Leitfaden für VolontärInnen

Jetzt ist es passiert! Die Zeitung, bei der du den Journalismus von der Pieke auf lernen willst, hat dich zu 100 Zeilen „über Krimis“ verdonnert! Dabei hast du doch Germanistik studiert und deine Magisterarbeit über „Das Emblematische in der Gelegenheitslyrik von Walter Benjamin“ geschrieben! Und jetzt das! Dir! Krimis!

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Kling-kling

Könnte mein Emailprogramm bei jeder empfangenen neuen Nachricht kling-kling machen, gestern, zwischen 4 und 6, wärs ne Symphonie geworden. Der „Diwan“ des Bayrischen Rundfunks (nie mehr sag ich etwas gegen Bayern!) hat „Schwarzwaldau“ vorgestellt. Ich habs zwar nicht hören können, aber wegen dem leider nur in meiner Phantasie vorhandenen kling-kling nehm ich doch an, dass man es dort nicht verrissen hat. Wenn das so weiter geht, komm ich gar noch in die schwarzen Zahlen, sprich: Ich kann das verlorengeglaubte Geld in ein neues Projekt investieren, wo dann die Zahlen halt rot werden können. Und welches?

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Wer war’s?

Der Affe war’s! Ups, sorry, jetzt hab ich ja alles verraten, und kein Mensch wird jemals wieder Edgar Allan Poes „Morde in der Rue Morgue“ lesen. Die ganze Spannung ist weg! Aber es musste mal raus! Jede Woche rezensiere ich hier einen Krimi und nie, nie, nie darf ich verraten, wer’s war. Dabei ist das doch das Wichtigste, gelt?

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Krimiblog im Skandalsumpf

Skandale, Skandale und kein Ende in Sicht. Nach diversen Leserbeleidigungen, notorischem Falschlinken und Hofberichterstattung von Provinztagungen jetzt das: Der designmäßig ach so niveauvolle →Krimiblog des geschätzten Kollegen Menke kann nicht einmal mehr ein paar simple Kästchen in die ordnungsgemäße Senkrechte setzen, wie dieses schockierende Foto zeigt:

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Schorlaus Welt

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(Manchmal hilft ein genauer Blick, wo die große Rundumschau einer Rezension nicht weiterhilft. Eine Szene, ein Dialog, eine Kleinigkeit eben. In unregelmäßiger Folge seien ab sofort bestimmten Kritiken Betrachtungen vorgeschaltet, die ein charakteristisches Merkmal des Textes unter die Lupe nehmen, erklären und seine Auswirkungen auf das Ganze prognostizieren. Beginnen wir mit Wolfgang Schorlaus „Das dunkle Schweigen“, immerhin 3. Rang des Deutschen Krimipreises 2006 sowie der aktuellen KrimiWelt-Bestenliste.)

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Fiebergedanken

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Schnupfen, Husten, ein Kratzen im Hals: Schreiber dieses geht’s nichts so gut. Und: Nächtliches Verhandlungsmarathon mit einem Verleger, der von den Jahrbuchgewinnen unbedingt eine „Finca in Bad Liebenzell – mein Jugendtraum!“ anschaffen möchte. „Nein, Alfred“, sage ich süßlich, von mächtigen Virenarmeen schon längst in die Enge getrieben, „wir dürfen nicht mehr als 20 € verlangen. Zur Not dampfe ich das Layout ein bisschen ein. Dann kriegen wir vielleicht nicht den großen rheinland-pfälzischen Layoutorden am Band, aber die Krimigeschichtsschreibung wird es uns ewig danken!“

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