… ist eigentlich das nicht, was der Soziologe Hans Joas im →„Tagesspiegel“ über die „Entstehung von Werten“ zu sagen hat. Es geht um Selbstvergewisserung und die Erschütterung des Ich, um Objektives und Nichtobjektives, Dinge also, die man sich auch auf den Krimi zurückschnitzen könnte, irgendwie. Harter Stoff, und wer das nicht lesen möchte, kriegt wenigstens einen Satz zum Mord mit auf den Weg:
WeiterlesenAutor: dpr
Literatur und Geld
Es ist jetzt zwar kein krimispezifisches Thema, aber da auch Krimiautoren und -übersetzer von irgendetwas leben müssen, doch auch: In der →„Welt“ lesen wir über den Streit der Übersetzer um eine „angemessene und redliche Bezahlung“.
WeiterlesenSekundärliteratur

Sekundärliteratur trägt ihren Makel schon im Namen. Sie steht zurück hinter dem Primären, hält sich im Halbdunkel, während die wirkliche Literatur im Lichte glänzt. Wer braucht sie schon, die Exegeten und Katecheten, die Erbsenzähler und Krittler? Was liefern sie einem? Gut und schön: Informationen. Wenn man sie braucht. Wer einen Krimi liest, braucht sie aber nicht.
WeiterlesenKwiss
Ein →Quiz! Mitmachen! Gewinnen! Bist du Krimiexperte? Strebst du nach Höherem? Willst du etwa selber Krimis schreiben, kannst es aber nicht? Macht nichts! Als Quizhauptgewinn winkt die kostenlose Teilnahme am „Online Workshop Krimi schreiben“. Das ist ungefähr so, als ginge es bei Günther Jauch um Spielgeld.
Harry Thürk (1927 – 2005)
Der, laut →SPIEGEL, „Konsalik des Ostens“ ist tot. Harry Thürk, zu Zeiten der DDR erfolgreicher Autor u.a. von Krimis starb gestern nach langer Krankheit in einem Weimarer Krankenhaus. Thürk, der auch als Reporter in Korea und Vietnam tätig war, wurde vor allem durch seine Reihe mit dem Hongkonger Kommissar Lim Tok bekannt.
Null
„Brandeins“ erklärt uns →„Die Welt in Zahlen“. Eine, die uns zu denken geben sollte:
„Zahl der Kommissarinnen, die bisher in deutschen Krimis tätig wurden: 121
Zahl der leitenden Kommissarinnen deutscher Mordkommissionen im wirklichen Leben im Jahr 2005: 0″
Wer geißelt’s in einem Brandbrief?
Auch nach sorgfältigster Säuberung
Bewunderten wir gestern noch Carl von Holteis Schockmethode der Rauchentwöhnung, so überrascht er uns heute mit der sanften Tour. Wer nicht mehr rauchen will, muss sich verlieben! Mehr dazu erfährt, wer →hier und jetzt! das Werklein „Schwarzwaldau“ subskribiert. Liebe macht blind und gesund.

Friedrich Glauser: Die Speiche
„Die Speiche“ („Krock & Co“) ist ein Nebenwerk Friedrich Glausers, als bestellter Fortsetzungsroman für die Zeitung geschrieben, Stoff, Bearbeitung und Umfang im diktatorischen Korsett des Mediums, kurz, in des Autors Worten: „der Mist“.
WeiterlesenSacken lassen
Erst jetzt, nach hartem Tagwerk an der Recherchier- und Praktikantinnenfront, komme ich dazu, einen neuen →Psychofund von Freund →Menke sacken zu lassen. Aber so richtig. Sacken. Bis runter in das Unbewusste meiner Fußsohlen.
WeiterlesenPfui, Handtasche!
Eine uns von den Alligatoren skandalöserweise unterschlagene Rezension von Giorgio Falettis „Ich töte!“ gilt es nachzutragen. Sie stammt von Leserin „littlemaryann“ und steht in der →Online-Ausgabe der „Neuß-Grevenbroicher Zeitung“, dem Leib-und-Magenblatt des Krimifreundes.
WeiterlesenSechs Criminelle
Die „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ präsentiert jetzt auch die ersten sechs Objekte, sprich →Autoren ihrer Begierde. Und hat, wie sollte es anders sein, auch gleich ein paar Wünsche dazu. Mensch, is doch bald Weihnachten!
Wetzlar auf Kuba
„Der Wetzlarer Krimiclub im kommunistischen Kuba“? Nicht wirklich, versteht sich. Man hat Leonardo Padura gelesen, „Ein perfektes Leben“, und das →„Gelnhäuser Tageblatt“ erzählt uns, wie es den Clubisten auf der Zuckerinsel gefiel: „Insgesamt befanden die Mitglieder des Krimiclubs, dass Padura recht beschauliche Krimis schreibt, die sich angenehm lesen lassen, die aber nicht mit überraschenden Wendungen und schon gar nicht mit raffinierten Plots aufwarten. „ Ge-nau.
… dieß Labsal aller Labsäle
Rauchen schadet der Gesundheit. Lesen mitnichten. Das wusste, wer sonst, Carl von Holtei genau, als er in seinem →hier und jetzt! zu subskribierenden Criminalroman „Schwarzwaldau“ das gar erbärmliche Beispiel einer tragischen Nikotinabhängigkeit auf niemals genug zu lobende Weise verewigte. Holtei lesen, das ist auch immer ein wertvoller Beitrag zur Volksgesundheit. Holtei auf Rezept? Wir wären dafür.

