Im Vorprogramm von a-ha zu spielen ist zwar sehr breitenwirksam, aber… naja, lassen wir das. Live soll das norwegische Quartett Briskeby angeblich richtig gut gewesen sein – ihr Debütalbum kann diese These allerdings nicht stützen. Ausgeschlafen wie ein Narkoleptiker präsentieren sie zehn nette Liedchen, die man am Besten sofort wieder vergisst.
WeiterlesenAutor: Dirk-Michael Mitter
Left Hand Solution: The Light Shines Black
Der Albumtitel verrät es schon: Left Hand Solution ist keine Band, bei der die Sonne aufgeht. Dark-Rock, dem man zwar keine extreme Eigenständigkeit bescheinigen kann, der aber durch gute Songs zu gefallen weiß. Sehr knackig bleiben fast alle der 11 Titel deutlich unter der 4 Minuten Marke und beugen so Ermüdungserscheinungen vor.
WeiterlesenHell On Wheels: Hell On Wheels
„Die Hölle auf Rädern“ – erinnert mich ein bisschen an meinen Zivildienst. Während die Zivis im Mobilen Sozialen Hilfsdienst (MSHD) gewaschen und gewindelt haben, sind die Anderen mit aufgewärmtem Essen durch den Ort gefahren. Ob der Fahrstil oder der leidlich erwärmte Alufolienschmaus die Hölle war, lass‘ ich lieber mal offen.
WeiterlesenTimothy B. Schmit: Feed The Fire
Timothy B….Wer? Ein roter Sticker auf dem Cover verrät es: Bassist von den Eagles. 1977 beerbte er Randy Meisner am Tieftöner. Sein Soloalbum „Feed The Fire“ unterscheidet sich nicht gravierend von seiner Stammband. Melodischer, Vocal-betonter Westcoastrock, den man zur Not auch Oma vorspielen kann.
WeiterlesenLiquid Gang: Sunshine
Volles Dezibelbrett! Die US-Band Liquid Gang haut dermaßen in den Pudding, dass es für Anhänger fetter Gitarrenmusik ein wahres Fest ist. Dass das ziemlich freakig wirkende Quintett dabei keine neue Stilrichtung definiert, ist nebensächlich. Im Dreieck aus Post-Grunge, Gitarrenrock und Metal haben sie sich häuslich eingerichtet und ziehen dabei so straight vom Leder wie kaum eine andere Band, die sich in diesem Feld tummelt.
WeiterlesenNickelback: The State
Noch Lust auf eine Band, die klingt wie Bush, Oleander oder auch Creed? Ja? Dann solltet ihr euch auf Nickelback stürzen. Es bleibt halt immer die Frage, ob man noch den Klon vom Klon hören will. Im Falle von Nickelback fällt die Entscheidung recht leicht.
WeiterlesenNick Cave & The Bad Seeds: No More Shall We Part
Nick Cave veröffentlicht zwar schon seit 1984 Platten, aber erst sein morbides Duett mit Kylie Minogue hat die Underground-Ikone in ein breiteres Licht gerückt. Die darauf folgende CD „The Boatman’s Call“ hat ihn und seine Band von einer unheimlich intensiven und verschlossenen Seite gezeigt. Fast vier Jahre hat sich Nick Cave Zeit gelassen, um erneut ein tiefschürfendes Werk zu veröffentlichen.
WeiterlesenNærvær: Stiftninger
„Stiftninger“ ist nicht die beste Platte, die ich in den vergangenen Monaten gehört habe, aber mit Sicherheit eine der interessantesten. Abgesehen von der dunklen Grundstimmung und dem Hang zu seltsamen Gesängen hat man Mühe zu glauben, dass das immer die selbe Band ist.
WeiterlesenFalconer: Falconer
Falconer ist das neue Projekt der Mithotyn-Musiker Stefan Weinerhall (Gitarre / Bass) und Karsten Larsson (Drums). Gemeinsam mit Sänger Matthias Blad haben sie ein Album eingehämmert, das vor Kraft, Melodie und Spielfreude nur so strotzt. Wer auch 2001 mit einer gut abgehangenen Power-Metal-Scheibe was anfangen kann, kommt an diesem Debüt nicht vorbei.
WeiterlesenPendragon: Not Of This World
Fünf Jahre hat es gedauert, bis sich das britische Quartett einen Nachfolger zu „The Masquerade Overture“ zurechtgebastelt hat. Der Art- und Progressive-Rock hat in dieser Zeit einige vielversprechende Kinder geboren und wieder festeren Boden unter die Füße bekommen. Die vier Musiker von Pendragon haben die Entwicklung um sich herum genüsslich ignoriert und zelebrieren epischen Konzept-Art-Rock, der nie wirklich „in“ war und es auch nie sein wird. Gehört man zu der Randgruppe, die an sowas Spaß hat, sollte man an „Not Of This World“ nicht vorbeiziehen.
