Die Nase läuft nicht mehr. Sie ist zu. Husten normal. Fieber bei 37,1 verharrend, das ist noch schlimm genug, das überleben nur widerstandsfähigste Organismen, Krimiblogger zum Beispiel. Also: harte Woche. Und die nächste?
WeiterlesenGene McFadden
Der US-amerikanische R&B-Sänger, Songschreiber und Produzent stirbt 56jährig an Lungenkrebs.
Krimiblog im Skandalsumpf
Skandale, Skandale und kein Ende in Sicht. Nach diversen Leserbeleidigungen, notorischem Falschlinken und Hofberichterstattung von Provinztagungen jetzt das: Der designmäßig ach so niveauvolle →Krimiblog des geschätzten Kollegen Menke kann nicht einmal mehr ein paar simple Kästchen in die ordnungsgemäße Senkrechte setzen, wie dieses schockierende Foto zeigt:
WeiterlesenWolfgang Schorlau: Das dunkle Schweigen
So sieht er also aus, der engagierte und geschichtsbewusste deutsche Gegenwartskrimi. Immer am Puls der Zeit, kritischer Blick zurück, andere Kulturen im Augenwinkel. So könnte er aussehen. So sieht er natürlich nicht aus. Aber so hat er anscheinend Erfolg. Zeitgeist-Posing.
WeiterlesenDicke Mädchen

Darauf hat Doktor Zapp lang gewartet: „Germanys next Topmodel“ mit Heidi Klum. Eine Art „DSDS“, nur eben für den Laufsteg. Und wenn eines voraussehbar war, dann dieser Satz: „Du bist zu dick“. Der musste einfach fallen. Und hoffentlich haben viele junge Mädchen beim Zuschauen mit einer Tüte Kartoffelchips auf dem Sofa gesessen und sich gesagt: „Genau deshalb mach ich da nicht mit“.
WeiterlesenGesundheitsbulletin
Erschreckend. Wenn nichts mehr läuft, die Nase tuts. Wenn nicht einmal mehr Zigaretten gegen Husten helfen – was dann? Aber Schonung? Iwo! Frau Anobella erwartet →literarische Schnittmengen-Angebote, Herr Schorlau die endgültige Abfertigung. Das Jahrbuch erwartet ALLES, der Verleger desselben rechnet schon den Profit aus, aber noch sind nicht alle Beiträge an Bord.
WeiterlesenSchorlaus Welt

(Manchmal hilft ein genauer Blick, wo die große Rundumschau einer Rezension nicht weiterhilft. Eine Szene, ein Dialog, eine Kleinigkeit eben. In unregelmäßiger Folge seien ab sofort bestimmten Kritiken Betrachtungen vorgeschaltet, die ein charakteristisches Merkmal des Textes unter die Lupe nehmen, erklären und seine Auswirkungen auf das Ganze prognostizieren. Beginnen wir mit Wolfgang Schorlaus „Das dunkle Schweigen“, immerhin 3. Rang des Deutschen Krimipreises 2006 sowie der aktuellen KrimiWelt-Bestenliste.)
WeiterlesenChris Penn
Der US-amerikanische Schauspieler (und jüngere Bruder von Sean Peann) stirbt 40jährig im kalifornischen Santa Monica.
WeiterlesenFiebergedanken

Schnupfen, Husten, ein Kratzen im Hals: Schreiber dieses geht’s nichts so gut. Und: Nächtliches Verhandlungsmarathon mit einem Verleger, der von den Jahrbuchgewinnen unbedingt eine „Finca in Bad Liebenzell – mein Jugendtraum!“ anschaffen möchte. „Nein, Alfred“, sage ich süßlich, von mächtigen Virenarmeen schon längst in die Enge getrieben, „wir dürfen nicht mehr als 20 € verlangen. Zur Not dampfe ich das Layout ein bisschen ein. Dann kriegen wir vielleicht nicht den großen rheinland-pfälzischen Layoutorden am Band, aber die Krimigeschichtsschreibung wird es uns ewig danken!“
WeiterlesenMichelle Spring: In the midnight hour
Im Zentrum von „In the Midnight Hour“ der Krimi-Autorin (und Soziologin) Michelle Spring steht eine Familie, der vor 12 Jahren ein Kind abhanden gekommen ist und die nicht weiß, ob dieses Kind tot ist oder irgendwo lebt. Sensibel und gekonnt verwendet die Autorin dieses Thema als Hintergrund für ihren 2001 erschienenen Roman.
WeiterlesenKrimievent
Keine Frage: Der Herausgeber und Kritiker T.W. ist ein Tausendsassa. Jetzt tritt er auch als →Kunstesser in Frankfurter Privatwohnungen (!) auf und demonstriert seinen souveränen Umgang mit Messer und Gabel:
WeiterlesenRest der Welt

