Subcomandante Marcos / Taibo II: Unbequeme Tote

Im Allgemeinen gilt das Krimigenre als ein konservatives, die Ordnung wiederherstellendes Medium. Zeitgenössische Autoren wie Xiaolong aus China, Padura aus Kuba oder eben Taibo aus Mexiko belegen jedoch die Subversivität, welche dem Krimi innewohnen kann. Am vorliegenden Buch „Unbequeme Tote“ hat darüber hinaus ein Autor mitgewirkt, der seine Subversivität nicht beweisen muss. Subcomandante Marcos von den Zapatisten aus Mexiko, der früher bewaffnet und heute unbewaffnet den Widerstand der indianischen Bevölkerung gegen die mexikanische Zentralgewalt leitet*.

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Krimi-Irrtümer

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Korsetts mögen ja ihren Reiz haben. Krimis allerdings sehen darin eher gedrückt in die Landschaft. Also schnüren wir das Mieder ein wenig auf. Krimi-Irrtümer eins bis fünf.
Irrtum 1: Ein Krimi muss mit dem Verbrechen beginnen (Mord!) und dieses Verbrechen (Mord!) bis zum Ende des Romans aufgeklärt haben.

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Noch unübersetzt

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Das „Krimijahrbuch 2006“ soll dokumentieren, was uns hierzulande an einheimischer und auswärtiger Spannungsware erreicht hat. Es wird weder die amerikanische noch die englische noch irgend eine andere „Szene“ ausführlich beleuchten können. Wie auch. Es ist ein Buch für deutschsprachige Leser von deutschsprachigen Kritikern und Autoren. Aber wie es sich für ein gutes Buch gehört, gibt es Ausnahmen.

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Kurzrezensionen -1-

Lange Zeit wusste ich nicht, was jener „SUB“ ist, von dem ForenbesucherInnen bisweilen lamentierend sprechen. Als ich zwischen den Jahren meinen Stapel ungelesener Bücher betrachtete, kam mir auf einmal die Erleuchtung. Und der Vorsatz: Der Stapel muss kleiner werden. Die Rezensionen der abgelesenen Werke kürzer. Voilà. Hier sind die ersten drei.

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Pioniere

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So ganz langsam füllt sich das Horn, das wir bald als „Krimijahrbuch 2006“ über die harrende Gemeinde ausschütten werden. Die italienischen Herren haben gute Arbeit geleistet: Überall sitzen fleißige Beiträger über ihren Arbeiten und legen letzte Hand an, trotz gebrochener Nasenbeine und bedenklicher blauer Flecken. Manchmal ist körperliche Gewalt nicht nur in Krimis spannungsfördernd.

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KrimiWelt Bestenliste Januar 2006

Charles Willeford („Die Schwarze Messe“) an der Spitze, Reggie Nadelson („Russische Verwandte“) knapp dahinter: das neue Krimiweltjahr beginnt gut. Ebenfalls auf der Liste, die wie üblich →hier studiert werden kann: Anne Holt, Kathy Reichs, Manda Scott – „Mainstream“ also, wie der Abteilungsleiter unserer →Hamburger Niederlassung korrekt feststellt und die momentane Krimisauregurkenzeit dafür verantwortlich macht.

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Das Krimijahr 2006 – Prognose -1-

Rückschau halten kann jeder. In die Zukunft blicken: nur dieser Blog hier. Was also bringt uns das Krimijahr 2006? Lassen wir das Übliche beiseite; all die tollen Regionalkrimis, die wunderbaren Themenkrimis, die phänomenalen Serienmörder- und Gerichtsmedizinerinnenkrimis, die unglaublichen… nein, nur die Highlights, bitte! Meister, schauen Sie in Ihren Kaffeesatz!

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Wünsche für das neue Jahr -2-

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Was treibt ein Herausgeber so über Weihnachten und Neujahr? Verdirbt er sich den Magen an selbstgemachten Plätzchen aus dem Steinbruch seiner Backkünste? Lehrt er ein Fläschchen nach dem andern und studiert zum xten Male verliebt seinen Rentenbescheid? Lernt er wenigstens ein Topmodel kennen, das ihm sofort eine Villa in Florida überschreibt? Genau das, natürlich. Aber noch viel mehr.

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Gern behilflich

„Todestag von Joe Strummer und Samuel Beckett. Lebt eigentlich Shane McGowan noch?“

konstatiert und stellt fest: →Jan Seghers. Schön, dass er, wie so viele andere, den →„Historischen Kalender“ von Hinternet entdeckt hat. Und Shane McGowan lebt noch. Man glaubt es nicht, aber es ist so. Was er gerade macht? Dafür bin ich nicht zuständig. Dafür haben wir hier andere Kapazitäten. Sonst aber: Immer zu Diensten.