The Maccabees – Wall Of Arms

Anlässlich ihres ersten Albums prophezeiten wir, dass The Maccabees den Sprung aufs Festland schaffen würden. Auch, dass ihr Maximo Park/Bloc Party-getränkter Britrock viele Freunde gewinnen dürfte und alles andere als langweilig klinge. Okay, bekannt sind die Herren aus Brighton hierzulande noch nicht. Dennoch halten wir viel von der Band, auch wenn das neue Songmaterial nicht mehr auf oben genannte Bands verweist.

Weiterlesen

Presseschau 4. September

R.I.P.: Jake Brockman. Der Keyboarder von Echo & The Bunnymen starb am Dienstag bei einem Motorradunfall auf der Isle of Man. ↑Meldung bei Spinner

Peter Kruder plädiert im Süddeutsche Musikblog für „ordentliche“ Stereoanlagen und spricht über seine heute erscheinende “Private Collection”: ↑Ich habe Tom Waits einen Brief geschrieben

Nochmal Lou Reed/Laurie Anderson in Frankfurt: ↑Gegenseitige Störung

Das PopMatters Musikblog würdigt Hüsker Düs „New Day Rising“-Album

Quietus-Interview mit Tom Araya (Slayer): ↑Tom Araya Unplugged? Not Just Yet

Weiterlesen

Heißer Buchtipp

Frisch aus der Druckerei, ein epochales Werk für jeden gepflegten Krimihaushalt. Ich kann das bestätigen, denn ich habe das Buch gelesen. UND KONNTE ES NICHT MEHR AUS DER HAND LEGEN! Schon der Anfang kommt prächtig: Ein Engel schneidet einem Maler ein Ohr ab und nagelt es auf ein Bild! Das ist neu in der Kriminalliteratur, das war noch nie da! Und so munter geht es weiter, über 200 Seiten lang!

Das Beste aber: Sie können das Buch sofort kaufen! Bewegen Sie den Zeiger Ihrer Maus auf das Bannerchen links – und er wird zur Hand! Das heißt: Hier darf geklickt werden! Hier ist verlinkt worden! Der Link führt direkt zur Seite des Conte Verlages, wo weitere wertvolle Informationen sowie eine bequeme Bestellmöglichkeit Ihrer harren. Die freundliche Mitarbeiterin Saskia erwartet Ihre Bestellung und wird sie prompt ausführen! Und bedenken Sie: Wenn Saskia bis Monatsende nicht die gesamte Auflage verscherbelt hat, wird sie von den beiden brutalneoliberalen Verlegern FRISTLOS ENTLASSEN! Das kann doch kein Mensch wollen!

Also: zögern Sie nicht. Es wird Ihr Schaden nicht sein. Meiner jedenfalls ist es bestimmt nicht…

Where I write

wiw-haldemanFür sein Projekt „Where I write“ fotografiert Kyle Cassidy Science Fiction- und Fantasyautoren an ihrem Arbeitsplatz. Das reicht dann von der riesigen Ledercouch mit Collie und Laptop bis zur bis zugetürmten Schreibecke. Abgelichtet wurden bisher u.a. Ben Bova, Michael Swanwick, Joe Haldeman (der als Einziger auf den Fotos mit der Hand schreibt und das bei Kerzenlicht!), Piers Anthony, Harry Harrison, Frederik Pohl und Samuel R. Delany.

↑Where I Write

P.S.: Vielleicht kennt der ein oder andere Kyle Cassidy von Projekten wie ↑„Armed America“ (für das er „normale“ Amerikaner zuhause mit ihren Waffen posieren ließ) oder ↑„Echoes Of Life“ (s/w-Aufnahmen von öffentlichen Plätzen in Philadelphia an denen Menschen ermordet wurden).

Beastie Boys – Paul’s Boutique: 20th Anniversary Edition

Das war sicherlich ein Schock für die Bierdosen werfenden Partyrocker von einst, die die Beastie Boys mit ‚Licensed To Ill‘ und damit mit Songs wie „Fight For Your Right“ oder „No Sleep Till Brooklyn“ kennen gelernt hatten. Denn der Nachfolger, der drei Jahre später in die Läden kam, war so sehr anders und um Längen ambitionierter und erwachsener: ‚Paul’s Boutique‘.

Weiterlesen

Massimo Carlotto / Francesco Abate: Ich vertraue dir

AV2_banner.jpg

‘Der Mensch ist, was er isst,’ stellte Feuerbach klar, wobei das täglich Brot nicht nur dem Leib, sondern durchaus auch der Sinnlichkeit bekömmlich ist. (Heil-)Wirksamkeit von Nahrung und Genuss pur lassen sich in vielerlei Gerichten köstlich kombinieren. Doch Vorsicht bei den Zutaten! Gift im Wein, Hormone im Wasser, Pestizide im Obst, Antibiotika im Fleisch und und und – die Mahlzeit kann lebensgefährlich werden. Der Gourmet gibt sich bestürzt, der gewöhnliche Esser ist ratlos. Was tun? Nun, schon Miguel de Cervantes (16. Jahrhundert) formulierte klarsichtig über die unabwendbare Notwendigkeit zu essen, und die heutige Lebensmittel-Mafia kann sich immer noch auf die alte Weisheit verlassen: ‘Alles Elend wird vergessen, gibt es etwas zu essen.’

