Abgestempelt

Beim Guardian findet sich ein exklusiver Auszug aus „A Man without a Country“ von → Kurt Vonnegut: → Hollow Laughter. Darin beschreibt Vonnegut auch seine Anfänge als „SF-Autor“:

Most of our critics are products of English departments and are very suspicious of anyone who takes an interest in technology. So, anyway, I was a chemistry major, but I’m always winding up as a teacher in English departments, so I’ve brought scientific thinking to literature. There’s been very little gratitude for this.

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Naomi Hirahara: Summer of the big Bachi

Die US-Bürger japanischer Abstammung finden in den meisten US-amerikanischen Büchern wenig Beachtung. Viele von diesen US-Bürgern lebten (und leben) an der Westküste der USA. Während des 2. Weltkrieges wurden die meisten der damals in den USA lebenden japanischstämmigen US-Bürger interniert. Männer konnten der Internierung nur entgehen, wenn sie sich als Soldaten verpflichteten, Frauen hatten kaum eine Möglichkeit dem Lager zu entkommen. Einige gingen auch in den späten 30er Jahre nach Japan zurück, und so verweist dann auch die Eingangssentenz des Buches „Summer of the big Bachi“ von Naomi Hirahara darauf, dass 500 der 210.000 Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshimas in ihre Heimat, die USA, zurückgingen.

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Gewinnspiel

Hm, das soll jetzt nicht die Regel werden. Aber mir ist eine Doublette von Karl Brauns „Mordgeschichten“ (1875) zugelaufen, für die jetzt ein neues Herrchen oder Frauchen gesucht wird. Nichts für Anfänger, also muss eine gaaaanz schwere Frage beantwortet werden. Nämlich die: Er wurde von einem berühmten Poeten erstmals ins Französische übersetzt. Nennen Sie eine Geschichte von ihm, in der Kannibalismus praktiziert wird. Wer als erster die richtige Antwort in den Kommentar postet und eine valide Emailadresse angegeben hat, ist lucky winner.

Deutscher Krimipreis 2006

Gerade →via Alligatorpapiere reingekommen: Die Preisträger des Deutschen Krimipreises 2006! Besonders der 1. Rang von Norbert Horst in der nationalen Kategorie freut mich. Heinrich Steinfest macht den zweiten, A.P. geht diesmal leer aus, müssen auch mal andere ran. Schorlau fange ich morgen an zu lesen, also noch kein Urteil. David Peace „1974“ dominiert die internationale Kategorie, keine Überraschung. Deon Meyer als Zweiter und Arne Dahl als Dritter: auch nicht unbedingt. Pech für Fred Vargas, wie denn heuer Damen schlechte Karten hatten. Was aber sicher Zufall ist. Summa: Doch, doch, gut gewählt.

Die deutschsprachige Abteilung

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Das Krimijahrbuch 2006 trennt deutschsprachige von übersetzten (und noch nicht übersetzten) Krimis. Das ist keine Extrawurst und schon gar nicht Ausdruck einer Geringschätzung deutschsprachiger Werke. Aber das verdichtete Bild einer „Szene“ können wir natürlich nur für das Einheimische versuchen, nicht für USA, Großbritannien und andere Hochburgen der Krimikunst. Was den Leser an Betrachtungen zum deutschsprachigen Krimi erwartet, kann man jetzt offiziell nachlesen.

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Jetzt – nichts

Der ja hier und andernorts schon genügend mitgeteilte Werbefeldzug der Süddeutschen Zeitung für die Kriminalbibliothek der Süddeutschen Zeitung in der Süddeutschen Zeitung hat auch in → JETZT , dem, na was eigentlich, Kulturmagazin der Süddeutschen Zeitung ihre Spuren hinterlassen. Gott sei gelobt muss man nur die ersten Sätze lesen, um mit dem Lesen wieder aufhören zu dürfen.

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Intensiv und Rebellisch


intensiv und rebellisch?

Die Wissenschaft hat mal wieder was festgestellt. US-amerikanische Forscher – wer sonst? – suchten nach einem Zusammenhang zwischen Musikvorlieben und Persönlichkeit – und sind fündig geworden: →Musikwahl lässt auf Charakter schließen. Demzufolge bin ich wohl ein intoleranter, geschwätziger, konservativer Linksparteiwähler, der glaubt, dass die Mädels auf ihn fliegen.


Zu den weiteren aufregenden Erkenntnissen gehört, dass

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Kai Florian Beckers Lieblingsalben 2005

War es ein gutes Jahr für den Pop-Fan? Auf jeden Fall. Zum einen war interessant, dass der Sturm der britischen Bands nicht abflaute, aber hinterrücks von Kanadiern ausgebremst wurde. Es war das Jahr von Arcade Fire, The Stars und Broken Social Scene. 2005 war auch das Jahr, in dem Trail Of Dead einen bombastischen Fels an Rockalbum veröffentlicht haben, auf den Pink Floyd nur neidisch sein können.

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Sexblog?

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Dass wir das sind, könnte man meinen, liest man sich durch die Liste der von lüsternen Lesern eingegebenen Google-Suchbegriffe, die auch auf diesen seriösen Krimiblog hier verweisen. Beispiele von heute: „das erste mal einem Jungen einen runterholen“ – „knieende Frauen“ – „Penis abgeschnitten“. Daraus könnte man glatt einen Porno-Kurzkrimi machen! Google, ick liebe dir!