
Laszive Gesänge zu technoidem Sound, das ist die neue definierte Devise von Gus Gus anno 2002. Und das funktioniert dank Neuzugang Urdur Hakonardottir sehr gut.
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Laszive Gesänge zu technoidem Sound, das ist die neue definierte Devise von Gus Gus anno 2002. Und das funktioniert dank Neuzugang Urdur Hakonardottir sehr gut.
WeiterlesenExtrem heftig sollen sie es auf Tour treiben, denn just kündigte ihr erfahrener Tourmanager. Er hatte die Schnauze voll von den Exzessen der Musiker. Frauen, Alkohol und Drogen – wie immer eben. Der aktuelle Über-Hype aus Großbritannien nennt sich The Libertines und könnte als Übersee-Gegenstück zu den Strokes durchgehen. So zumindest der erste Eindruck des Debüts („Vertigo“, „Death On The Stairs“).
WeiterlesenLaszive Gesänge zu technoidem Sound, das ist die neue definierte Devise von Gus Gus anno 2002. Und das funktioniert dank Neuzugang Urdur Hakonardottir sehr gut.
WeiterlesenSänger Marc hat just unumwunden zugegeben, dass es für ihn drei anzubetende Bands gäbe: die Schwermetaller Machine Head, die Grunger Alice In Chains und die Elektro-Popper Depeche Mode.
WeiterlesenJ.J. Calo, Y. Sauros und M. Hulkkit, Finnen mit Vorliebe für absonderliche Singer/Songwriter, legen ein skurriles Album vor, das mal todtraurig klingt („Berceuse“), mal zum Schmunzeln anregt („Oravanpesä“, „Onnelliset“). Mal auch nur irritierend („Kekkonen“). Selbst den Mariachi-Sound beherrschen sie. Alles mit Hilfe von Harmonium, (Akustik-)Gitarren, Blockflöte und Säge; das macht seltsame Klangbilder, wie man sie wohl nur an dunklen Abenden in Finnland erschaffen kann.
(7 Fritten)
La Sega Del Canto: Das Kekkonen
(Humppa/Tug Rec/Indigo)
Die Streetpunker aus dem Hause Bombshell Rocks sind zurück. Richard Andersson, der auf dem Debüt „Street Art Gallery“ einen großen Teil der Musik und Texte schreiben, aber kurz nach dessen Veröffentlichung von dannen zog, ist wieder bei den wilden Recken an Bord. Mit ihm kam eine Fülle an verzückenden Melodien zurück. Mitbrüllen war früher ebenso so leicht wie es heute ist. Nachzuhören auf dem dritten Album „From Here And On „.
(7 Fritten)
Bombshell Rocks: From Here And On
(Burning Heart/Connected)
Peanut Butter Wolf alias Chris Manak hat extra eine Single-Serie ins Leben gerufen, um diese in seiner Jukebox zu spielen. Diese Serie war bis dato ausschließlich in streng limitierter Form erschienen. Das sollte sich ändern. Auch die breite Masse sollte an den tollen 45ern ihren Spaß haben.
WeiterlesenDie Metalcore-Bande Raised Fist brachte just ihr drittes Album in die Plattenläden. „Dedication“ wurde erneut unter der Regie von Machine Head- und Meshuggah-Produzent Daniel Bergstrand eingespielt und klingt erwartungsgemäß kompromiss- und schnörkellos. Vielleicht etwas zu dünn produziert, aber es gilt weiterhin: Brutalität in der Musik trägt unter anderem den Namen Raised Fist.
(kfb, 6 Fritten)
Raised Fist: Dedication (Burning Heart/Connected)
Nur um Verwirrungen zu vermeiden: Unter freiem Himmel hatten Sepultura seinerzeit nicht gespielt. Es war der 16. Dezember 1996, der letzte Gig der Europatournee. Die fand in der Brixton Academy zu London ihren Abschluss. Damals war die Welt der Sepulturas noch in Ordnung – zumindest nach außen hin. Man ahnte nicht, dass sich Max mit Bruder Igor überworfen hatte. Es sollte allerdings der letzte Auftritt mit Max Cavalera gewesen sein, wie sich später herausstellen sollte.
WeiterlesenDas Cover ist weniger ansprechend. Doch Albumtitel und Bandname lassen schnell erahnen, in welche Richtung es geht. Die Screamin‘ Stukas bescheren uns eine gelungene und trotz aller anfänglicher Skepsis begeisternden Mischung aus Rock’n’Roll, Beatles-Pop und US-Rock aus den 60er und 70er Jahren.
(8 Fritten)
Screamin' Stukas: "A Lotta Rhythm"
(Tug Records/Indigo)
Superdrag stehen für zuckersüßen Power-Pop wie er mitunter von den Foo Fighters und vor allem von den sympathischen Weezer zu Tage gefördert wird. John Davis, Sänger und Gitarrist der Band, Mike Harrison (Gitarre), Bassist Sam Powers und Schlagzeuger Don Coffey schreiben Melodien, die wie frischer Honig in den Gehörgängen kleben bleiben.