WeiterlesenSouthern Rock Allstars: Crazy Again
Das US-Quartett bringt schätzungsweise 500 Kilo auf die Waage und genau so klingt die Musik – pfundig, zupackend, aus einer Zeit, in der die gute, alte Tante Rock nur ein Gesicht hatte. So südlich, wie der Name vermuten lässt, klingen sie gar nicht, und wer von einer Platte nicht mehr erwartet als erdigen Rock, der liegt hier richtig.
(6 Fritten)
Southern Rock Allstars: Crazy Again
(Record Heaven Music)
Mad Caddies: Rock The Plank
Die Welt wird überschwemmt mit Ska-Melody-Punk-Irgendwas-Bands, die sich gegenseitig das Wasser abgraben. Für die Cali-Band Mad Caddies dürfte die Luft ziemlich dünn werden. Der Opener „Shavibg Your Live“ rappelt zwar amtlich, aber auf gesamter CD-Länge fehlt das Durchhaltevermögen. Viel Gekasper, ein paar Parodien – insgesamt zu viel Jahrmarkt und zu wenig Songwriting.
WeiterlesenBob Catley: Middle Earth
Die Vergangenheit holt Jeden ein! Ich geb‘ es zu: Ende der 80er habe ich gern und oft Magnum gehört. Nach einer rund zehnjährigen Pause flatterte mir neulich ein Soloalbum von Bob Catley auf den Tisch und die alte „Wunden“ sind wieder aufgebrochen. Mit seiner markanten Stimme begibt er sich in das Reich von Tolkiens „Herr der Ringe“ und ist dabei so pathetisch wie eh und je.
WeiterlesenDornenreich: Her von welken Nächten
„Aus meiner Gedanken eig’nem Streben / flackert ein alleiniges -mein- Erleben. / Und ist dies auch meine einz’ge Würde, / es bleibt zugleich meine letzte Bürde, / denn, wenn mein Sturzesschrei in mir – verhallt, / war all mein „Ich“ vergeb’ner Halt.“
WeiterlesenClutch: Pure Rock Fury
Wer Spiritual Beggars oder Queens Of The Stone Age für läppische Weicheier hält, kann jetzt noch ein Schippe Härte hinterherlegen. Es dröhnt der Bass, es röhrt die Gitarre und Shouter Neil Fallon singt, als wäre es das letzte Mal, dass ihn einer ans Mikro lässt.
WeiterlesenThreshold: Hypothetical
„Hypothetical“ ist bereits das fünfte Album des britischen Sextetts, aber bislang blieb der ganz große Durchbruch noch aus. Threshold empfehlen sich auf ihrem neuesten Werk mit 8 Songs, die irgendwo zwischen Melodic Metal und Progressive Rock liegen. In dieser etwas kruden Mischung liegt der Reiz.
WeiterlesenTransatlantic: Live In America
Muss eine Band nach einem Album bereits eine Live-CD veröffentlichen? Diese berechtigte Frage ist der einzige schwarze Fleck auf dem blütenreinen Silberling „Live In America“. Wo viele sogenannte Supergroups nicht wirklich überzeugen, potenziert sich hier das Talent der Herren Morse, Portnoy, Trewavas und Stolt.
WeiterlesenThe Nixons: Latest Thing
In regelmäßigen Abständen erwischt mich eine dieser US-Gitarrenbands auf dem richtigen Fuß. Anfang 2000 waren es Tonic und Caroline’s Spine, im Sommer 3 Doors Down und jetzt The Nixons. Power-Rock mit Schmackes und dem richtigen Händchen für knackige Melodien.
WeiterlesenSubway To Sally: Herzblut

Da sind sie wieder – die Mittelalterrocker, die bei so vielen Menschen Allergien auslösen. Wobei, ich kann mir vorstellen, dass auch einige treue Anhänger an „Herzblut“ zu schlucken haben. Die Gitarren sind nicht mehr so brachial wie auf „Hochzeit“, aber auch die folkloristischen Elemente der ersten Alben verblassen immer mehr. Subway To Sally 2001 sind eine hörbar gereifte Rockband, die sich von der Schublade „Mittelalter“ nicht beschränken lassen.
WeiterlesenElliott Murphy & Iain Matthews: La Terre Commune
Supergroups, ellenlange Listen von Gastmusikern, Kollaborationsalben… Überall schließen sich bekannte Musiker zusammen im Studio ein und viel zu oft verstopfen sie mit dem Ergebnis den Tonträgermarkt. Die Kombination Elliott Murphy + Iain Matthews versprach aber schon im Vorfeld eine Menge Gutes. Schön, dass den Worten jetzt auch Taten gefolgt sind.
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