Deutschsprachige Krimis – und der Rest der Welt. Das geht unseren hiesigen AutorInnen doch runter wie Butter, oder? Einige der Highlights des Krimiimportjahres 2005 – aber eben nicht nur. Auch noch nicht übersetzte Werke werden vorgestellt, Autoren porträtiert und befragt. Und David Peace, frisch gekürter Krimipreisträger, schreibt selbst. Hier die Einzelheiten.
WeiterlesenFür die Jugend der Welt
Über all dem konzeptuellen Brimborium, das er um seinen Output herum veranstaltet – die hochgradig albernen Videoclips, in denen ein weißer Kubus auf einem weißen Tisch herumrollert und sich verformt, während Hawtin vergeistigt unter seiner Frisur hervorschaut – und über der ganzen Ich-will-an-die-Grenzen-des-Machbaren-gehen-Rhetorik: Man vergisst immer wieder leicht, wie großartig und wegweisend diese Musik dann doch ist.
Der Techno-DJ Richie Hawtin komponiert für die Eröffnung der Turiner Winterspiele: → Minimal große Gesten
Kandidat Friedbert
Die Berliner CDU nominiert Friedbert Pflüger als Bürgermeister-Kandidaten. Und die taz fragt: → Hat die CDU den verdient?
Live: Posies
Saarbrücken, Kleine Garage, 17. Januar 2006.
Warum zum Teufel läuft beim Soundcheck des Haupt-Acts immer so ausgelutsche Musik? Das drückt eh schon die Stimmung. So geschehen auch beim Gig der reformierten „power pop band“ Posies aus Seattle. Bevor sich die ins Zeug legten, durfte noch das andere Quartett, The Amber Light aus Wiesbaden, ran und sollte mit vier Stücken musikalisch mehr Vielfalt (zwischen Alternative Pop und ProgRock) bieten, als seine Nachfolger.
WeiterlesenSmarf schreibt einen Krimi
Ich mag Smarf, weil er offensichtlich Anobella nicht mag. Soll nicht heißen, dass ICH Anobella nicht mag. Aber offensichtlich Leute, die Anobella nicht mögen. Hm. Jedenfalls: Seit kurzem schreibt Smarf auch einen →Krimi . Peu à peu. Soll nicht heißen, dass ich den jetzt gelesen hätte. Aber man kann natürlich. Sogar →Anobella liest ihn, obwohl sie Smarf, der sie ja nicht mag, wahrscheinlich auch nicht mag.
Blick nach vorn
So, vorbereiten auf die nächste Woche der → Skandale und wilden Geschichten. Am Montag gibt es einen weiteren enthüllenden Blick in das Inhaltsverzeichnis des aufsehenerregenden Krimijahrbuchs 2006.
WeiterlesenAussage
Weiterlesen„Geburtstag hat Edgar Allan Poe, von dem viele Doofis behaupten, er habe den Kriminalroman erfunden.“
Arctic Monkeys: Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not
Irgendwie haben die Briten einen Ehrgeiz entwickelt, dass die Hypes, die sie über den Kanal blasen, auch einer langfristigen Prüfung standhalten. Da man vor ein paar Jahren bereits nach der zweiten Kopie abwinken konnte, wartet man jetzt auch auf ‚the next big thing‘, das vielleicht doch nicht so großartig ist. Die Arctic Monkeys fallen diesem Urteil mit Sicherheit noch nicht zum Opfer — die vier Bübelchen stehen chronologisch zwar in der langen Reihe hinter Franz Ferdinand, Bloc Party, Maxïmo Park und Co., punkten aber mit jugendlichem Drang nach vorne.
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