Paradox

… ist das schon. → Frau Sigrid Löffler ist keine dumme Frau. Aber immer wenn sie die Klappe hält und ihr die Gedanken nicht zu Sätzen gerinnen und diese nicht gedruckt werden, immer dann verringert sich die intellektuelle Dummheit in diesem Lande messbar. Und das verstehe ich nicht. Erklärt mir das jemand?

Bannerwerbung

Wir machen unsere Millionen mit dem Verkauf von CONTENT, nicht mit Werbung. Aber wieso eigentlich nicht? Hier und da ein kleiner Werbebanner – schon hüpft wieder ein Euro in den Kasten. Den Anfang macht Frau Anobella, der wir in minutenlanger Arbeit einen eigenen Banner erstellt haben. Vorsicht! Er ist verlinkt!

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David Peace, 1977, Notizen zwei

Es fehlt in keiner Besprechung: “1977” ist die, wenn auch ziemlich freie Umsetzung der authentischen Verbrechen des “Yorkshire Killers”. Peace selbst weist darauf hin, wie sehr ihn dieser Fall als Jugendlicher beschäftigte und zu einem gewissen Grad wohl auch traumatisierte. Andererseits: Selbst Leeds 1977 war nicht mit Yorkshirekillern überfüllt, ganz zu schweigen vom langweiligen Rest der Welt.

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Das erste Exemplar

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…des Krimijahrbuchs 2006 hat seinen Herausgeber vorab erreicht. Ich bin sprachlos. Soll ich die ganze Auflage aufkaufen, damit ich es ganz allein für mich… okay, überredet. Ich lass noch ein paar übrig. Und nicht gleich morgen in die Läden rennen; die Belegschaft der Firma NordPark steht unter Urlaubssperre und wird demnächst mit dem Versand des Werkleins beginnen. Wäre sowieso besser, das Ding vorzubestellen. Wer das bei mir direkt getan hat, wird natürlich auch von NordPark beliefert, erhält aber den kleinen Textbonus mit getrennter Post direkt von mir. Und wer mir jetzt noch schnell eine Mail schickt und ordert, kriegt auch so ein Stück. Übrigens eine Detailbetrachtung zu David Peace, „1974“, richtiger Schweinkram. Natürlich mit handschriftlichem „dpr“. Jetzt schon mehr wert als fünf Ludgers. Und bald so viel wie eine halbe Anobella.

Umbenennung

Um künftig allen Scharmützeln innerhalb der ideologieverseuchten „Blogosphäre“ aus dem Wege zu gehen, firmiert „Watching the detectives“ von nun an nicht mehr als „Blog“, sondern: „Dynamischer Internetauftritt mit kriminalliterarischem Inhalt“, kurz DIKI. Es wird also nicht gebloggt, sondern „gedikt“, der Blogger ist ein „Diker“, der sich mit Gleichgesinnten in der (noch) erfreulich ideologiefreien „DIKISPHÄRE“ tummelt. Ich bitte dies zur Kenntnis zu nehmen. Und es heißt natürlich DER DIKI und nicht DAS DIKI!

Mensch, Alfred!

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Hättste doch nicht machen sollen…Schickt mir der Bursche tatsächlich nicht nur die broschierte Ausgabe des von Axel Bußmer herausgegebenen → Block-Sammelbandes, sondern auch noch die gediegen gebundene und mit einem Schutzumschlag veredelte. Darf ich doch nicht rezensieren, Herr Miersch! Bin doch befangen! Gleich doppelt! Was sollen denn meine Leser denken!? Andererseits: Erstes Anlesen…ja, ja, doch, doch…nein, darf ich nicht! Gehört sich nicht! Rezensentenmoral! Andererseits: Ich kann einfach kein Buch unbesprochen lassen. Das ist inzwischen wie eine Sucht…Wie soll ich mich nur entscheiden? Warum stürzt du mich in diesen Gewissenskonflikt, gewissenloser Verleger Alfred Miersch?

Immer schlimmer

Es wird immer schlimmer mit dem Kollegen Menke vom Krimiblog. Erst hält er dem ahnungslosen David Peace ein Mikro vor die Nase und nötigt ihn zum → Interview. Dann dient sich ihm die notorische Komplizin Anobella als (wahrscheinlich leichtbekleidetes) „Bunny“ an, um künftigen Opfern „Tee zu servieren“ (Kommentar 12 zum Interview) .

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Nachtgedanken -2-

Das mit den Definitionen ist so eine Sache. Zu behaupten, „noir“ sei 1929 entstanden, ist das eine (siehe → hier ); daraus zu schließen, „noir“ habe seit 1929 genau diese und jene Charakteristika, würde jedoch bedeuten, Literatur nicht als lebendiges, sich ständig veränderndes Wesen wahrzunehmen. Und davor wollen wir uns hüten. Nein, alles hat sich entwickelt, alles entwickelt sich, geht vor und zurück; Kriminalromane, die nach Schablonen entstehen, sind allenfalls harmlose Unterhaltung, Autoren, die neben sich „Gesetzbücher“ stapeln wie sonst nur Juristen, wären besser Juristen geworden. Und selbst denen genügt das gedruckte Wort selten allein.

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Seghers‘ law

Ein Gesetz ist das, was auf einer massiven Steintafel steht, bei der man erst dann, wenn man sie wütend auf die Erde schleudert, merkt, dass sie aus Ton ist. Und ist die Tafel erst einmal kaputt, das Gesetz obsolet, kommt auch flugs das nächste und das nächste und bis in alle Ewigkeit. Das gilt auch für den Kriminalroman. All das müsste einmal erschöpfend dokumentiert werden, und jetzt tut es einer. Jan Seghers.

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Die Besten der Besten

Nun ist es raus: Die besten zehn Krimis des Jahres 2005 according to the critics. Der KrimiWelt Bestenliste natürlich. Erster Eindruck: Aber ja doch. Das hat was. Kann man so stehen lassen. Mehr Informationen wie üblich bei →Arte (kommen sicher gleich…). Und hier die Liste.
1 David Peace: 1974 (Liebeskind)
2 Leonardo Padura: Das Meer der Illusionen (Metro im Unionsverlag)
3 Fred Vargas: Der vierzehnte Stein (Aufbau)
4 Arne Dahl: Tiefer Schmerz (Piper)
5 Ian Rankin: So soll er sterben (Manhattan)
6 Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen (Rotbuch)
7 Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle (Piper)
8 P.J. Tracy: Der Köder (Rowohlt)
9 Leonardo Padura: Das Labyrinth der Masken (Metro im Unionsverlag)
9 Reggie Nadelson: Russische Verwandte (Piper)

Die lachenden Detektive

Lustig geht es manchmal zu beim Krimiblog von Hinternet. Ein Kasten Bier auf dem Tisch, Chef Walter wirft ein Stück Konfetti in die Luft und befiehlt „Stimmung!“. Die herausragendsten Ergebnisse solcher Orgien der Lustigkeit findet man nun hier aufgelistet. Ab sofort auch als permanenten Link in der rechten Leiste der Krimilinks von „watching the detectives“.

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