Beatsteaks: Smack Smash

Kaum stehen die Beatsteaks vor der Aufgabe, ihr Majordebüt aufzunehmen, entscheiden sie sich für die älteste aller Aufnahmemethoden: die Songs live einzuspielen. Sie engagierten Moses Schneider und besuchten vier Berliner Studios. Dort mussten sie im Schweiße ihres Angesichts fehlerfreie Versionen ihre neuen Songs auf Band kriegen. Ein hartes Stück Arbeit. Doch die zahlte sich aus.“Smack Smash“ ist kein Kompromissalbum, kein verwässertes Major-Ding. Es ist irgendwo zwischen Punkrock und Rock’n’Roll. Es kracht, es rockt, es föhnt.

Ob sie wirklich aus 3786 Songs genau zwölf auserkoren mussten, die gut genug für „Smack Smash“ waren, das ist uns nicht bekannt. Wie auch immer: Die Beatsteaks haben ihre Eintrittskarte in den internationalen Punk’n’Roll-Zirkus gelöst und werden diesen so schnell nicht wieder verlassen müssen. Sie schreiben Songs, auf die Rocket From The Crypt neidisch sein dürften („Everything“, „Monster“). Und sie wissen, wie laut rockende Ohrwürmer zu klingen haben („Vision“, „Atomic Love“). Wer denkt da schon an New York? Selbst eine „Ballade“ wie „I Don’t Care As Long As You Sing“ geht ihnen leicht von der Hand.

Beatsteaks: Smack Smash
Wea
VÖ: 1.3.2004

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