Die Schlussarbeiten an der ersten Ausgabe von „watching the detectives – die Zeitschrift“ sind in vollem Gange. Unter anderem vier Rezensionen wird es geben, zweimal plus, zweimal minus, zweimal deutschsprachig, zweimal Übersetztes aus Finnland und Frankreich. Derweil das Material für die nächste Ausgabe tagtäglich eintrifft. Einige Hightlights…
WeiterlesenAutor: dpr
Spanien – Italien. Die Krimirezension
Spanien – Italien. Ein Klassiker! Lesen Sie dazu eine Rezension unseres Partnerblattes „Der Itzehoer Volksbote!“ Wir danken der Redaktionsleitung für die freundlich gewährte und kostenlose Abdruckgenehmigung.
WeiterlesenJohn Harvey: Schlaf nicht zu lange
Während Kollege Wörtche in einem Schlauchboot den Wannsee umrundet, arbeiten seine Sklaven rund um die Uhr. Ich zum Beispiel. Und das nur, um die Sommerpause der Krimisektion beim „Titel-Magazin“ zu überbrücken. Mit einer →Besprechung von John Harveys „Schlaf nicht zu lange“. So. Und jetzt geh ich schlafen.
Kroatien – Türkei
Es gibt ihn also doch noch, den guten alten Einschlafkrimi. Du steigst munter ins Bett, greifst zum Buch – und bist spätestens 10 triste Seiten später weggedämmert. Der Krimi als Schlaftablette – funktioniert auch als Fußballspiel.
WeiterlesenGaaanz kurz. Die flüchtige Krimirezension
Eigentlich gehört Friederike Schmöe zu den Krimischaffenden, die ein Kritiker in diesem Leben weder besonders loben noch besonders schelten wird. „Pfeilgift“ (Gmeiner 2008, 378 Seiten, 9,90 €) ist der siebte Fall für Privatdetektivin Katinka Palfy und das Ganze, glaubt man dem Aufkleber, „ein Serienerfolg“.
WeiterlesenPortugal – Deutschland. Die Krimirezension
Schande, Deutschland! Während sich im Alpenländischen die Fußballkrimijugend Europas trifft, um die Grenzen des Genres auszuloten und neue, innovative Formen des kriminalnarrativen Diskurses zu entwickeln, verkörpert die teutonische Auswahl einmal mehr den Rückschritt – und kommt damit durch! Aber der Reihe nach.
WeiterlesenPieke gibt den Takt vor

„Menschen – Orte – Kriminalität“: diesmal mit Musik. Musik kann aggressiv machen – oder das Gegenteil bewirken. Doris Zielatkiewicz, Lehrerin an einer Berliner Grundschule, setzt Musikmachen als Kriminalprävention ein. Ob das funktioniert, erfährt man im RBB-Inforadio 93,1 am 20. Juni 2008 um 10:27 und 13:27 Uhr. Wie immer aus dem Mund von Pieke Biermann, wie immer auch, wenn man aufs Radio klickt.
WeiterlesenRussland – Schweden. Die Krimirezension
Jahraus, jahrein das gleiche traurige Bild: Emsige Krimischaffende aus ganz Europa belagern den Strafraum des Lesepublikums und versuchen mit einem öffnenden Pass in die Geldbeutel diese um Zwanzigeuro-Scheine zu erleichtern. Vergeblich. Und dann kommt er: Henning Mankell, eine neue Schwarte vor sich her kickend, er nimmt Anlauf, schießt – Bestseller! Soll das immer so weitergehen?
WeiterlesenFrankreich – Italien
Was für ein historischer Abend! Der Fußballkrimi, von dem selbst allergrößte Optimisten nichts Neues mehr erwarteten, wurde binnen einer Sekunde revolutioniert! Vive la France!
WeiterlesenAus der Krimiwerkstatt 17/06/08
Am Anfang eines Kriminalromans steht eine Idee. „Der zu Unrecht beschuldigte X. macht sich, von der Polizei verfolgt, selbst auf die Suche nach dem Täter.“ So etwas. Aus dieser Idee entwickelt sich allmählich der Plot, ein Personentableau formiert sich, eine Dramaturgie, die wie ein Film im Kopf des Autors abläuft.
WeiterlesenÖsterreich – Deutschland. Die Krimirezension
I werd narrisch!!! Aus! Das Spiel ist aus! Ein Wunder! Das Wunder von Wien! Was für ein Krimi! Deutschland, der krasseste Außenseiter, der jemals das Grün zwischen den Toren bevölkerte, hat den haushöchsten Favoriten, der jemals die Fußballstiefel schnürte, aus dem Rennen geworfen! Unfassbar! Das deutsche Cordoba!
