Das neue Jahr hat begonnen, wem sag ich das. Das alte ist Geschichte, aber die Geschichten, die 2006 geschrieben und gelesen wurden, sind noch nicht alle besprochen. Merkwürdig. Eigentlich liest man heute ein Buch fertig und morgen steht im Blog, was man davon hält. Aber jetzt stapeln sich die gelesenen, noch nicht besprochenen Bücher, die neuen, noch ungelesenen, treffen peu à peu ein. Also die Altlasten abarbeiten.
WeiterlesenJacqueline Winspear: Maisie Dobbs
Nun ist Maisie Dobbs auch in Deutschland angekommen. Zuerst erschien im Juni 2006 die Übersetzung des dritten Bandes der Serie bei Wunderlich. Im März 2007 wird der bei seinem Erscheinen 2003 in den USA für Furore sorgende erste Band unter dem Titel „Maisie Dobbs – Das Haus der letzen Ruhe“ folgen. Diesem wollen wir uns hier zuwenden.
WeiterlesenProst dann!

Eben kommt das Neue Jahr zur Redaktionstür herein. Antrittsbesuch bei Hinter-Net!. Wie es denn wird, das Jahr 2007? Ist schon was bekannt? Nein, steht zwar alles hier im Script, aber sorry, noch keine Zeit gehabt, mich einzuarbeiten. Kam alles ganz plötzlich, aber sind ja noch ein paar Stunden bis Mitternacht. Muss auch gleich weiter. Wir sehn uns auf jeden Fall. Tschüssi.
KrimiWelt-Bestenliste Januar 2007
Na, geht doch! Kaum hat im Bestenwald das Laub ein wenig geraschelt, schon überschlägt sich die Liste mit Innovationen! Erste: Zwei deutsche Krimis auf den Spitzenplätzen! Kasturas „Der vierte Mörder“ und Slupetzkys „Das Schweigen des Lemming“. Der deutsche Krimi ist also endlich Weltspitze, nun müssen wir es der Welt nur noch irgendwie beibringen.
WeiterlesenNeujahrsansprache des Bundeskriminalpräsidenten
Liebe Mitleserinnen, liebe Mitleser. Das alte Krimijahr geht zu Ende, das neue steht vor der Tür. Wir wollen nicht zurückschauen, also schauen wir nach vorne. Was erwarten wir? Was soll besser werden am deutschen Krimi? Das Deutsch natürlich!
WeiterlesenOlivier Mau: Myrtille am Strand
Großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis: 195 Seiten, 12 € 90, 22 Tote. Olivier Mau, der Autor von „Myrtille am Strand“, hat nachgezählt. Ob er auch weiß, wieviele Versatzstücke der Kriminalliteratur er in seinem Roman verbaut hat? Anzunehmen.
WeiterlesenJohn Katzenbach: The Madman’s Tale
Ob jetzt „The Madman´s Tale“ die Geschichte eines Wahnsinnigen, eines Verrückten oder doch die von Macbeths Idioten erzählt, soll dahingestellt bleiben. Auf jeden Fall aber entführt John Katzenbach den Leser in die Abgründe einer Welt, wie sie sich Dante kaum anders hätte ausdenken können. Das „Great Western Hospital“ ist eine Verwahranstalt für seelisch Kranke. Wer hier landet, ist den Angestellten ausgeliefert und kann sich, im Gegensatz zu einem Strafgefangenen im Gefängnis, nie sicher sein, ob und wann er wieder ’raus, zurück in die Welt kommt.
WeiterlesenAuch das noch!
Kirche goes Bond:

Mein Name ist Christ, Jesus Christ.
Unerhört

Am 27. ist Weihnachten schon wieder vorbei! Also die Zeit nutzen und schnell noch paar Geschenke annehmen.
James Brown
Der „Godfather of Soul“ (“Papa’s Got a Brand New Bag”, “I Got You (I Feel Good)“) stirbt in einem Krankenhaus in Atlanta an den Folgen einer Lungenentzündung.
Jahresend

Vorschau auf den 31. Dezember: Während die anderen feiern, wartet das Alte Jahr in Frankfurt/Hahn auf den 0:00-Uhr-Flieger.
Weihnachtsspaziergang