Die Criminalseite
Versprochen: Wir beginnen mit einer „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“. Und was braucht man da zu allererst: einen Internetauftritt! Ja, bitte, →hier ist er. Bisher nur die Startseite und ein bündiges Impressum, am Design wird noch gewurstelt (schöner als Ludgers ist es aber schon mal). Da kommt jetzt nach und nach einiges und einiges. Wie schnell das geht, liegt am Interesse der Leser. Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ kann man aber schon mal subskribieren.
Lernfähig
Das wird unseren Herrn K. aber freuen. Ludger Menke vom Schickimicki-Krimiblog achtet bei seiner →Rezension von Ullrich Wegerichs „Berliner Blut“ bevorzugt auf das Phänomen des →Weitschweifigen, welches unser Herr K. in seinen letzten Belehrungen anzuprangern nicht müde wurde. Wir freuen uns, dass die Botschaft wenigstens bei Herrn Menke und seinem Augenkrebs-Krimiblog angekommen ist.
Krimibuchhandlung in Dresden
Während alle Dresdner bei Ludgers →neuer Umfrage, Krimibuchhandlungen betreffend, „…ist zuweit weg“ anklicken, wissen die Leser unseres Blogs wieder einmal mehr. Nämlich genau jetzt und das: Ab 6. Dezember gibt es auch in Dresden eine Krimibuchhandlung! Sie heißt „Kommissariat – Krimi & Hörbuch“ und ist in der Louisenstr. 38 in 01099 Dresden zu finden.
Weiterbildung
Wer schon immer KrimiautorIn werden wollte, kann es vielleicht →hier versuchen. Die Branche ist krisenbeständig, es werden hohe Einstiegsgehälter bezahlt, nur die Groupieszene lässt etwas zu wünschen übrig. Ich weiß schon, warum ich immer noch Rockstar werden will.
Heinz Küpper gestorben
Im Alter von 75 Jahren ist am Freitag Heinz Küpper in Mechernich gestorben. Küpper, dessen bekanntestes Werk der Antikriegsroman „Simplicius 45“ war, schrieb u.a. die Kriminalerzählung „Wohin mit dem Kopf?“ (1986). Mehr →hier.
Haas auf DVD
Für alle Haas-Liebhaber: „Evolver“ bespricht den „Silentium“-Film und kommt zum →Ergebnis :
„Über die anderen Dinge wie handwerkliche Mängel oder Ostblock-Farbe können wir locker hinwegsehen, denn der Film ist trotzdem besser als das meiste, was deutsche Regisseure in den letzten 30 Jahren hervorgebracht haben.“
Hansen
„Muss ich das wirklich linken, Chef?“ Der große Walter ist unerbittlich.. „Wenn wir schon die einzige autorisierte Urlaubsvertretung der Allligatoren sind und sich ansonsten heute nix Anständiges im Netz finden lässt: JA!“ Hm. Also. Das hier.
Ludger Menke, der, wie man raunt, auch bloggt, hat ein dreiteiliges Joseph-Hansen-Special veröffentlicht. →„Die Bücher“ – – – →„Das Portrait“ – – – →„Die Links“. Sollte man sich anschauen. Joseph Hansens wegen.