Soloblogger Ludger Menke macht eine Ausnahme und lässt Bärbel Reinke von der kanadischen Krimizeitschrift →„Alibis“ über einen Gewinnertitel der diesjährigen Arthur Ellis Awards schreiben. Genauer: Gérard Galarneaus → „Motel Riviera“, angeblich bester französischsprachiger Titel. Madame Reinke n’est pas amusée…
Kategorie: Watching the detectives
Neues von heute
Patzer und kein Ende. Der Bursche befindet sich voll auf dem Psychoanneliese-Trip und hat auch Jean-Pierre Gattégnos → „Schnee auf den Gräbern“ besprochen.
Weiterlesen„Der Roman liest sich sehr locker, ist in seinen Verästelungen und Verirrungen des armen Analytikers, dem niemand helfen kann, witzig und leicht geschrieben, bietet ständig Überraschungen, ist gut beobachtet.“
Alte Krimis umsonst
Da ichs just vorbereite, auch hier das Angebot: Ende Juli gibt es eine kleine Broschüre mit Leseproben aus dem Jahresband 2006 der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ und weiteren Informationen. Kostenlos und unverbindlich. Einfach eine Mail schicken, Lieferadresse nicht vergessen.
Axels Tipps 24. Juni – 7. Juli 2006

→ Hier findet man üblicherweise Axel Bußmers TV-Krimi – Tipps. Bei den Alligatoren. Und die sind…richtig: ausgeflogen sozusagen. Folglich: Was der Flimmerkasten vom 24. Juni bis zum 7. Juli 2006 so hergibt, lässt sich ausnahmsweise → hier im pdf-Format einsehen, runterladen, ausdrucken, rahmen. Leider ohne die schönen Bildchen, die sind in Alfreds Giftschrank und der mitsamt seinem Herrn und Meister all-inklusive am Ballermann. Aber lesen kann man wenigstens.
Patzer und andere Kritiken
Das Julischaffen von „literaturkritik.de“ ist erfreulicherweise recht krimihaltig. Auch Georg „Herr“ Patzer hat einiges beigesteuert, seine euphorischen „Krimijahrbuch 2006“- und „Schwarzwaldau“-Kritiken etwa, die ja →schon angezeigt wurden. Aber was hat Georg „Drei Rezensionen vor dem Frühstück“ Patzer sonst noch zu bieten? Der Mann, bei dessen Ansichtigwerden Arno Schmidt immer die Straßenseite wechselte?
WeiterlesenProspektives 1

Die gute Nachricht: Bald gibt es neue Krimis. Und die schlechte: Sie sind noch nicht da. Aber Vorfreude ist der erste Schritt zum Lesespaß und deshalb hier die erste Folge eines genüßlichen Streifzugs durch die Prospekte führender deutscher Krimiverlage, den Spätsommer und den Herbst 2006 betreffend.
WeiterlesenGaaanz schnell noch
Walter Delabar über →David Peace, „1977“. Sein Fazit: „Das Ganze kommt dabei nicht als billiger handwerklicher Erzähltrick daher: Schneid‘ ich hier mal meinen Dialog ab, spring‘ woanders hin und komme erst später wieder. Nein, Peace bleibt über die gesamten fast vierhundert Seiten gleichermaßen schnell, attraktiv und erzählerisch auf hohem Niveau.“
Und ab vor die Glotze.
Äh…Dank an JL
Alliga-Tor! Tor! Tor!
Kurz bevor wir Ecuador weghauen, bin ich noch einmal aus der Wortspielhölle entkommen und vermelde die letzten News aus der Krimiszene. Kulturnews also, und genau dort findet sich ein Interview mit Craig Russell, dem Autor von „Blutadler“. Investigatives Gespräch, das auch gleich hammerhart beginnt:
WeiterlesenCornwell, Nada, Wiesbaden
Bei „ndrinfo.de“ hat sich Julia Jakob Patricia Cornwells neuen Thriller → „Gefahr“ vor’s kritische Auge gehalten und dieses nicht zugedrückt: „Das Strickmuster von „Gefahr“ ist Krimi-klassisch – zwei scheinbar verschiedene Verbrechen gehören zusammen. Patricia Cornwell hat aus diesen Zutaten einen Polit-Krimi gestrickt, der letztendlich zu wenig Überraschendes oder gar Neues bietet.“
WeiterlesenEngland, Eßlingen