Er hatte hoch und heilig versprochen, das Mobiltelefon zu Hause zu lassen. Es ist ja nur für eine Stunde. Ein Spaziergang mit Onkel Rudolph und den Schwiegereltern. Die frische Luft würde ihm gut tun. In der Mordsache Wassilowitsch trat er ohnehin seit einer Woche auf der Stelle. Ein Dickicht aus Lügen und Fehlinformationen.
WeiterlesenDennis Linde
Der US-amerikanische Songwriter stirbt 63jährig in Nashville (Tennessee).
WeiterlesenFrohes Fest!
Letzter Arbeitstag in der wtd-Redaktion. Chef Walter liest einen spannenden Krimi („Ein unheimlicher Serienkiller macht Palästina unsicher. Seine Opfer: Neugeborene! Derweil in einem Stall eine Frau mit einem unehelichen Kind niederkommt…
WeiterlesenReginald Hill: Welch langen Weg die Toten gehen

(Weihnachten naht. Und mit ihm die Frage: Welche Krimis schenke ich meinen Liebsten? Jeder weiß: Das kann ins Auge gehen und langjährige Freundschaften abrupt beenden. Doch keine Angst: Hinternet hilft. Die Krimiredaktion hat einige aktuelle Spitzenprodukte der Spannungsindustrie unter die Lupe genommen und ihnen den jeweiligen Idealtypus Leser (hier „Geschenkempfänger“ genannt) zugeordnet. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen.)
WeiterlesenAn der Tür

Sie können mir ruhig glauben, sagte das geheimnisvolle Männlein, wir Weihnachtsmänner gehen natürlich mit der Zeit. Rauschebart war mal, auch die Geschenke können sie sich abschminken. Was ich ihnen anbieten kann sind Gestimmtheiten. Soll es etwas Aufgeregteres sein oder eher etwas Stilles? – Glücklicherweise kam in diesem Augenblick mein Nachbar nach Hause. Wer weiß, wie die Geschichte sonst noch weitergegangen wäre.
Haben Sie ein Alibi?
Man sollte nämlich in unseren unsicheren Zeiten immer eins griffbereit in der Tasche haben. Und vielleicht auch ein Wörterbuch Französisch – Deutsch. Denn die „Alibis“ kommen aus dem frankophonen Kanada, Quebec, sind durchnummeriert, Nummer 21 ist jetzt eingetroffen.
WeiterlesenPiekschnass
„Zu Wasser und zu Lande“ lobpreist man sie, die Schwerpünktin des Krimijahrbuchs 2007, die einzige Frau, die einen Handstand machen kann, ohne die Hände dabei zu benutzen: la Biermann. Sie kann auch schwimmen. Aber nicht im Landwehrkanal, wie sie uns am Sonnabend, dem 23. Dezember 2006 im TAGESSPIEGEL und auf RBBinfoRADIO 93,1 um 11:45 Uhr verrät (wer den Termin verpasst, muss halt um 19:45 Uhr und in der folgenden Nacht um 0:45 Uhr und 5:45 Uhr ins kalte Wasser springen). Die Wasserschutzpolizei wird sich freuen.
WeiterlesenCindy Dyson: Unalaska
Schon wieder ein Buch, bei dem einem, mephistophelisch lächelnd, Gretchen über die Schulter guckt und ihre gemeine Frage stellt: Wie hältst du’s mit dem Genre, Rezensent? Das Genre, liebes Gretchen (antwortet der Rezensent), nimmt auch dieses Buch noch auf, Cindy Dysons „Unalaska“, es wird (irgendwie) gemordet und (irgendwie) aufgeklärt. Das Wichtigste aber: ein wirklich gutes Buch.
WeiterlesenBestenliste-Diskussion: eine kommentierte Zusammenfassung
Elf kommentierende, debattierende, sich streitende, behauptende und widerlegende Menschen: das ist für Krimiblogverhältnisse fast ein Massenauflauf. Der Anlass war vergleichsweise harmlos. In Ermangelung geeigneter polemischer Bereitschaft habe ich die Krimiwelt-Bestenliste wohlwollend betrachtet und mir erlaubt, →einen kleinen Vorschlag zu unterbreiten. KEINE Polemik also. Aber ein Versuch, polemisches Potential freizulegen. Ist das gelungen? Fassen wir kurz zusammen.
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