖ: 11.4.2005
Dropkick Murphys: The Warrior’s Code
Als Rezensent hat man es bei Dropkick Murphys‘ Platten leicht: Am Besten, man bereitet einen Basistext vor und tauscht für jede neue Platte nur die Songtitel aus. Der wilde Straßengröhler („Take It And Run“), der Bagpipes-Overload („Wicked Sensitive Crew“) und die Mitsing-Hymne („Sunshine Highway“) sind auf jedem Album vertreten und diese Zutaten werden so lange gemischt, bis mehr als zehn Songs herauskommen, die man auf Platte packen kann.
WeiterlesenSwan Lee: Swan Lee
Einsame Frau, Akustikgitarre, viel Last auf den Schultern, trübe Aussichten und dann? Nun: Ab ins Studio und Platte aufgenommen.
WeiterlesenThe Get Up Kids: Live! @ The Granada Theater
Die abgedroschene Option ‚Aufhören, wenn’s am schönsten ist‘ nehmen leider immer weniger Bands für sich in Anspruch. The Get Up Kids haben sich erst gar nicht zur großen Talfahrt hinreißen lassen und können sicher sein, dass ihr Genre-Klassiker „Something To Write Home About“ nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.
WeiterlesenPaal Flaata: Rain
Paal Flaata — das ist der Mann, der fünf grandiose Alben lang das Herz von Songwriter Al deLoner auf der Zunge trug und Midnight Choir zu einer der unvergleichlichen Bands machte. Beim ersten Hören seines Soloalbums „Rain“ drängt sich vor diesem Hintergrund eine Frage theologischen Ausmaßes auf: Warum versucht Paal Flaata an machen Stellen zu klingen wie Morten Harket auf seinem Soloalbum? Gut, beide sind Norweger, aber muss das sein? ‚Oberflächlichkeit‘ will man rufen und beleidigt „Unsung Heroine“ rauskramen, aber während „Rain“ nochmal und nochmal läuft, stellt man fest, was für ein feines Werk es geworden ist.
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