Blogfrei

Morgen bin ich auf der Messe und mache blogfrei. Die Donnerstagsrezension gibts am Freitag. Weil ich aber weiß, dass jetzt einige aufjaulen und „Wir wollen endlich wissen, welchen Krimi der Kommissar Wickius am →Montag nachgespielt hat!“ greinen, gibts jetzt die Auflösung. Schämt euch!

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Letztenendes ist man doch allein

„Idylle der Hyänen“ gibt einem zu denken, macht einige Gewissheiten unsicher und unterhält sehr intelligent und sehr spannend. „

Schreibt Georg Patzer über Friedrich Anis neues Werk bei →literaturkritik.de. Jetzt also auch du, Georg. Das gibt einem tatsächlich zu denken. Der Vorkämpfer gegen schlechtes Deutsch badet jauchzend in einem Kübel mit schlechtem Deutsch. Georg, Georg…wenn das Anobella erfährt…

Der IT-Mord

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(Auch wir haben jetzt endlich unseren Serienhelden. Kommissar Wickius: erfahren, helle, vor allem aber: belesen. Er kennt die Verbrechens- und Kriminalliteratur der letzten ca. 2500 Jahre in- und auswendig, er löst jeden Fall, indem er das literarische Muster dafür sucht. Und Sie? Wissen auch Sie, welche klassischen Fälle den hier in loser Folge geschilderten Mordtaten zu Grunde liegen? Dann nichts wie ran an die Kommentarfunktion! Für alle Unbelesenen gibt es die Auflösung immer ein paar Tage nach der Veröffentlichung der Geschichte.)

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The long good-bye

Ja, liebe FreundInnen, nun heißt es Abschied nehmen. Der Schreibtisch ist leer, das Chaos auf demselben verschwunden. Eine Frau wird hier wohl bald ihren Platz finden, ich selbst – nun, ich werde schnell vergessen sein. Es ist vorbei. Es war schön. Es war hart, aber schön. Eine Träne wagt sich ins linke Auge und wird sofort resolut weggewischt. Keine Sentimentalitäten. Nur ein einfaches: tschüs.

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Saufen und kiffen mit Pieke

Ob Krimis immer etwas mit Wirklichkeit zu tun haben und was das eigentlich ist – darüber streiten sich die Halbgelehrten. Dass Pieke Biermanns Kriminalreportagen Wirklichkeit abbilden, ist dagegen offensichtlich. „Umleitung ins Leben“ heißt die nächste, am Sonnabend 30.September 2006 in DER TAGESSPIEGEL zu lesen und auf RBBinfoRADIO 93,1 um 11:45 Uhr zu hören. Wer um diese Zeit grundsätzlich mit Ohropax durch die Gegend läuft, kann sich det Janze auch um 19:45 Uhr und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45 durch die nun hoffentlich unverpackten Ohren reinziehen.

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Horst Eckert: Der Absprung

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Eigentlich ist das Zugfahren ein schönes Bild, mit dem man das Lesen erklären kann. Man sitzt in einem Wagen, der einen, mehr oder weniger gleichmäßig sich bewegend, von A über B und C nach D transportiert, man schaut aus dem Fenster in eine Landschaft, man ist in dieser Landschaft und ist doch nicht drin. Man sieht, was man sehen kann. Ein noch schöneres Bild wäre das: Man fährt, man sieht – und kann den Zug anhalten, sich etwas durch die Landschaft bewegen, sich manches angucken, das man durch die Fensterscheibe gar nicht sehen konnte – und dann nimmt man wieder im Abteil Platz und die Fahrt geht weiter.

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