Weiterlesen

Presseschau 31. August 2009

Gitarrengott Jack White. Die Welt über den Dokumentarfilm „It Might Get Loud“: ↑Zum Teufel mit der Technik

Was einen trotzdem wach hält, ist die Rolle, der Jack White sich rigoros verweigert. Er spielt nicht den Enkel, der mit offenem Mund den Veteranen lauscht, wenn sie vom Krieg erzählen. Als er zum Gitarrengipfel anreist, stellt er eine Prügelei in Aussicht. Alles lacht, nur er nicht.

Daily Mail über Florence Welch von Florence And The Machine: ↑An insider’s guide to the offbeat darling of British music

Ear Farm-↑Interview mit den Wild Beasts.

Public Enemy Hank Shocklee im taz-Interview: ↑Perfektion finde ich öde

Weiterlesen

Nachtragend

SPIEGEL: Wie finden Sie die aktuelle „Bild“-Werbekampagne mit Prominenten?

Roche: Widerlich. Es gibt eine Liste in meinem Kopf, und da werden Personen gestrichen: Supernanny – fand ich nett, ist jetzt gestorben. Werbung für „Bild“, völlig untendurch, egal, was die noch sagt. Es sind ja auch Leute darunter, die selbst viel gegen „Bild“ klagen. Das ist doch eine fiese Doppelmoral. Ich bin da viel nachtragender.

Charlotte Roche in Spiegel 36/2009: „Man muss lügen können.“

Wir tragen mit: Barbara Schöneberger, Regina Halmich, Wolfgang Joop, Richard von Weizsäcker, Johannes Heesters, Johannes B. Kerner, Sido, Lady Bitch Ray, Carmen Nebel, Veronica Ferres, Thomas Gottschalk, Gregor Gysi, Hans-Dietrich Genscher, Udo Lindenberg, Jonathan Meese, Til Schweiger, Pilipp Lahm, Fabian Hambüchen, Stefan Kretzschmar, Matthias Steiner, Katarina Witt, Frank Elstner, Katia Saalfrank, Sarah Connor, Marius Müller Westernhagen, Mario Barth, Arthur Abraham, Atze Schröder, Franz Beckenbauer, David Garrett, Maria Riesch, Tim Wiese, Mesut Özil, Eva Padberg, Reiner Calmund, Armin Rohde, Paul Panzer, Peter Maffay, Felix Magath, Franziska van Almsick, Rudi Völler, Paul Breitner, Uli Hoeneß, Toni Schumacher, Uwe Seeler, Andi Brehme, Hansi Müller, Sepp Maier, Otto Waalkes, Christine Neubauer, Felix Sturm, Claude-Oliver Rudolph,…

(letztes Update: 2/8/2012)

Wahlkrimi

Ein klassischer Who-will-do-it der Sonderklasse: Jamaika? Volksfront? Oder am Ende wieder die lasche Nummer Große Koalition? Es ist spannend im Saarland, und ich bin mittendrin! Die Protagonisten bringen sich in Stellung, jeder hat gewonnen – und alle anderen haben dann logischerweise verloren.

Weiterlesen

gemein 014

The Quietus kommentiert die Meldung vom Oasis-Split:

The band, responsible for one good album, one alright album and a lot of cunting misery on top of that have split up five times before due to constant squabbling between the band’s chief song writer Noel and genetically ‚curious‘ singer, Liam.

und:

Rumours at the time of publication that the brothers had fallen out after a heated debate about Jacques Derrida and the death of the author with Noel subscribing to a hard line Plato/logocentric position with Liam unable to convince him of the need to consider „fookin‘ Roland Barthes“ remain unconfirmed

↑Oasis Split. Nation Rejoices

Presseschau 28. August 2009

„It’s with some sadness and great relief to tell you that I quit Oasis tonight. People will write and say what they like, but I simply could not go on working with Liam a day longer.“

schreibt Noel Gallagher auf ↑oasisnet.com

Modern pop full of invention. Das Wall Street Journal über Imogen Heap: ↑A Heap of Surprises

Die taz über eine neues Jamie T.-Album: ↑Abheben aus dem Häusermeer

„The Ecstatic“, das neue Album von Mos Def ist ↑Faz-CDder Woche und auch der New Statesman jubelt.

Weiterlesen

Das Cover. Endlich

Lange hats gedauert, aber Markus hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Hier ist es also: das Arme-Leute-Cover. Und ab Montag rotieren die Druckmaschinen. Und bis Dienstag 24 Uhr nehme ich auch noch Vorbestellungen für ein handsigniertes Exemplar ohne Aufpreis (12,90 € inklusive Porto und Verpackung) entgegen. →Hier melden.

arme_leute_cover.jpg

Neu im Archiv: Der doppelte Peace

– weil gestern die Jungs und Mädels von der Couch über meine 2005er Rezension von David Peace, 1974 gestolpert sind, d.h. eigentlich über die „Alternativrezension“, für die ich als Kritiker keine Verantwortung übernommen habe – hier also beide. Die „Normalrezension“ und die durch leichte Umdeutung der Argumente zum Verriss mutierte „Alternativversion“. Ab sofort im →Krimikultur: Archiv.

dpr
*verabschiedet sich ins Weekend