The Bear Quartet: Angry Brigade

Das Bear Quartet gehört zum kleinen Teil der schwedischen Independent-Szene, der es zwar in der Heimat zu größeren Erfolgen brachte, außerhalb skandinavischen Grenzen aber noch nicht wirklich in Erscheinung treten konnte. Dabei ist das zwölfte Album der Bären abermals ein guter Grund, mit Schweden neben Elchen, Seen und dem Billy-Regal auch raffinierte Erzeugnisse in Sachen Rock und Pop zu assoziieren.

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Die erotischsten Krimiautorinnen Deutschlands

Der deutsche Krimi hat ein Imageproblem. Deutsche Krimiautoren haben ein Imageproblem. Deutsche Krimiautorinnen haben ein riesengroßes Imageproblem. Das muss nicht sein. In Zusammenarbeit mit einem führenden Männermagazin haben wir die 14 erotischsten Krimiautorinnen Deutschlands ausgewählt. Sie haben alle eigene Webseiten, wo man sie „in effigie“ betrachten kann und sind, mit einer Ausnahme, Mitgliederinnen der „Sisters in Crime“. Mit dieser Aktion erhoffen wir uns viele neue Leser und Leserinnen für die Krimis deutscher Autorinnen, die nicht nur äußerlich eine gute Figur machen.

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Kunterbuntes

Anruf von Alfred „The Alligator“ Miersch von den Seychellen. Essen klasse, Sonne satt, Weiber all inclusive. Und bei mir? Och. N paar Petitessen. Von interessant bis absonderlich. „Ja, dann blogg das ma‘!“, rät der Faulenzer. „Ich guck derweil, ob schon Schampus im Pool ist.“ Mensch, Mensch, Mensch…

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Wahre Rezensionskunst

… zeigt sich, wenn man ein Buch treffend beurteilt, das man noch gar nicht gelesen haben kann. So wie es der Kritiker dieses Blogs mit Christiane Lehmanns neuestem Krimi „Höhlenangst“ anlässlich →der Besprechung des Vorgängerromanes getan hat (siehe Ende des Artikels). Herr Menke vom anderen Blog braucht hingegen das Buch, um zum gleichen Urteil zu gelangen: „(…)der verheulten und miesepetrigen deutschen Kriminalliteratur tut ein solcher Farbklecks gut„. Ein neuer Beweis für die Ökonomie dieses Blogs! Zum Wohle der Leserschaft!

Vormerken!

Neues zur „Illustrierten Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum 1792 bis 1945“ der Achilla Presse gibt es, nebst einigen Novitäten, →hier (unter „Neuheiten“). Wir bitten unsere Leser um wohlwollende Beachtung dieses wahrhaft verdienstvollen, großen und wagemutigen Projektes!

Die Schriftleitung

Titeltitel

Ich gebs ja zu: Als man mich vor Jahren zur Mitarbeit beim „Titel-Magazin“ einlud, habe ich nur zugesagt, weil ich statt „Titel“… nun ja, ein phonetisch verwandtes Wort verstanden habe. War dann auch enttäuscht, denn Bilder (und schon gar keine solchen) brachten und bringen die garnicht. Aber hin und wieder eine Krimikritik. Oder gar mehrere, wie diesmal.

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Tage- und Abendblatt

Okay Alfred, hab ich gesagt, während du dir auf den Seychellen Sonne auf die Panzerhaut knallen lässt, mach ich hier ein bißchen die Urlaubsvertretung. Aber glaub bloß nicht, ich mach das so neutral wie du! Dafür bin ich Blog und du nicht. Wenn gepfeffert werden muss, hab ich den Streuer zu Hand, wenn mal wieder die journalistischen Patschehändchen im Wertfreien wühlen, gibts was mit dem verbalen Rohrstock.

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Urlaub? Nicht bei uns!

Das hätten auch die Alligatoren übersehen. Ein →Artikel in der taz, der auf den ersten Blick nichts mit Krimis zu tun hat, sondern nur mit Feuilletons und der Musikzeitschrift SPEX (die wiederum viel mit Panzerechsen zu tun hat), aber im letzten Satz doch noch die Kurve in diesen Blog kriegt:

„Sonst könnte Poschardt andere Gewährsleute benennen, als immer wieder auf die drittklassige Krimiautorin Thea Dorn zurückgreifen zu müssen. „

Fragen Sie sich jetzt nicht, wer Poschardt ist.

Mehrwert der Geschichte. Ein unglaublicher Zufall.

Wem der Herrgott die Gnade der Rezensionsexemplare hat zuteilwerden lassen, der investiert sein gespartes Büchergeld bisweilen in Altpapier. Meine letzte Neuerwerbung – nein, nicht Holteis „Schwarzwaldau“, das man übrigens →hier und jetzt! immer noch vorbestellen kann – meine letzte Neuerwerbung also drudelte vor ein paar Tagen bei mir ein und ward sogleich gelesen. Sind ja nur 168 Seiten, ein schmales Duodez-Bändchen halt, eine „Criminal-Novelle“ aus dem Jahre 1871, und ich wußte nichts über ihren Inhalt. Tja. Und dann gingen mir die Augen über und über…

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Schule der Rezensenten – Opitzstunde 2

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Zweiter Leseversuch: Die ersten 55 Seiten noch mal gelesen, das Urteil bleibt gleich: Ich sehe wohl die Absicht, zweifele aber an ihrer Umsetzung. Nun, sei’s drum. Weiterlesen. Heute bis Seite 110.
Inhaltlich tut sich wenig, alles dreht sich irgendwie im Kreis. Der Mord an der Witwe Kuhnhardt wird weiterhin untersucht, die Aussage der Hauptzeugin Henriette Schmidt, sie sei zur Tatzeit dem Magister Klug im Treppenhaus begegnet, darf inzwischen bezweifelt werden, neue Zeugen treten auf, auch nicht gerade glaubwürdig.

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Sylvia Maultash Warsh: Find me again

Sylvia Maltash Warshs Roman „Find me again“ ist ein zweifacher Rückgriff auf die Historie. In der Gegenwart (genauer 1979) in Toronto, Kanada ist da erst einmal eine Geschichte, die gespeist wird von einem komplexen Beziehungsgefüge, welches sich in Polen zur Zeit der Naziokkupation und „Befreiung“ durch die Sowjetunion zwischen jüdischen Polen und nicht-jüdischen Polen entwickelt hatte. Als eine der beteiligten Personen tot im Swimmingpool aufgefunden wird, stellt sich heraus, dass eine von dieser Person verfasste Geschichte in der Geschichte, die im 18. Jahrhundert angesiedelt ist, der Schlüssel zur Lösung eines Verbrechens ist.

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