Konzerte des Jahres 2008
1 Massive Attack
2 Elbow
3 Cat Power
4 Santogold
5 Kula Shaker
6 Deus
7 U.N.K.L.E.
8 Midnight Juggernauts
9 The Verve
10 R.E.M.
Kategorie: Musik
Jahresrückblick 2008 (kfb)
1. Kings Of Leon: Only By The Night
2. Elbow: The Seldom Seen Kid
3. Woven Hand: Ten Stones
4. Mogwai: The Hawk Is Howling
5. Sigur Rós: Með suð í eyrum við spilum endalaust
6. Portishead: Third
7. Emiliana Torrini: Me And Armini
8. Fleet Foxes: Fleet Foxes
9. Cat Power: Jukebox
10. Spiritualized: Songs in A&E
Secret Machines: s/t
Secret Machines können einem schon etwas leid tun. Erst verloren sie ihren Plattenvertrag, dann stieg Ben Curtis, der Bruder von Sänger, Bassist und Keyboarder Brandon Curtis, aus. Doch selbst das entmutigte Brandon und Josh Gazra (Schlagzeug) nicht. Sie nahmen ihren langjährigen Freund Phil E. Karnats (Ex-Tripping Daisy) mit ins Boot und sogleich das dritte Album auf.
WeiterlesenVA: Le Pop – Les Filles
Die beiden Macher des Labels Le Pop Musik, Rolf Witteler und Oliver Fröschke, haben einen Narren an der französischen Popmusik gefressen. In der ‚Le Pop‘-Reihe erschien nun ‚Le Pop – Les Filles‘. Wer des Französischen mächtig ist, der wird bereits am Titel merken, dass sich die sechste Ausgabe der Samplerreihe den Mädchen, den Filles nämlich, widmet. Die Präsidentengattin Bruni sucht man hier Gott sei Dank vergeblich.
Es sind die Chansonsängerinnen und Singer/Songwriterinnen aus der zweiten Reihe. Dazu zählen die verführerisch klingende Constance Amiot („Clash Dans Le Tempo“), die hierzulande nicht gänzlich unbekannte Coralie Clément sowie deren aufstrebende Kolleginnen Francoiz Breut und Marianne Dissard. Sie alle vereint die Liebe zur besinnlichen frankophilen Musik – ganz gleich ob sie wie Clément aus Frankreich oder wie Breut aus Belgien stammen oder in den USA wohnen (Dissard).
Link: www.lepop.de
Mr Oizo: Lambs Anger
Der Mann, der uns die mit den Beats bangende Handpuppe Flat Eric beschert hatte („Flat Beat“), hat ein neues Album aufgenommen. ‚Lambs Anger‘ ist das bisher dritte des unscheinbaren Bartträgers, für das er trotz der Arbeit an Uffies Debütalbum und der an einem Film namens „Realite“ die Zeit fand.
WeiterlesenAnd You Will Know Us By The Trail Of Dead: Festival Thyme
Im Frühjahr soll ihr nächstes Studioalbum erscheinen. Bis dahin darf sich der Fan an der EP ‚Festival Thyme‘ erfreuen. Die beginnt mit dem hymnischen Song „The Bells Of Creation (Machete Mix)“. Es folgt das eher balladeske „Inland Sea“ und das eingängige, fast schon poppige Titelstück.
WeiterlesenLegocover

Von Common bis Run DMC, von Dr. Dre bis Ol`Dirty Bastard – 20 bekannte HipHop-Cover mit Lego nachempfunden.
Nebula: BBC/Peel Sessions
Hierzulande sind Radioauftritte von großen Bands vielleicht schon fast normal. Bei der britischen Radio- und TV-Anstalt BBC ist es allerdings Tradition, dass regelmäßig Bands auftreten – bekannte wie unbekannte. So durften zum Beispiel die famosen Stoner Rocker Nebula zwischen 2001 und 2004 gleich drei Mal den Studios der BBC einen Besuch abstatten, um diese zu berocken.
WeiterlesenHayden: In Field And Town
Das nunmehr fünfte Album von Hayden Desser ist ein Sammelsurium an wunderschönen Folksongs. Diese hat der aus dem kanadischen Toronto stammende Singer-Songwriter auch mit einigen Rock-Einflüssen gespickt.
WeiterlesenHoneyboy Hickling – Blowin‘ Through Town
Na endlich, Simon „Honeyboy“ – hierzulande wäre „Hohnerboy“ vielleicht ein Alternativname – Hickling „live on stage“, und zwar mit den alten Freunden aus gemeinsamen DT’s-Tagen: mit Gitarrenvirtuoso „Big“ Al Taylor und zwei unterschiedlichen rhythm sections, mal mit Bassmann Tony Stuart und Drummer Tony Bayliss, mal mit den Original-cracks Craig Rhind (b) und Alan „Sticky'“ Wickett (dr).
WeiterlesenThe Bronx: The Bronx III
Dies ist dann nun das dritte selbstbetitelte Album von The Bronx. Das kannte man in dieser Hartnäckigkeit bis dato nur von Glenn Danzig. Mehr haben The Bronx mit dem so genannten Schinkengott jedoch nicht gemein.
