Der Schakal

Blutige Rache schwört ein russischer Mafia-Boß den USA, als sein Bruder bei einem Attentat durch das FBI ums Leben kommt. Deshalb heuert er den berüchtigten Profi-Killer Schakal (Bruce Willis) an, der für 70 Millionen Dollar vor aller Augen eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ermorden soll. Als FBI-Mann Preston (Sidney Poitier) von dem geplanten Attentat erfährt, macht er sich mit seiner russischen Kollegin auf den Weg ins Gefängnis. Denn hier sitzt der vermutlich einzige Mann ein, der den mysteriösen Schakal je persönlich kennenlernen durfte und dieses Ereignis überlebt hat: der irische Terrorist Declan Mulqueen (Richard Gere).

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Interview: Ashley Judd

Am 13. Januar dieses Jahres fand sich Ashley Judd im Hamburger Atlantic Hotel zu Interviews ein. Anlaß war die Promotion für ihren neuen Film „…denn zum Küssen sind sie da“, einem Psycho-Thriller mit Morgan Freeman. Ashley spielt darin die Ärztin Kate, der es mit Kraft und Kopf gelingt, ihrem geistesgestörtem Entführer zu entkommen. An der Seite von Polizei-Psychologe Alex Cross (Morgan Freeman) begibt sie sich auf die Suche nach dem sadistischen Irren, der noch sieben weitere junge Frauen gefangen hält und eine nach der anderen zu töten verspricht. Susanna Mahnken sprach mit der Schauspielerin.

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The Big Lebowski

Jeff „The Dude“ Lebowski (Jeff Bridges) ist zeitgeistmäßig in den 70ern stehengeblieben. So lange dürfte in etwa auch seine letzte sinnvolle Beschäftigung zurückliegen. Denn heute steht der hippieske Kiffer aus L.A. nur noch dann auf, wenn es mit seinen Kumpels Walter (John Goodman) und Donny (Steve Buscemi) auf die Bowling-Bahn geht, um dort gegen Jesus Quintana (John Turturro) und sein Team anzutreten.

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Live: Jimmy Page und Robert Plant

Prag, Sportovni Hala, 25.02.1998

Die Zeitmaschine streikte

Alles hat ein Ende. Led Zeppelin haben sich bisher geweigert, nach dem Tod ihres Schlagzeugers John Bonham 1980 wieder aufzutreten. Wie ist also die kleine Tour durch Osteuropa zu verstehen, die Sänger Robert Plant und Gitarrist Jimmy Page unternahmen? „Die Gitarre und die Stimme von Led Zeppelin“ kündigte das Ticket zum Konzert in der Prager Sportovni Hala an: 16 000 Konzertbesucher kamen und sahen zwei exzellente Musiker, die immer noch voller Spielfreude stecken, aber die Zeitmaschine in die Siebziger nicht aktivieren können.

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Musikbücher V

From the bottom of the ocean to the mountains of the moon: Willkommen zu einer musikliterarischen Reise aus den Niederungen deutscher Beschränktheit hin zu den Höhen deutschen Weltbürgertums, aus dem Elend der Sprache mitten hinein in den Reichtum der Phantasie.

I’m your captain: denn, Leser, du brauchst einen Lotsen, der dich nicht nur sicher führt, sondern dich auch darauf vorbereitet, welcher ungeheure Druck tief unten im Meer des Büchermarktes dein Haupt beschweren wird. Eine Gewöhnungssache. So nähern wir uns dem Ort, wo sich dir die geballte Dummheit tonnenschwer auf die Schädeldecke legt, ganz allgemach mit einem Zitat:

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Olympia und Fasching

Auch ein so ausgeglichener Mensch wie Dr. Zapp hat mal eine schlaflose Nacht. Dann greift er zur Fernbedienung und freut sich, daß gerade die Olympiade im fernen, rätselhaften Japan tobt. Das verspricht doch immerhin einen gewissen Neuheiten- und Unterhaltungswert und nicht die übliche Nachtmischung aus tausendfach wiederholten Serien, Telefonsexwerbung und den schönsten Bahnstrecken Ostfrieslands.

