Einen „Krimi Aficionado“ nennt mich Andreas Ammer in seiner → Krimikolumne beim Deutschlandfunk. Hm. Das ist noch nicht „Krimipapst“, oder? Mal nachschlagen… Aha: Etwa vergleichbar mit „Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz“. Auch gut. Überhaupt: Gut gemacht, Herr Ammer!
Autor: dpr
Was ist Noir?
Ich habs nicht so mit den Genredefinitionen, mit den Subgenredefinitionen noch weniger. Aber jetzt muss ich wissen, was „noir“ ist. Und ob der Text, den ich da kategorisieren möchte, als der „erste noir der Kriminalgeschichte“ durchgehen könnte. Mal vergleichen.
WeiterlesenLeitfaden für VolontärInnen
Jetzt ist es passiert! Die Zeitung, bei der du den Journalismus von der Pieke auf lernen willst, hat dich zu 100 Zeilen „über Krimis“ verdonnert! Dabei hast du doch Germanistik studiert und deine Magisterarbeit über „Das Emblematische in der Gelegenheitslyrik von Walter Benjamin“ geschrieben! Und jetzt das! Dir! Krimis!
WeiterlesenKling-kling
Könnte mein Emailprogramm bei jeder empfangenen neuen Nachricht kling-kling machen, gestern, zwischen 4 und 6, wärs ne Symphonie geworden. Der „Diwan“ des Bayrischen Rundfunks (nie mehr sag ich etwas gegen Bayern!) hat „Schwarzwaldau“ vorgestellt. Ich habs zwar nicht hören können, aber wegen dem leider nur in meiner Phantasie vorhandenen kling-kling nehm ich doch an, dass man es dort nicht verrissen hat. Wenn das so weiter geht, komm ich gar noch in die schwarzen Zahlen, sprich: Ich kann das verlorengeglaubte Geld in ein neues Projekt investieren, wo dann die Zahlen halt rot werden können. Und welches?
WeiterlesenVorgabe
Weiterlesen„Vielleicht wirkte in dem ganzen Gewese um den ‚Regionalkrimi‘ in den vergangenen Jahren auch so etwas wie eine List der Vernunft. Die könnte zum Beispiel darin bestehen, die deutsche Provinz zum ernsthaften Thema von Kriminalliteratur zu machen.“
Das schockt den Pfadfinder
Ludger Menke pöbelt wieder ältere Damen an. Das ist nicht die feine Art des Pfadfinders. Sollten Sie → hier nicht lesen.
Zurück und nach vorn
Die Jahrbuchtexte kenne ich inzwischen in- und auswendig. Letzte Korrekturen des Papierausdrucks, alles da, 320 pralle Seiten. Anfang nächster Woche geht der ganze Schwung gen Wuppertal, Alfred wird sich freuen. Und dann? Arbeitslos? Planlos? Ach geh…
WeiterlesenEugenio Fuentes: Die Hände des Pianisten
Die Hände des Pianisten traktieren die quänkelnde Orgel in einer Tanzcombo. Sie töten, im Nebenberuf, sieche und lästig gewordene Haustiere. Davon lebt man, wenn es zur großen Kunst nicht gereicht hat. Aber können diese Hände auch Menschen ermorden? Diese Frage beantwortet Eugenio Fuentes in seinem neuen Roman.
WeiterlesenWer war’s?
Der Affe war’s! Ups, sorry, jetzt hab ich ja alles verraten, und kein Mensch wird jemals wieder Edgar Allan Poes „Morde in der Rue Morgue“ lesen. Die ganze Spannung ist weg! Aber es musste mal raus! Jede Woche rezensiere ich hier einen Krimi und nie, nie, nie darf ich verraten, wer’s war. Dabei ist das doch das Wichtigste, gelt?
WeiterlesenDenken und Gedenken

