Neue Arbeit

Die Schlussarbeiten an der ersten Ausgabe von „watching the detectives – die Zeitschrift“ sind in vollem Gange. Unter anderem vier Rezensionen wird es geben, zweimal plus, zweimal minus, zweimal deutschsprachig, zweimal Übersetztes aus Finnland und Frankreich. Derweil das Material für die nächste Ausgabe tagtäglich eintrifft. Einige Hightlights…

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Pieke gibt den Takt vor

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„Menschen – Orte – Kriminalität“: diesmal mit Musik. Musik kann aggressiv machen – oder das Gegenteil bewirken. Doris Zielatkiewicz, Lehrerin an einer Berliner Grundschule, setzt Musikmachen als Kriminalprävention ein. Ob das funktioniert, erfährt man im RBB-Inforadio 93,1 am 20. Juni 2008 um 10:27 und 13:27 Uhr. Wie immer aus dem Mund von Pieke Biermann, wie immer auch, wenn man aufs Radio klickt.

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Tannöd? Anders?

Wenn man 70 Seiten Krimi gelesen und nicht ein einziges Mal dabei gelacht hat, ist eines ganz klar: Das kann kein österreichischer Krimi sein. Ist es aber. Hans Lebert, „Die Wolfshaut“, 1960 erstveröffentlicht, jetzt mit seinen 557 Seiten bei „Neuer Europa Verlag“ wieder erschienen. Krimi? Kritischer Heimatroman? Die voluminöse Version von „Tannöd“? All das wird zu klären sein. Wir lesen gespannt weiter. Schön die Erzählperspektive: Es redet das Dorf selbst, wenn es „wir“ sagt. Für Elfriede Jelinek jedenfalls war „Die Wolfshaut“ „eines der größten Leseerlebnisse“.

Noch einmal: Krimistammtisch

Also. Bisher sind vier Personen bereit, sich öffentlich zu Lucie Klassen, „Der 13. Brief“ (Grafit) zu äußern. Henny, Georg, Joachim und dpr. Bis zum 15. Juli, Leute? Reicht das? Und hat niemand sonst mehr Lust, das Buch zu lesen und am Stammtisch drüber zu reden? Falls doch: Meldet euch.

Polen – Österreich. Die Krimirezension

Norbert Nockerl, Kommissar in der Wiener Vorstadt, hat ein Problem. Er ist ein toller Ermittler, doch sobald die Erzbösewichte Aug in Aug vor ihm stehen, fangen seine Hände an zu zittern und können die Dienstwaffe kaum noch halten. Fatales Ergebnis: Selbst breiteste Scheunentore bleiben von Nockerls Schüssen unversehrt – was man von den unbeteiligten Passanten, die der gemütliche Wiener Heurigenliebhaber schon ins Jenseits befördert hat, leider nicht behaupten kann.

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Was ist Brot?

A: Brot ist ein auf Getreidebasis hergestelltes Nahrungsmittel.
B: Oder Kartoffelschalen. Meine Großmutter…
A: Das ist BrotERSATZ. – Nachdem man das Getreide zermahlen hat, wird es mit Wasser…
B: Oder Buttermilch! Hm, lecker!
A: … zu einem Teig angerührt. Man gibt Salz dazu…
B: Manchmal auch Wurst.
A: Wie bitte?
B: Na – WURSTbrot.
A: Sie sind ein kindisches Arschloch.
B: Und Sie ein phantasieloser Pedant.
A: Lassen Sie uns lieber über etwas anderes reden.
B: Gut. – Was ist eigentlich KRIMI?