Tag 13

Read the fucking manual! Wie oft habe ich diesen Satz schon benutzt, wenn Bekannte – von tiefschürfenden Problemen geplagt – anrufen. „Weißt Du, wo bei meinem Drucker das Papier reinkommt?“, „Und wo kommt es wieder raus?“ oder „Wie berechne ich in Excel die Wurzel von -1?“
Also wirklich. RTFM!
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Tag 9

Halbwegs umweltbewußt einzukaufen ist gar nicht so einfach. Da war meinereiner im Baumarkt meines minderen Mißtrauens auf der Suche nach nichts als einem neuen Duschkopf. Der für akzeptabel befundene sollte €16,95 kosten. Etwas weiter fand ich ein – mit gewaltig viel Plastik verpacktes – Bundle aus einem identischen Duschkopf, einem Duschschlauch und einem „Duschradio“ – alles zusammen für €10. Wie hättet Ihr Euch entschieden? ich bin jetzt jedenfalls im Besitz eines Ersatzduschschlauchs. Und eines Duschradios.
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Exposé für einen sehr deutschen Thriller

Liebe Gesine!
Ich darf Sie doch so nennen, meine hochverehrte Lektorin? Jedenfalls hat es mich sehr gefreut, dass Sie meine IDEE, ach was: meinen HAUCH von einer Idee für einen wirklich realitätshaltigen Thriller gewissermaßen auf Südafrika-Wirklichkeitsniveau nicht sogleich in Bausch und Bogen verworfen haben, wie es leider Ihre Kolleginnen und Kollegen anderer großer Verlagshäuser getan haben. Sie haben noch Mut zum Neuen! Sie sind noch innovativ! Aber genug des Lobes. Ich erdreiste mich, Ihnen anbei ein kleines Exposé zu übersenden, das heißt, ich möchte Ihnen zunächst einmal ganz zwanglos den PLOT meines Romanes umreißen. Es wird ein dicker Roman. Hardcover? 500 Seiten mindestens, also 19,90 €!

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Tag 8

Das bislang kleinste künftige Ex-Exponat führt ins Jahr 1988. Ich war damals frisch beim Radio und die Plattenfirmen hatten noch Geld für allerlei Promomaterial, Gimmicks und Firlefanz. Gängige Giveaways waren T-Shirts, Tassen, Feuerzeuge, Mützen, Tragetaschen oder Badges. (Wirklich wichtige Menschen bekamen auch kostbarere Präsente. Ich nicht.) Denkbar preiswert dürfte der Werbeartikel zur „Life’s Too Good“-LP von den Sugarcubes gewesen sein:
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Kommentarlos

Dass es hier Probleme mit den Kommentaren gibt, ich nach wie vor mit Spam zugemüllt werde – es dürfte euch nicht entgangen sein. Und jetzt komm ich dahinter, dass RICHTIGE Kommentare ganz rigoros gar nicht erst diesen Blog zu erreichen scheinen. Oder irgendwohin verschwinden, wo ich sie niemals vermuten würde. Dachte schon, ihr mögt mich nicht mehr… Würdet ihr mal ein paar Kommentare schreiben und mitteilen, wie toll oder beknackt wtd ist oder ob es bei euch gerade regnet, stürmt und schneit? Ich versuche dann mal, die unerforschlichen Wege der Kommentare zu verfolgen. Es ist ein Jammer…

Tag 6

Mit einem Kind im Haus lässt er sich kaum vermeiden: der jahreszeitbedingte Tannenbaum. Ich persönlich hab´s ja nicht so mit der Natur im Haus. Und ich hab´s nicht so mit Weihnachten. Und so werden der Weihnachtsbaum und ich auch keine Freunde. Erst muss man sich von ihm – beim Nachhausetransport – immer wieder aufs Neue pieksen lassen, dann wehrt er zuverlässig die ersten Versuche ab, ihn halbwegs gerade aufzustellen und schränkt danach die Bewegungsfreiheit im Raum nachhaltig ein. Und allerspätestens ab Silvester heißt es nur noch: ↑Erna, der Baum nadelt!

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