WeiterlesenDie Zukunft von Fischmob steht weiterhin in den Sternen. DJ Koze und Cosmic DJ haben sich in der Zwischenzeit mit Erobique zusammengetan und das Projekt International Pony aus der Taufe gehoben. Bei ihrem Debütalbum „We Love Music“ ist der Name Programm. Die Freude am Kreieren von Sounds ist jedem Stück anzuhören. Der trockene norddeutsche Humor, zum Teil wohl vom Verzehr holländischen Grases beeinflusst, ist dem von Fischmob ähnlich.
WeiterlesenZu dumm, dass man diesen Konzerten nicht beiwohnte. Drei Nächte hintereinander gaben sich die Dropkick Murphys in ihrer Heimatstadt Boston die Ehre, drei atemberaubende Shows abzuliefern. Den Reaktionen der Fans nach zu urteilen, muss es heiß hergegangen sein. Fast alle Texte werden lauthals mitgeschrieen. Die Zuschauer jubelten und grölten sobald ein Song ausgeklungen war.
WeiterlesenEs waren die Olympischen Sommerspiele in Mexiko City, 1968. Die afroamerikanischen 200 Meter-Läufer Tommie Smith, Sieger des Rennens, und John Carlos (Bronze) reckten auf dem Siegerpodest je eine mit schwarzem Lederhandschuh geschmückte Faust in die Luft. Smith die Rechte, als Symbol für die Macht der Schwarzen; Carlos die Linke, als Zeichen für Einheit. Die Öffentlichkeit war empört. Die Anhänger der Black Panther Party For Self-Defence mussten wohl eher schmunzeln. Besagte Organisation verstand sich als Partei der Schwarzen, mit dem Auftrag, gegen den Terror der Polizei vorzugehen. Sie trat teilweise äußerst aggressiv und gewaltbereit auf. Andererseits unterstützte sie im gleichen Maße soziale Projekte. Gegründet 1966 von Bobby Seale und Huey Newton, war sie Anfang der 70er auf Veranlassung von Edgar J. Hoover fast völlig zerschlagen worden. Viele ihrer Anführer wurden entweder ermordet oder eingesperrt. Die, die entkamen, ließen sich in Kuba nieder.
WeiterlesenDie Unwegsamkeiten des Business waren Schuld daran, dass Nada Surf viel zu lange in der Versenkung verschwinden mussten. Erst wurden sie ihren Vertrag los, dann kämpften sie um die Rechte an ihren Songs und zum Schluss mussten sie ein neues Label finden. So vergingen vier Jahre bis der „The Proximity Effect“-Nachfolger in den Startlöchern Platz nahm.
WeiterlesenIn den USA hat sich Custom – hinter dem Pseudonym verbirgt sich nämlich lediglich ein Musiker und der heißt Duane Lavold – schon gehörigen Ärger eingehandelt. In seiner Radio-Hitsingle „Hey Mister“ heißt es: „Hey Mister, I really like your daughter / I’d like to eat her like ice cream“. Upps. Das war den Zensurliebhabern zu provokant. MTV ließ das Video links liegen. Es war ihnen zu heiß und provokant.
WeiterlesenJoey Jordison trägt eigentlich profimäßig eine Maske auf dem Kopf und hämmert wie wild auf sein Drumkit ein, dass einem Hören und Sehen vergeht. Doch Slipknot haben derzeit Pause und so kann sich Jordison die Zeit für sein Nebenprojekt Murderdolls nehmen. Das hat mit Slipknots Metal-Sound nicht viel gemein. Jordison und seine Kumpanen – unter anderem Wednesday 13, ehemaliges Mitglied von Frankenstein Drag Queens From Planet 13, und Tripp Eisen von Static X – zogen es vor, zu ihren Punkrock- und Rock’n’Roll-Wurzeln zurückzukehren.
WeiterlesenMia. (mit Punkt, bitte!) heißt die Band um die kreischende Frontgöre Mieze. Kein Scherz, sie heißt wirklich Mieze. Sie singt über eine „Cool Cat“ und gesteht in „Kreisel“, selbst eine zu sein und gerne durch Berlins Strassen zu flitzen. Bei dieser Gelegenheit hatte sie 1997 Andi, Robert und Ingo getroffen und mit ihnen Mia. gegründet. Später stieß noch Gunnar hinzu. Die Sache nahm schnell konkrete Formen an. Mia. hatten beschlossen, Elektropunk zu machen. Was das ist? Nun, man stelle sich 80er Jahre-Elektropop vor, dem Punk und Riffgewitter injiziert werden. PIL und Ideal schießen einem unweigerlich durch den Kopf.
WeiterlesenWenn eine Band ein Album „Gotham!“ tauft, muss sie aus New York stammen. Ob deren Mitglieder automatisch Batman-Fan sein müssen, soll hier nicht hinterfragt werden. Die fünf Boys, die sich Radio 4 und nicht Radio 5 nennen, gingen im Juli 2001 in ein Studio in Brooklyn und nahmen den Nachfolger ihres Debüts „The New Song And Dance“ auf.
WeiterlesenDer einstige Frontmann der Indie- und Alternative Rock-Band Dinosaur Jr. kehrt mit seinem dritten Studioalbum zurück. Auf Solopfaden scheint er sich wohl zu fühlen und alle künstlerischen Freiheiten zu genießen. Das ist ihm anscheinend sehr wichtig, zieht man den Albumtitel („Free So Free“) und aktuelle Songtitel wie „Freedom“, „Set Us Free“ und „Free So Free“ in Betracht.
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