Weiterlesen„I was hooked on the „sensation novels“ of writers such as Wilkie Collins, Sheridan LeFanu and Mary Elizabeth Braddon: novels whose pre-occupation with sex, crime and family scandals had once made them runaway bestsellers.“
Jason Starr: Twisted City
Ja, so könnte es tatsächlich passieren: Die Brieftasche wird Dir gestohlen. Führerschein, Scheckkarten, Geld, alles weg. Zu Deiner großen Erleichterung ruft am nächsten Morgen eine Frau an und teilt Dir mit, dass sie die Brieftasche gefunden habe. Du könntest sie bei ihr abholen.
WeiterlesenAxel Brauns
Der „Herr“ Patzer Schorsch treibt sich an den seltsamsten Orten herum, nicht nur bei bloggenden Wiesbadenerinnen, sondern auch →hier, wo Alexander Gionis Axel Brauns‘ „Tag der Jagd“ gelesen hat und jubelt, Brauns habe „einen ganz erstaunlichen Krimi geschrieben, wie ihn wohl nur jemand „zaubern“ kann, der sonst mit Krimis nichts am Hut hat: brutal und behutsam, irritierend schön, langsam und doch kompakt und sprachlich ebenso simpel wie brillant.“ Vergleiche hierzu auch die →Kritik vom Kollegen Menke.
Neues vom Alten
Jetzt endlich erschienen: Die Neuausgabe von J.D.H. Temmes → „Der Studentenmord in Zürich“. Ein Doku-Krimi, würde man ihn heute vielleicht nennen, den authentischen Fall der Ermordung eines Studenten 1835 in Zürich.
WeiterlesenNeues aus den Blöggen
„Wieso die Taschenbuchausgabe des Insel Verlags von 1992 die Genrebezeichnung “Kriminalroman” trägt, ist mir schleierhaft“ – befindet Joachim Linder. Es geht um Ricarda Huchs → „Der Fall Deruga“ und nennen wir diesen Prozess um Sterbehilfe eben wie der Rezensent einen „Justizroman 1917“.
WeiterlesenAch ja
Thomas Wörtches Rezension von John Dickies „Cosa Nostra“, die wir am Freitag als im „Freitag“ stehend annoncierten, ist jetzt auch bei →„kaliber38“ lesbar. Klar. Heute ist ja auch kein Freitag mehr.
Aus den Tümpeln dieser Welt
…berichtet unser unermüdliches Notechsen-Team. Tümpel Karlsruhe vermeldet stolz eine Rezension von Frode Gryttens → „Die Raubmöwen besorgen den Rest“ in der „Neuen Zürcher Zeitung“: „Die meisten Krimis werden jetzt aus Prestigegründen als Romane bezeichnet, hier haben wir einmal einen Roman, der als Krimi bezeichnet wird. „
WeiterlesenKrimi und Krimine

Ist Ihnen das aufgefallen? Seit Wochen bespricht dpr, der Obermotzer hier, fast nur noch Krimis von Frauen. Warum? Ich kann bloß spekulieren. Vielleicht eine neue Form jener seit Urzeiten bekannten Balz, ein unbewusstes Verben um weibliche Gunst, sublimiert zwar, aber nichtsdestotrotz in seiner Plumpheit unverkennbar? Genau – diese Woche bespricht er einen „Freud-Krimi“, verfasst von – na? – einer Frau.
WeiterlesenDa lacht der Alligator
„Die umfassende Geschichte der Schweizer Kriminalliteratur beschreibt spannend und interessant die große Vielfalt des literarisch aufgearbeiteten, alpenländischen Verbrechens. Keinesfalls werden Klischees bedient.“ befindet Maggie Thieme über Paul Otts →„Mord im Alpenglühen“, die definitive Geschichte des Schweizerkrimis. Ach, die Meldung hätte er gerne selber gebracht, der Alligator, wäre da nicht sein schnöder Fußballwahn gewesen!
Freitag ist Freitagtag
… und damit, wenn’s ein guter „Freitag“ ist, auch Thomas-Wörtche-Tag. Als ein „Standardwerk über die Mafia“ lobt der Rezensent John Dickies →„Cosa Nostra“ und fasst zusammen: „Er konkretisiert und belegt das, was man wissen kann.“ Mehr kann man nicht verlangen.
Noch ein Bild
Okay, das interessiert jetzt maximal 13 Leutchen, aber dennoch: Zum geplanten „Krimiporträtheftchen Astrid Paprotta“ ist mir ein neues Bild eingefallen, welches skizzenhaft zu realisieren ich den Herrn Diplomkünstler Wünsch sogleich am Montagmorgen auffordern werde. Das hier.
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