Aktuell und dennoch zeitlos: Das ist das Motto unserer dritten Abteilung. „Denken schafft Wissen schafft Denken“, und genau so soll es sein. Hier die Themen im einzelnen.
WeiterlesenNeuer Krimiblog
Wir finden sie alle: Kollege →Linder bloggt wieder über Krimis, das behalten wir doch im Auge… Willkommen!
KrimiWelt Bestenliste Februar
Die neue KrimiWelt Bestenliste ist → da. Von Null auf die Topposition: Peter Robinsons „Kein Rauch ohne Feuer“, ein Titel, zu dem → Kollege Menke alles Wissenswerte in gewohnt kompetenter Form aufgeschrieben hat. Und sonst?
WeiterlesenWochenend und Trugbilder
Die Nase läuft nicht mehr. Sie ist zu. Husten normal. Fieber bei 37,1 verharrend, das ist noch schlimm genug, das überleben nur widerstandsfähigste Organismen, Krimiblogger zum Beispiel. Also: harte Woche. Und die nächste?
WeiterlesenKrimiblog im Skandalsumpf
Skandale, Skandale und kein Ende in Sicht. Nach diversen Leserbeleidigungen, notorischem Falschlinken und Hofberichterstattung von Provinztagungen jetzt das: Der designmäßig ach so niveauvolle →Krimiblog des geschätzten Kollegen Menke kann nicht einmal mehr ein paar simple Kästchen in die ordnungsgemäße Senkrechte setzen, wie dieses schockierende Foto zeigt:
WeiterlesenWolfgang Schorlau: Das dunkle Schweigen
So sieht er also aus, der engagierte und geschichtsbewusste deutsche Gegenwartskrimi. Immer am Puls der Zeit, kritischer Blick zurück, andere Kulturen im Augenwinkel. So könnte er aussehen. So sieht er natürlich nicht aus. Aber so hat er anscheinend Erfolg. Zeitgeist-Posing.
WeiterlesenGesundheitsbulletin
Erschreckend. Wenn nichts mehr läuft, die Nase tuts. Wenn nicht einmal mehr Zigaretten gegen Husten helfen – was dann? Aber Schonung? Iwo! Frau Anobella erwartet →literarische Schnittmengen-Angebote, Herr Schorlau die endgültige Abfertigung. Das Jahrbuch erwartet ALLES, der Verleger desselben rechnet schon den Profit aus, aber noch sind nicht alle Beiträge an Bord.
WeiterlesenSchorlaus Welt

(Manchmal hilft ein genauer Blick, wo die große Rundumschau einer Rezension nicht weiterhilft. Eine Szene, ein Dialog, eine Kleinigkeit eben. In unregelmäßiger Folge seien ab sofort bestimmten Kritiken Betrachtungen vorgeschaltet, die ein charakteristisches Merkmal des Textes unter die Lupe nehmen, erklären und seine Auswirkungen auf das Ganze prognostizieren. Beginnen wir mit Wolfgang Schorlaus „Das dunkle Schweigen“, immerhin 3. Rang des Deutschen Krimipreises 2006 sowie der aktuellen KrimiWelt-Bestenliste.)
WeiterlesenFiebergedanken

Schnupfen, Husten, ein Kratzen im Hals: Schreiber dieses geht’s nichts so gut. Und: Nächtliches Verhandlungsmarathon mit einem Verleger, der von den Jahrbuchgewinnen unbedingt eine „Finca in Bad Liebenzell – mein Jugendtraum!“ anschaffen möchte. „Nein, Alfred“, sage ich süßlich, von mächtigen Virenarmeen schon längst in die Enge getrieben, „wir dürfen nicht mehr als 20 € verlangen. Zur Not dampfe ich das Layout ein bisschen ein. Dann kriegen wir vielleicht nicht den großen rheinland-pfälzischen Layoutorden am Band, aber die Krimigeschichtsschreibung wird es uns ewig danken!“
WeiterlesenKrimievent
Keine Frage: Der Herausgeber und Kritiker T.W. ist ein Tausendsassa. Jetzt tritt er auch als →Kunstesser in Frankfurter Privatwohnungen (!) auf und demonstriert seinen souveränen Umgang mit Messer und Gabel:
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