WeiterlesenTannöd? Anders?
Wenn man 70 Seiten Krimi gelesen und nicht ein einziges Mal dabei gelacht hat, ist eines ganz klar: Das kann kein österreichischer Krimi sein. Ist es aber. Hans Lebert, „Die Wolfshaut“, 1960 erstveröffentlicht, jetzt mit seinen 557 Seiten bei „Neuer Europa Verlag“ wieder erschienen. Krimi? Kritischer Heimatroman? Die voluminöse Version von „Tannöd“? All das wird zu klären sein. Wir lesen gespannt weiter. Schön die Erzählperspektive: Es redet das Dorf selbst, wenn es „wir“ sagt. Für Elfriede Jelinek jedenfalls war „Die Wolfshaut“ „eines der größten Leseerlebnisse“.
Tschechien – Türkei. Die Krimirezension
Damit war zu rechnen: der erste historische Krimi bei der Euro Crime 2008! „Wie immer akribisch recherchiert“, lesen wir auf dem Cover – und lachen uns krank! Ein lausig kolportierter Schinken ist das – mit einem furiosen Ende.
WeiterlesenGriechenland – Russland. Die Krimirezension
Erinnern wir uns. Die europäische Fußball-Criminale ist eine Veranstaltung des Syndikats, der Vereinigung deutschsprachiger Krimischaffender. 16 Mannschaften treten an, spielen ein wenig herum und werden nach und nach liquidiert, bis am Ende eine übrig bleibt. Diese bekommt den Ripper Award verliehen. — Kommt uns das nicht sehr bekannt vor?
WeiterlesenFrankensteins Krimi

Österreich ist in aller Munde. Die →„Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“ schließt sich an und präsentiert einen Krimi aus der Zeit, als die österreichischen Frauen noch mehr konnten als Gugelhupf backen und Literaturnobelpreise gewinnen. Hermine Frankenstein heißt die Pionierin des Genres, deren „Geheime Mission“ fortan die Liebhaber alter Krimis entzücken soll.
Frankreich – Holland. Die Krimirezension
Was für ein Melodram! Hohe Krimikunst aus dem Hause Simenon, Neopolar mit Mankellscher Weinerlichkeit gemixt, ein tiefgründiger, durch und durch literarischer Krimi für alle Freunde vollgerotzter Papiertaschenbücher – äh: – tücher.
WeiterlesenNoch einmal: Krimistammtisch
Also. Bisher sind vier Personen bereit, sich öffentlich zu Lucie Klassen, „Der 13. Brief“ (Grafit) zu äußern. Henny, Georg, Joachim und dpr. Bis zum 15. Juli, Leute? Reicht das? Und hat niemand sonst mehr Lust, das Buch zu lesen und am Stammtisch drüber zu reden? Falls doch: Meldet euch.
Polen – Österreich. Die Krimirezension
Norbert Nockerl, Kommissar in der Wiener Vorstadt, hat ein Problem. Er ist ein toller Ermittler, doch sobald die Erzbösewichte Aug in Aug vor ihm stehen, fangen seine Hände an zu zittern und können die Dienstwaffe kaum noch halten. Fatales Ergebnis: Selbst breiteste Scheunentore bleiben von Nockerls Schüssen unversehrt – was man von den unbeteiligten Passanten, die der gemütliche Wiener Heurigenliebhaber schon ins Jenseits befördert hat, leider nicht behaupten kann.
WeiterlesenWas ist Brot?
A: Brot ist ein auf Getreidebasis hergestelltes Nahrungsmittel.
B: Oder Kartoffelschalen. Meine Großmutter…
A: Das ist BrotERSATZ. – Nachdem man das Getreide zermahlen hat, wird es mit Wasser…
B: Oder Buttermilch! Hm, lecker!
A: … zu einem Teig angerührt. Man gibt Salz dazu…
B: Manchmal auch Wurst.
A: Wie bitte?
B: Na – WURSTbrot.
A: Sie sind ein kindisches Arschloch.
B: Und Sie ein phantasieloser Pedant.
A: Lassen Sie uns lieber über etwas anderes reden.
B: Gut. – Was ist eigentlich KRIMI?
Kroatien – Deutschland. Die Krimirezension
Jetzt ist es passiert! Der erste Schafskrimi bei der Fußballkrimi-EM! Elf schwarzweiße Blökmänner werden über 90 Minuten von blauen Wölfen gejagt, die den Schäferhund als Ball missbrauchen! Und am Ende wird Schwein(!)steiger vom Platz gestellt, sofort dem Metzger übergeben und zu lecker Hammelkeule verarbeitet. Wie konnte das geschehen?
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