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Free Willy 3

Free Willy 3

Der zehnjährige Max (Vincent Berry) darf seinen Vater zum ersten Mal auf hohe See begleiten. Schon bald begreift der Junge, daß sein Dad mitnichten nur Makrelen fischt, sondern illegalerweise mit seiner Mannschaft Wale fängt. Wieder zurück im Hafen lernt Max den 17 Jahre alten Jesse (Jason James Richter) kennen. Der befindet sich gerade dort, um gemeinsam mit der Meeresbiologin Drew (Annie Corley) und dem Indianer Randolph (August Schellenberg) herauszufinden, warum der Walbestand sich stetig reduziert. Er nimmt Max mit in eine Bucht, in der sie den Orca Willy treffen, dem Jesse einst den Sprung in die Freiheit ermöglicht hat. Und noch ein zweiter Wal gesellt sich zu ihnen: Es ist ein Willys hochschwangeres Weibchen. Als die Jungen zurückkehren, macht sich Max‘ Vater bereit, um mit seinem Fischkutter wieder auf lukrativen Walfang zu gehen – schließlich hat sein Team gerade ein Orca-Paar geortet. Nun gerät sein Sohn in einen Gewissenskonflikt: Soll er in guter Tradition seinem Vater folgen oder seinem neuen Freund Willy das Leben retten?

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Propellerheads: Decksandrumsandrockandroll

Es ist sicher viel zu früh, über DIE CD des Jahres 1998 zu sprechen. Wenn ich aber die besten Scheiben des Jahres 1997 und die ersten 1998 höre, müssen sich die anderen Herrschaften schon sehr anstrengen, um noch einen draufzusetzen und in meiner persönlichen Bestenliste noch weiter oben zu landen. Propellerheads haben beste Chancen auch am 31.12. noch ganz oben zu stehen.

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James Iha: Let It Come Down

In seiner Band „The Smashing Pumpkins“ hat James Iha vor allem die Rolle, für den brachial verzerrten Gitarrensound zu schrägen Songs und ironischen Texten zu sorgen. Als eine Art Relax-Programm hat er nun sein komplett konträres Solo-Projekt herausgebracht. Als Songwriter mit leichter Akkustik- und E-Gitarre singt er seine poppigen Stücke auf „Let It Come Down“ einfach selbst.

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HIM: Interpretive Relief System

Ganz im Sinne von NAPALM DEATH-Schlagwerker Mick Harris (s.SCORN) macht sich auch Doug Scharin, Ex-Schlagwerker bei Codein (gibt’s die eigentlich noch?) auf den Weg in’s Dub-Wunderland. Wie auch schon oben Genannter bevorzugt auch Scharin eher die dunklen Töne; weshalb er dann auch gleich bei Wordsound in Brooklyn veröffentlicht hat, den Spezialisten für Sounds im kranken Mischungsverhältnis.

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Air: Moon Safari

Derzeit lassen die Franzosen vor allem auf dem House- sowie D&B-Sektor von sich hören. Eher träumerisch geht es hingegen bei AIR (Nicolas Godin und Jean Benoit Dunckel) zu. Ihre recht schrägen Mischungen aus weitschweifenden Sounds, die den Ambient-Hintergrund des Duos erahnen lassen, jazzigen Elektro-Loops und perlenden Melodien in klassischen Songstrukturen tragen so klingende Namen wie „La Femme D’Argent“ oder „Talisman“.

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HIM: Interpretive Belief System

Ganz im Sinne von NAPALM DEATH-Schlagwerker Mick Harris (s.SCORN) macht sich auch Doug Scharin, Ex-Schlagwerker bei Codein (gibt’s die eigentlich noch?) auf den Weg in’s Dub-Wunderland. Wie auch schon oben Genannter bevorzugt auch Scharin eher die dunklen Töne; weshalb er dann auch gleich bei Wordsound in Brooklyn veröffentlicht hat, den Spezialisten für Sounds im kranken Mischungsverhältnis.

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