Da suche ich nur eine Fellow Travellers-CD in einem Regal und halte plötzlich eine Spiele-DVD in Händen. Ach ja, vor 7 Jahren landete sie erst zum Zwecke der Rezension auf dem grossen Hinternet-Schreibtisch und dann zum Verstauben im Regal.
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Tag 31
Heute geht es um ein scheinbar unverzichtbares Accessoire deutscher Nachkriegswitzproduktion und um ein fast ebenso unabdingbares Werkzeug der gepflegten Backküche.
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Tag 30
Sebadoh, Ella & co.:
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Tag 29
So etwas schenkte einem die Stadt, wenn man vor 10 Jahren in Saarbrücken standesamtlich heiratete:
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Tag 28
Und wieder was Handfestes von Muttern:
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Tag 27
Mal was für Freunde von fünf Meter langem Audiozubehör:
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Buddy Giovinazzo: Piss in den Wind
Ein Buch – zwei Meinungen. Nein, kein Kritikerstreit, denn beide sind sich einig: Buddy Giovinazzos „Piss in den Wind“ erzählt eine ebenso gradlinige wie vertrackte Geschichte, die ihr Thema mit Respekt und ohne die sonst üblichen Beigaben des Pompösen und Schaurig-Sensationellen aufbereitet. Dass zeitgleich mit dem Erscheinen von „Piss in den Wind“ auch Giovinazzos Debüt „Cracktown“ eine verdiente Neuauflage erfahren hat (und Neuauflagen weiterer Werke angekündigt sind), gibt dem Ganzen eine besondere Note – und allen Interessierten Gelegenheit, den erstaunlichen erzählerischen Reichtum des Autors in aller Ruhe zu begutachten.
Tag 26
Aufmerksame Leser erinnern sich an das Thema →geschmackliche Parallelwelten. Ein weiteres Beispiel:
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Tag 25
Aus vergangenen, glorreichen Musikprogrammgestalterzeiten schnüre ich heute ein erstes Bündel: ein Dutzend Single- und Maxi-CDs.
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Tag 24
Back to the roots. Hinternet gibt es seit 1994. Damals kam es noch als abluffähiges Programm daher. Das WWW war noch wüst und ziemlich leer, Modems noch rar und die Übertragungsgeschwindigkeiten lächerlich (immer verglichen mit heute). Deshalb verteilten wir Hinternet auch mittels Disketten.
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Tag 23
1991 erschien das Debütalbum von Blackeyed Blonde auf dem saarländischen „Heartache Transplant Records“-Label. Und das war das dazu passende Promoshirt.
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Projekt ORGASMUS
In letzter Zeit häufen sich →die Klagen über schädliche, weil nicht den Vorstellungen der Autorinnen und Autoren gemäße Besprechungen literarischer Werke. Der wirtschaftliche Schaden, den solche „Rezis“ anrichten, ist in der Tat enorm und gerade in Zeiten von Eurokrise, schleichender Inflation und Sinnverlust ein nicht zu unterschätzender Standortnachteil für die deutsche Literaturwirtschaft. Doch solange jede und jeder als „Rezensent“ tätig sein kann, solange kein Regelwerk den respektvollen Umgang mit Literatur auf eine vernünftige objektive Grundlage stellt, lässt sich diesem Unwesen kaum Einhalt gebieten.
WeiterlesenTag 22
Memories are made of this. Eine gute Freundin brachte mir vor rund 20 Jahren – als sie nach 2 Jahren von ihrem sechswöchigen Anerikatrip zurückkam – zwei sportliche Präsente mit: eine Football-Eiswürfelform und einen Baseball-Trinkbecher mit Spielern der Minnesota Twins.
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Tag 21
Heute mache ich´s kurz und schmerzlos. Es geht um ein weiteres Objekt aus der Erbmasse, diesmal unter dem Motto „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“.
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Joachim Linder (1948 – 2012)
Es waren nicht die Kriminalromane an sich, die ihn interessierten. Aber er suchte das Kriminelle in den Romanen, die Spuren des Rechts in der Literatur, das Literarische in der Rechtsprechung ebenso. Vor allem letzteres verhinderte, dass er sich Illusionen über das „objektive Recht“ machte, gar von einer Gleichsetzung Recht = Gerechtigkeit träumte. Er war ein Realist, der die Literatur liebte und befragte, ein Kenner jener „alten Krimis“ zumal, von denen man anderswo immer noch nicht weiß, dass es sie gibt. Und er war, natürlich, ein streitbarer Diskussionspartner. Im Laufe der Zeit hatte man sich angewöhnt, auf Joachim Linders Reaktionen zu bestimmten Themen geradezu zu warten. Und natürlich kamen sie. Jetzt nicht mehr. Am 12. Januar 2012 ist Joachim Linder, Betreiber des Blogs →„Notizen und Texte“ im Alter von 63 Jahren verstorben.
Tag 20
Aus den dunkelsten Ecken eines Wandschranks gefischt: ein knappes Dutzend analoger Datenträger des vorigen Jahrtausends.
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Was ist Krimi? Neues aus der Zettelwirtschaft 13
Mit einiger Verzögerung, aber jetzt gebündelt: Nachrichten von Kitsch und Kunst, Märchen und Wirklichkeit, Kuckucksuhren und ausgeleierten Unterhosen. Kurz: Neues vom Krimi.
WeiterlesenTag 19
Küchenerbe, die zweite. Heute geht es um einen deutlich emotionaler besetzten Gegenstand, denn die Erinnerungen daran reichen bis in meine Kindheit zurück.
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Tag 18
Wer unter unseren bekannt konsumorientierten Lesern kennt das nicht? Da versucht man mit dem Stand der Technik mitzuhalten und ordert im Internet Smartphone, Rasierapparat, Föhn, Toaster, Kaffeemaschine, Blu-ray-Player, Kompaktanlage und 60 Zoll Flachbildschirm. Kurz darauf schnauft der DHL-Mann die paar Stufen zu unserer Haustür herauf mit einem Paket, doppelt so schwer (die Handbücher, die Handbücher, siehe →Tag 13) und mindestens viermal so groß (die Verpackung, die Verpackung!) wie das bestellte Objekt der Technobegierde.
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Tag 17
Wir öffnen die Büchse der Pandora. Obwohl meine Mutter gar nicht Pandora hieß. Aber nach ihrem Tod vor vier Jahren habe ich den Küchennachlass geerbt, der jetzt in meinem Keller zwischengelagert ist. Der Bestand muß dringend einer Revision unterzogen werden und das dürfte teilweise gar nicht so einfach werden – ist doch einiges ziemlich erinnerungsbehaftet.
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