WeiterlesenInterview mit Peter Kember/Spectrum
Der britische Experimentalmusiker Peter Kember gründete Mitte der Achtziger mit Jason Pierce die legendäre psychedelische Rock-Band Spacemen 3. Bereits vor dem Aus dieser strebte Kember eine Solokarriere an. Dieser Tage ist er nun mit seiner Band Spectrum auf Europatournee. Unser Starreporter Kai Florian Becker bat Kember vorab um ein kurzes Gespräch.
WeiterlesenCarus & The True Believers – Three Boxes
Nee, mit den texanischen True Believers (kurzlebige Band von Alejandro Escovedo) hat die Truppe um Carus Thompson fast nur den Namen gemein. Der australische Singer/Songwriter lässt sich gleichwohl in die Sparte „melodiöser Roots-Rock“ verorten, der durchaus auch aus Austin/Texas stammen könnte.
Auch auf seinem zweiten Studioalbum liefert er wieder eine bunte Palette von feinen Songs und Balladen ab, die sich bald in den Gehörhängen festsetzen, ohne dass man ihrer schnell überdrüssig wird.
Kein Hirn und kein Herz
Von Blümchen bis Clawfinger – der Schrecken geht weiter: Nach den 80ern kommt uns Spreeblick jetzt mit den →erschreckendsten Hits der 90er. Mit den entsprechenden Videos natürlich und schönen onelinern wie diesem:
Dort, wo Talentlosigkeit und Ernsthaftigkeit sich treffen, dort liegt Rödelheim.
Julian Dawson – Deep Rain
Er hat einfach ein Händchen für feine, wohl(fühl)ige Songs, ohne in die Schmalzkiste abzugleiten. Die Melodien gehen schnell ins Ohr, bleiben auch haften, und trotzdem hört man sich nicht gleich satt davon. Beispiele gibt es auf dem vorwiegend aus Eigenkompositionen bestehenden Album etliche – als da wären „Girl Friday“, „That’s Why God Made Saturday“ Night“ oder der Opener und Titelsong „Deep Rain“. Letzterer gibt auch ein bisschen die inhaltliche Richtung vor.
Es geht im übertragenen Sinne um das Wachsamsein, um das Aufmerken, vor allem mit Blick auf (Liebes-) Beziehungen zu den einem umgebenden Menschen und die Umwelt an sich: „A gentle shower might wake us up again / We need a deep, deep rain.„
Grauenhafter als Cheri Cheri Lady
Der Spreeblick mit einer Worst-of-Sammlung (inkl. YouTube-Vids, versteht sich): → Die erschreckendsten Hits der 80er
Michael Weston King – Crawling Through The USA
Das nächste Studioalbum des sympathischen englischen Singer/Songwriters ist bereits in Arbeit (Titel: „My Darling Clementine“) und für Mitte 2009 angekündigt. In der Zwischenzeit können wir uns an einem weiteren Live-Album erfreuen, dessen Aufnahmen bei MWKs US-Tourneen der vergangenen Jahre (2006-08) entstanden. Der Titel ist offenkundig angelehnt an Elvis Costellos „Crawling To The USA“. Mitgeschnitten wurde in der Regel in kleinen Clubs oder lokalen Radiostationen – jedenfalls ist die Stimmung stets sehr intim gehalten, was den bekanntlich eher nachdenklichen Songs sehr gut tut.
WeiterlesenSnailhouse – Lies On The Prize
Manchmal versteckt sich hinter den seltsamsten Pseudonymen oder Bandnamen ganz wundervolle Musik. So verbirgt sich hinter Snailhouse der begnadete kanadische Singer-Songwriter Mike Feuerstack. Der hat gute Kontakte zu seinen musizierenden Landsmännern, weshalb beispielsweise Jeremy Gara von Arcade Fire auf dem vierten Album von Feuerstack Schlagzeug und Keyboard spielt.
Außerdem produzierte Gara ‚Lies On The Prize‘. Die Musik ist hymnisch, ruhig und unprätentiös. Eben ganz so, wie all das, was in der jüngsten Zeit so aus Kanada an unsere Ohren dringt und uns immer wieder in Verzückung versetzt.
Snailhouse - Lies On The Prize
Mi Amante/Cargo
VÖ: 17.10.2008
Chris Farlowe – Hotel Eingang
Endlich mal wieder was Neues vom alten Haudegen (der am 13. Oktober 2008 68 Jahre jung wurde!) mit der grandiosen Stimme. Schon der Opener „Jealous Man“, ein fetziger Rock’n’Roll-Song, unterstreicht, das der knorrige Oldie immer noch voller Energie steckt. Auch bei den Balladen gibt er alles, haucht Schmachtfetzen wie Delbert Clintons „Don’t Wanna Love You Anymore“ oder dem inhaltlich positiveren „I’ve Got Your Love“ (im Original von Boz Scaggs) die nötige Prise Leidenschaft ein.
WeiterlesenSex & Drugs & sonst nichts
Welt! Mit Sex und Drugs magst Du Dich ja auskennen, wie Dein Artikel über → Ronnie Woods Exzesse als Rolling Stone nahelegt. Aber mit dem Rock´n`Roll hapert´s doch ziemlich.
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